First View: Mikagura School Suite

    Manchmal überraschen mich Anime, Mikagura School Suite (Mikagura Gakuen Kumikyoku) ist so einer. Der Anime ist aktuell bei Viewster zu sehen.

    Worum geht es?
    Die Geschichte von Mikagura Gakuen Kumikyoku handelt von der High School Schülerin Eruna Ichinomiya, die auf die Mikagura Academy kommt. Diese Akademie verspricht ein traumhaftes Schulleben. Sie tritt dem Kulturclub bei und findet schnell heraus es an dieser Schule eine Besonderheit gibt. Vertreter der Clubs kämpfen gegeneinander und setzten dabei besondere Kräfte ein. Durch verschiedene Umstände wird Eruna eine Vertreterin des Clubs und muss nun im Kampf antreten.

    Die Story:
    Ein Mädchen sucht eine neue Schule und findet eine ziemlich schräge. Dabei geht sie aber nicht so vor, wie man meinen würde, also sich die Schule genau anschauen oder so ähnlich, sondern wählt die Schule nach der Uniform. Es muss halt niedlich sein. Dezent gesagt durchgeknallt und so geht es den gesamten Anime. Das wird derartig lustig erzählt, dass man sich das ein oder das andere mal kaputt lacht. Viel von der eigentlichen Handlug hat man natürlich in der ersten Folge noch nicht mitbekommen, aber das was man gesehen hat, reicht um die Vorfreude auf die nächste Folge aufzubauen.

    Die Idee:
    Man entdeckt einige Parallelen zu anderen Anime, aber aus irgendeinen Grund, den ich bisher noch nicht erklären kann, sticht der Anime hervor. Das kann zum einem daran liegen, dass er nicht gleich mit Action usw. startet, zum anderen an dem Comedy-Elementen. Jedenfalls wirkt die Idee etwas anders und setzt sich so ab.

    Die Charaktere:
    Da es die erste folge ist, kann man natürlich nicht sagen, welcher Charakter wichtig ist und welcher nur eine Randfigur. Der Hauptcharakter besticht aber gleich durch mehrere Punkte. Zum einem ist das Charakterdesign klasse, zum anderen werden ihre äh „Eigenschaften“ sehr gut herüber gebracht. Auch andere Charaktere, die man kennenlernt, sind gut gemacht, wenn auch hier und da etwas stereotypisch.

    Die Animation:
    Die Animation kann sich durchaus sehen lassen, nicht nur das sie flüssig ist und auch die Bilder, die man präsentiert bekommt wirklich gut sind, sondern weil gerade bei den komischen Momenten alles richtig gemacht wurde.

    Der Sound:
    Der Opener und das Ending haben Ohrwurmpotential, auch der restliche Sound ist sehr gut und unterstützt die jeweilige Situation. Die Klangkulisse ist richtig gut, jeder Ton sitzt und auch die Töne, die eher schwierig dazustellen sind, hören sich gut an.

    Synchronisation/Untertitel:
    Also zuerst: Alle Stimmen sind hervorgehend, sie passen zum Charakter in wirklich jeder Situation, ohne übertrieben zu wirken. Auch bei dem, was, bzw. wie, einiges gesagt wird, bekommt man schon Tränen in den Augen. Hier wurde so gut gearbeitet, das ich es fast perfekt nennen würde.
    Beim Untertitel gibt es auch nichts auszusetzen, Viewster beeindruckte ja von Anfang an mit sehr guten Untertiteln und auch hier haben sie sich wieder viel Mühe gegeben.

    Erster Eindruck:
    Mein zweites High Light in dieser Season. Der Anime besticht, ähnlich wie mein erstes High Light, durch viel Humor, ein tolles Charakterdesign, sehr guter Synchronisation und gutem Sound. Ich würde soweit gehen und jeden zu diesem Anime raten, denn er ist definitiv in dieser Season mit der beste Comedy Anime. Natürlich kann ich nur die erste Folge betrachten, aber wenn kein grober Schnitzer eingebaut wird, dann lohnt es sich.

    Auf den ersten Blick:Positiv:
    Sehr gute Synchronstimmen
    Viel Humor
    Sehr gutes Charakterdesign

    Negativ:
    Bisher nichts aufgefallen.

    Info:
    Mikagura School Suite
    Original Name: ミカグラ学園組曲
    Transkription: Mikagura Gakuen Kumikyoku
    Studio: Dogakobo
    Deutscher Publisher: Viewster
    Regisseur: Tarō Iwasaki
    Drehbuch: Masahiro Yokotani
    Musik: Yoshiaki Fujisawa
    Erschienen am: 06.04.2015
    Länge: ?
    Freigegeben ab: –
    Genre: Comedy, Action
    Sprachen: Japanisch und deutsche Untertitel
    Medium: VoD
    Micha
    Ein alter Hase im Geschäft. Seit Akira 1991 in die deutschen Kinos kam, brennender Anime-Fan und noch die gute alte Zeit miterlebt als Carlsen Manga in Farbe und Bunt auf den Markt brachte. Ghost in the Shell Fan der ersten Stunde und bevorzugt mittlerweile Slice of Life Anime