First View: Kinmoza! (Hello!! Kin-iro Mosaic)

    Es geht schlag auf schlag, Crunchyroll veröffentlichte die erste Folge von Kinmoza!.

    Worum geht es?
    Kinmoza! erzählt die Geschichte einer 15 jährigen Japanerinnen, die bei einer Gastfamilie in England gelebt haben. Nachdem sie wieder zurück in Japan sind, vermissen sie ihre Zeit im Ausland. Eines Tages erreicht Shinobu, eines der Mädchen, ein Brief in dem ihr Alice, die Tochter ihrer ehemaligen Gast-Eltern. In den Schreiben heißt es: “Shinobu, ich bin nach Japan gekommen!” Der Anime folgt nun dem Leben von Shinobu, Alice und anderen Mädchen aus Japan und England.

    Die Story:
    Herrlich einfach, die Story wird mit viel Humor und vielen Schnitten erzählt. Man kann sie schön nebenbei schauen und einfach nur ein wenig abschalten dabei. Der Humor ist nicht übertrieben, sondern hat genau die richtige Dosis, was sehr gut ist und der Geschichte viel Charme verleiht.

    Die Idee:
    Die Idee ist eigentlich recht einfach:Man nehme eine paar Schulfreundinnen, die alle mehr oder weniger ihre Eigenarten besitzen, setzt sie in eine Schule und schon geht der spaß los. So simpel wie es sich anhört, ist der Anime auch, da die Story allerdings nicht übertrieben erzählt wird, passt es wunderbar zusammen.

    Die Charaktere:
    Jeder Charakter hat seine Eigenarten und ist mehr oder wenig etwas durchgeknallt. Trotzdem oder gerade genau deswegen werden die Charaktere einem schnell sympathisch Eine Charakterentwicklung wird es wahrscheinlich nicht geben, muss es in diesem Fall aber auch nicht, denn da es sich um die zweite Season handelt, ist es nicht nötig.

    Die Animation:
    Die Animation wirkt etwas hölzern, trotzdem ist sie nicht so schlecht. Die Bilder, die einen präsentieren, sehen durchaus gut aus. Genau genommen passt es zum Anime. Beim Charakterdesign hätte ich mir allerdings etwas mehr gewünscht.

    Der Sound:
    Hier kann man nicht viel schreiben, der Opener ist okay, ein Ending Theme habe ich nicht mitbekommen. Die Klangkulisse passt.

    Synchronisation/Untertitel:
    Im großen und ganzen passen die Stimmen zu den Charakteren. Alle Charaktere haben recht niedliche Stimmen und eine Stimme quietscht etwas zu sehr, aber das ist noch verschmerzbar. Eine Sache hat mich allerdings erstaunt, denn in Anime, in denen Englisch gesprochen wird, versteht man oft gar nichts. Das ist hier nicht der Fall, es ist sogar richtig gut und verständlich.

    Beim Untertitel kann ich mich eigentlich nur wiederholen: Hier hat Crunchyroll sehr gute Arbeit geleistet.

    Erster Eindruck:
    Der Anime bietet alles, was man haben möchte, wenn man einfach nur entspannt etwas sehen möchte: keine tiefgründige Story, dafür viel Humor. Das ist hier sehr gut umgesetzt worden und somit hat die erste Folge durchaus gefallen. Allerdings wird die Zeit zeigen, ob der Anime nicht irgendwann langweilig wird. Aber schaut ihn euch einfach mal an und bildet euch eure eigene Meinung.

    Auf den ersten Blick:Positiv:
    Viel Humor
    Viel Charme

    Negativ:
    Bei den Synchronstimmen hätte man etwas besser auswählen können

    Info:
    Kinmoza!
    Original Name: きんいろモザイク
    Transkription: Hello!! Kin-iro Mosaic
    Studio: ?
    Deutscher Publisher: Crunchyroll
    Regisseur: Tensho
    Drehbuch: Yuniko Ayana
    Musik: ?
    Erschienen am: 04.04.2015
    Länge: 12 Folgen á 25 Minuten
    Freigegeben ab: –
    Genre: Comedy, Slice of Life
    Sprachen: Japanisch und deutsche Untertitel
    Medium: VoD

    Hinweis zum First View:
    Es handelt sich hierbei um einen ersten Eindruck einer Serie. Eine Abschließende Rezension erfolgt, wenn die Serie durchgelaufen ist. Daher können sich beide Bewertungen voneinander unterscheiden.

    Micha
    Ein alter Hase im Geschäft. Seit Akira 1991 in die deutschen Kinos kam, brennender Anime-Fan und noch die gute alte Zeit miterlebt als Carlsen Manga in Farbe und Bunt auf den Markt brachte. Ghost in the Shell Fan der ersten Stunde und bevorzugt mittlerweile Slice of Life Anime