First View: Nisekoi Staffel 2.

    Nisekoi
    © Shueisha

    Und Anime on Demand startet mit der zweiten Season von Nisekoi in die Simulcast Season. Und wenn ich schon bei einem Intro lachen muss, soll das was heißen.

    Worum geht es?
    Nisekoi handelt von Raku Ichijo, der einzige Sohn des Anführers eines Yakuza Klans. Raku möchte allerdings nicht zur Yakuza gehen, sondern studieren und Beamter werden. Daher ist im seine Familie lästig, so verhindern die Bandenmitglieder oft, dass Raku Freunde findet oder mit Mädchen aufgehen kann. Daher gibt es nur wenige Mitschüler, mit denen er näher befreundet ist, darunter auch die zurückhaltende Kosaki Onodera, in die sich Raku verliebt hat.

    Die Story:
    Die Staffel setzt da an wo sie aufgehört hat, Eifersucht, Liebesgefühle und Missverständnisse sind immer noch an der Tagesordnung. Die erste Folge ist übrigens auch eine gute Anleitung, was Männer NIE! Zu einer Frau sagen sollte. Die Story ist zwar immer noch sehr überdreht, aber die erste Folge gefiel mir jedenfalls schon sehr gut und macht neugierig auf die weiteren Folgen.

    Die Idee:
    Na ja so neu ist die Idee jetzt nicht, aber wie es dargestellt wird, ist so gut, dass das völlig egal ist. Wer die erste Season nicht kennt, sollte jetzt das hier überspringen. Zuerst ist es eine Zweckgemeinschaft, bis sie die weibliche Hauptfigur verliebt und der männliche Part natürlich gar nichts kapiert. Auch das ist nicht neu, aber der Humor ist hier sehr gut eingesetzt worden, dass der Anime nur selten übertreibt.

    Die Charaktere:
    Hier ist alles beim alten geblieben, jedenfalls bei Raku, er ist immer noch blind. Chitoge wurde allerdings weiter entwickelt, sie ist zwar immer noch aufbrausend, allerdings nun auch nachdenklicher. Bei den anderen Charakteren kann man es noch nicht sagen.

    Die Animation:
    War gut und ist besser, hier wurde ein wenig geschraubt und die wirklich gute Animation aus der ersten Season wurde noch einmal verbessert. Die Bilder, die man präsentiert bekommt, sehen also noch besser aus.

    Der Sound:
    Opener und Ending sind keine Ohrwürmer, aber gut. Auch der restliche Sound passt und die Klangkulisse ist sehr gut.

    Synchronisation/Untertitel:
    Da die Stimmen die alten geblieben sind, hat sich hier nichts verändert. Wenn Chitoge an die Decke geht, nervt ihre Stimme immer noch etwas, aber das ist verschmerzbar. Alles in allen ist der Voice Cast sehr gut ausgewählt worden.

    Beim Untertitel hat Anime on Demand dieses mal alles richtig gemacht, keine Übersetzungsfehler und die weiße Schrift ist deutlich besser zu lesen als die gelbe Schrift.

    Erster Eindruck:
    Eijeijei, das wird nicht gut enden für mein Zwerchfell Beim Intro musste ich schon lachen und das ging auch so weiter. Die Situationen sind typisch, aber so komisch herüber gebracht, dass echt kein Auge trocken bleibt. Ich habe die erste Season schon gefeiert und wenn es jetzt keinen Schnitzer in der zweiten Season gibt, dann werde ich diese Season definitiv auch feiern. Fazit also: Viel zu lachen mit toller Animation, guten Sound und sehr guten Untertitel. Woraus wartet ihr noch? Ab zu Anime on Demand und anschauen (die erste Folge könnt ihr kostenlos anschauen)

    Auf den ersten Blick:Positiv:
    Deutliche Charakterentwicklung
    Noch bessere Animation

    Negativ:
    Nix gefunden

    Info:
    Nisekoi
    Original Name: ニセコイ
    Transkription: Nisekoi
    Studio: Shaft
    Deutscher Publisher: Anime on Demand/Kazé
    Regisseur: Naoyuki Tatsuwa/Akiyuki Shinbo
    Drehbuch: Akiyuki Shinbo/Fuyashi Tou
    Musik: Satoru Kousaki
    Erschienen am: 10.04.2015
    Länge: ?
    Genre: Comedy, Romantic
    Sprachen: Japanisch und deutsche Untertitel
    Medium: VoD
    Micha
    Ein alter Hase im Geschäft. Seit Akira 1991 in die deutschen Kinos kam, brennender Anime-Fan und noch die gute alte Zeit miterlebt als Carlsen Manga in Farbe und Bunt auf den Markt brachte. Ghost in the Shell Fan der ersten Stunde und bevorzugt mittlerweile Slice of Life Anime