First View: Plastic Memories

    Heute startete bei peppermint anime mit Plastic Memories ein Anime, der mich überrascht hat.

    Worum geht es?
    Die Geschichte von Plastic Memories spielt in der Zukunft, in dem es Androiden gibt, die wie Menschen aussehen. Einer der Hersteller dieser Androiden, die Firma SA Corb. Giftia, stellt ein neues Model vor. Diese Androiden haben Emotionen und andere menschenähnliche Eigenschaften, doch aufgrund eines Problems mit der neuen Technologie, haben diese Androiden eine begrenzte Lebensdauer. Aus diesem Grund baut die SA Corp einen Terminal Dienst auf, um die Lebensdauer der Androiden zu reseten. An einem dieser Terminal arbeitet Tsukasa Mizugaki mit einer Giftia Isla um die Androiden zu warten, aber….

    Die Story:
    Die Story präsentiert sich interessant, insbesondere weil man einen der Hauptcharaktere direkt von zwei Seiten kennenlernt, von der eine wesentlich ist. Dazu bekommt man viel zu lachen sortiert und Momente, die einen nachdenklich machen. Das ganze wird sehr gut erzählt und so hat man eine Story, die einen zwar erst nach ein paar Minuten packt, dann aber richtig.

    Die Idee:
    Eigentlich hört sich die Beschreibung der Geschichte nicht so besonders an, aber wirklich nur eigentlich. Denn dahinter steckt mehr, was man aber nicht so schnell merkt und damit hat dieser Anime eine frische, neue Idee als Grundlage, die viel Potential hat.

    Die Charaktere:
    Hier gibt es zwei Eindrücke, der erste war: „Oh Gott schon wieder so ein stereotypischer Kram“ und der Zweite „Oha steckt doch mehr dahinter“. Wie ich Anfangs schon geschrieben habe, hat einer der Hauptcharaktere mehrere Facetten, die man im Laufe der ersten Folge kennenlernt. Das lässt darauf schließen, dass es eine interessante Charakterentwicklung geben wird. Die restlichen Charaktere sind auf jeden Fall stereotypisch. Hier wird man mit der Zeit sehen, ob sie sich etwas davon absetzten, durch die Charakterentwicklung.

    Die Animation:
    Schöne Bilder, die man präsentiert bekommt und auch die Bewegungen sind sehr gut, passt definitiv zu dieser Season. Ich würde soweit gehen und sagen, dass es zu den besseren dieser Season gehört.

    Der Sound:
    Guter Opener, gutes Ending und der restliche Sound passt auch. Ist zwar jetzt nicht so, dass man einen Ohrwurm davon bekommt, aber es passt zum Anime. Bei der Klangkulisse wurde gut gearbeitet, jeder Ton sitzt da, wo er hingehört.

    Synchronisation/Untertitel:
    Die Stimmen passen sehr gut zu den Charakteren, keine Stimme nervt oder wirkt irgendwie komisch. Hier hat man alles richtig gemacht.

    Beim Untertitel gibt es nichts auszusetzen, es gab zwar einen kleinen Patzer, aber der fällt nicht auf, passt also.

    Erster Eindruck:
    Die erste Folge lässt darauf schließen, dass es eine interessante Charakterentwicklung geben wird. Die Story wirkt erst einmal nicht so interessant, aber es ist die erste Folge, da ist noch viel Luft nach oben. Ansonsten passt alles, die Stimmen passen zu den Charakteren, der Sound ist gut und beim Untertitel gibt es nichts zu meckern. Daher los Leute, holt euch einen Season Pass, hier lohnt es sich auf jeden Fall.

    Auf den ersten Blick:Positiv:
    Interessanter Hauptcharakter
    Gute Story

    Negativ:
    bisher nichts zu meckern.

    Info:
    Plastic Memories
    Original Name: プラスティック・メモリーズ
    Transkription: Purasutikku Memorīzu
    Studio: Doga Kobo
    Deutscher Publisher: peppermint anime
    Regisseur: Yoshiyuki Fujiwara
    Drehbuch: Naotaka Hayashi
    Musik: Ryuuichi Takada
    Erschienen am: 04.04.2015
    Länge: 12 Episoden á 25 Minuten
    Freigegeben ab: –
    Genre: Science fiction
    Sprachen: Japanisch und deutsche Untertitel
    Medium: VoD
    Micha
    Ein alter Hase im Geschäft. Seit Akira 1991 in die deutschen Kinos kam, brennender Anime-Fan und noch die gute alte Zeit miterlebt als Carlsen Manga in Farbe und Bunt auf den Markt brachte. Ghost in the Shell Fan der ersten Stunde und bevorzugt mittlerweile Slice of Life Anime