First View: Prision School

    Prison School
    Prison School

    Prision School präsentiert sich mit Ecchi, Höschen und viele Trachtprügel, allerdings überraschte der Anime, der heute bei Anime on Demand startete auch.

    Worum geht es?
    Prison School handelt von der Hachimitsu Privat Academy, ein Mädcheninternat am Stadtrand von Tokyo. Aber mit dem neuen Schuljahr ändert sich die Schulpolitik, zum ersten Mal werden Jungen auf der Schule zugelassen. Kiyoshi Fujino ist einer von nur fünf Jungen, die sich auf der Schule einschreiben, doch an seinem ersten Tag merkt er, dass er überfordert ist. Denn tausend Mädchen und fünf Jungen ist zu viel für ihn, es fühlt sich an wie Himmel und Hölle.

    Die Story:
    Nach einer kleinen Einleitung geht es auch direkt los, die kleine und kurze Einleitung reicht allerdings auch, um die Schule zu erklären. Ab hier nimmt die Story dann auch direkt fahrt auf und erzählt in richtig schön schneller Manier, was so alles passiert. Ob das ausreicht damit der Anime auch bis zum Ende spannend bleibt, wird man sehen. Im ersten Eindruck macht die Story aber einen guten Eindruck, auch wenn es hier und da echt zu viel des Guten ist.

    Die Idee:
    Das fünf Jungen auf einer ehemaligen Mädchenschule auf die Idee kommen zu spannen, dürfte irgendwie klar sein, dass einige, also genauer gesagt fast alle, Mädchen nicht so positiv Jungs gegenüber eingestellt sind, ist auch normal. Wie man an der Schule allerdings damit umgeht, das ist mal neu.

    Die Animation:
    Hier hat der Anime überrascht, nicht nur das die Animation wirklich gut ist, präsentiert sich die Umgebung sehr detailreich. Dazu kommt, dass mit Unschärfe gespielt wird und dieser „Effekt“ wird sehr gut eingesetzt. Hier kann man also sagen, dass der Anime definitiv mit die beste Animation der Season abliefert.

    Der Sound:
    Der Opener ist gar nicht mal so übel, er wird übrigens von den fünf Synchronsprechern gesungen, die die Jungs sprechen. Auch die restliche Vertonung kann sich durchaus sehen lassen. Jeder Ton sitzt und kein Ton hört sich irgendwie seltsam an.

    Die Synchronisation:
    Nun bei den Stimmen kann man sich streiten, ich finde sie durchaus gut ausgewählt. Keine Stimme nervte und alle Charaktere wahren glaubwürdig. Von daher kann ich hier auch nur von einer guten Arbeit sprechen.

    Beim Untertitel hat Anime on Demand wieder mal gute Arbeit geleistet, insbesondere weil er nicht gelb ist.

    Erster Eindruck:
    Zugegeben, das Setting ist absolut nicht meins, da ich Ecchi einfach nicht mag, aber das ist ja Geschmackssache. Ansonsten präsentiert sich hier aber ein guter Anime, der nicht nur mit seiner Idee glänzt, sondern insbesondere mit seiner Animation, die definitiv zu den besseren dieser Season gehört. Es stellt sich natürlich die Frage, ob das Setting reicht, damit der Anime spannend bleibt bzw. wie es sich entwickelt, aber bisher macht er einen ganz guten Eindruck. Fazit daher: Ecchi Fans werden ihre helle Freude haben, ansonsten einfach mal rein schauen, denn gerade mit seiner Animation besticht der Anime.

    Auf den ersten Blick:Positiv:
    Sehr gute Animationen
    witzige Idee

    Negativ:
    Zensiert

    Info
    Prison School
    Original Name: 監獄学園
    Transkription: Purizun Sukūru
    Studio: J.C.Staff
    Deutscher Publisher: nipponart
    Regisseur: Tsutomu Mizushima
    Drehbuch: Michiko Yokote
    Musik: Kōtarō Nakagawa
    Erschienen am: 10.07.2015 (Japan) 13.07.2015 (Deutschland)
    Länge: 12 Episoden
    Freigegeben ab: FSK 16
    Genre: Comedy
    Sprachen: japanisch mit deutschen Untertitel
    Medium: VoD
    Micha
    Ein alter Hase im Geschäft. Seit Akira 1991 in die deutschen Kinos kam, brennender Anime-Fan und noch die gute alte Zeit miterlebt als Carlsen Manga in Farbe und Bunt auf den Markt brachte. Ghost in the Shell Fan der ersten Stunde und bevorzugt mittlerweile Slice of Life Anime