First View: Hidan no Aria AA (Aria the Scarlet Ammo AA)

    Hidan no Aria AA
    Hidan no Aria AA

    Gerade startete bei Anime on Demand der Anime Hidan no Aria AA (Aria the Scarlet Ammo AA), ob die erste Folge Lust auf mehr macht, haben wir uns mal angeschaut.

    Worum geht es?
    Die Geschichte des Manga von Mangaka Chûgaku Akamatsu und Kobuichi, handelt von Akari Mamiya, einer E-Rang Studentin im ersten Jahr an der Tokyo Butei Schule, die eine Butei werden möchte, in ihrem Bestreben vergöttert sie Aria H. Kazaki, eine S-Klasse Studentin. Die Tokyo Butei Schule hat ein sogenanntes Amica System, dabei fungieren ältere Studenten als Mentoren. Akari versucht alles, damit Aria ihr Amica wird.

    Die Story:
    Eins vorweg, es handelt sich nicht direkt um eine zweite Season, die an die erste anschließt, das Setting ist zwar das Gleiche, allerdings geht die Geschichte in eine andere, neue Richtung und man merkt einen ziemlichen Zeitabstand zwischen der ersten und der zweiten Season. So davon mal ab, wird die Story lustig und Actionreich erzählt, driftet zwar ab und zu etwas übertrieben ab, aber das lasse ich jetzt mal unter Geschmackssache laufen und noch ein gewaltiger Unterschied zur ersten Season: Dieses mal dürfte es kein Harem Anime werden.

    Die Idee:
    an der eigentlichen Idee hat sich nichts geändert Schüler einer Butai Schule (Kopfgeldjäger) studieren ihr Handwerk und nehmen Aufträge entgegen. Natürlich gibt es auch Gegenspieler, sonst wäre das je etwas langweilig. Die Idee ist nicht neu und auch nicht besonders, aber trotzdem bietet die Idee genug Stoff um den Anime interessant zu machen.

    Die Charaktere:
    Wie schon geschrieben, dieses mal dürfte es kein Harem Anime werden, denn die Hauptprotagonisten sind alle weiblich. Daher wurde der Niedlichkeits-Faktor kräftig nach oben geschraubt.

    Das Charakterdesign ist aber trotzdem sehr gelungen, denn mit Proportionen hatte man es in dieser Season augenscheinlich nicht so. Hier ist es anders, denn es passt alles. Ansonsten ist alles etwas stereotypisch, die Kämpferin kümmert sich um eine augenscheinlich unerfahrenes Mädchen, die wohl mehr zu sein scheint, als man es auf den ersten Blick sieht. Die Charaktere wurden dementsprechend auch angepasst und das dürfte interessant werden.

    Die Animation:
    Die Animation gehört diese Season zu den besseren. Sie wirkt nicht verstaubt und an Details wurde auch nicht gespart. Auch in Action lastigen Szenen kann man den Bewegungen gut folgen, auch wenn hier ab und zu die Proportionen nicht passen.

    Der Sound:
    Der Soundtrack ist okay, keine Ohrwürmer, aber durchaus hörbar. Auch die Klangkulisse stimmt, jeder Ton sitzt und ist glaubwürdig

    Synchronisation/Untertitel:
    Die Synchronstimmen passen zu den Charakteren, aber teilweise einfach zu viel „niedlich“, so das einige Stimmen hier und da etwas nerven. Aber gut, ist ja auch für den japanischen Markt gemacht worden. Bei der Synchronisation wurde wie üblich gute Arbeit geleistet und es ist kein Gelb da. Sehr gut, das kann man eigentlich schon fast perfekt nennen.

    Erster Eindruck:
    Alle, die sich eine Season gewünscht haben, die direkt an die erste Season anschließt, werden natürlich etwas enttäuscht sein. Trotzdem scheint der Anime interessant zu werden und seinem Stil treu bleiben. Die erste Folge macht auf jeden Fall Lust auf mehr. Fazit also: Interessante Geschichte, Action geladen und kein Harem. Anschauen lohnt sich.

    Auf den ersten Blick:

    Positiv:
    Gute Animation
    Interessante Story

    Negativ:
    Ab und zu wirken die Proportionen in Actionszenen seltsam
    Einige Synchronstimmen nerven

    Info
    Aria the Scarlet Ammo AA
    Original Name: 緋弾のアリア
    Transkription: Hidan no Aria
    Studio: Doga Kobo
    Deutscher Publisher: Kazé/Anime on Demand
    Regisseur: Takashi Kawabata
    Drehbuch: Fumihiko Shimo
    Musik: Takuro Iga
    Erschienen am: 06.10.2015 (Japan), 13.10.2015 (Deutschland)
    Länge: 12 Episoden
    Genre: Action
    Sprachen: japanisch mit deutschen Untertitel
    Medium: VoD
    Micha
    Ein alter Hase im Geschäft. Seit Akira 1991 in die deutschen Kinos kam, brennender Anime-Fan und noch die gute alte Zeit miterlebt als Carlsen Manga in Farbe und Bunt auf den Markt brachte. Ghost in the Shell Fan der ersten Stunde und bevorzugt mittlerweile Slice of Life Anime