First View: Shomin Sample

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    © 七月隆文・閏月戈・一迅社/清華院桜藤会

    Gerade startete bei Anime on Demand der Anime Shomin Sample (Ore ga Ojō-sama Gakkō ni „Shomin Sample“ Toshite Gets-rareta Ken) und so langsam muss man wirklich sagen, hat Anime on Demand das beste Aufgebot der Season. Wir haben natürlich in die erste Folge reich geschaut.

    Worum geht es?
    Ore ga Ojō-Sama Gakkō ni ‘Shomin Sample’ Toshite Usarareta Ken erzählt die Geschichte von einem ganz normalen High School Schüler, der gekidnappt wird von einer Elite Academy für junge Damen um diese auf eine Probe zu stellen und ihnen ein Beispiel, eines ordinären Jungen zu zeigen. Die Schule ist voll von Mädchen, die noch nie einen Jungen getroffen haben.

    Die Story:
    Willkommen auf der Mädchenschule und wer jetzt denkt: „Okay volle Kanne Harem“, der irrt. Die Story ist kurios denn die Mädchen kennen die einfachsten Dinge nicht, so ist Bahnfahren unbekannt und auch Smartphones haben die Damen der Schule noch nicht gesehen. Dazu kommt, dass der Junge für Homosexuell gehalten wird und diesen Glauben auch noch aufrechterhalten muss, da er sonst in eine ziemlich üble Situation gerät.

    Die Idee:
    Ein Junge auf einer Mädchenschule ist nichts Neues, das Verhalten, dass man in der ersten Folge gesehen hat, allerdings schon. Normalerweise endet so eine Geschichte, bzw. beginnt so eine Geschichte, damit, dass der Junge ständig Nasenbluten bekommt und er vor lauter Brüsten nicht mehr weiß, wo ihm der Kopf steht. Das ist hier allerdings nicht der Fall und daher macht die Geschichte direkt mit der ersten Folge schon Spaß.

    Die Charaktere:
    Der Junge Kimito ist ein durchschnittlicher japanischer Junge, er mag Videospiele, Frauen usw. ganz normal eben. Die zweite Hauptfigur ist Aika Tenkūbashi, teils schüchtern, teils mit einer ziemlich großen Klappe ausgestattet, ist ebenfalls ein witziger Charakter, passt sie doch so gar nicht in das Bild der Schule. Ansonsten sind die Charaktere durch die Bank weg etwas durchgeknallt und sehr gut dargestellt (ein Handy übergeben, ist anscheinend schon sehr schwer).

    Die Animation:
    Problem in dieser Season ist ja eindeutig die Animation, jedenfalls wirkt sie allgemein etwas altbacken. Das ist bei dieser Serie anders, denn die Animation ist sehr gut, sie wirkt frisch und von den Bewegungen her sehr gut gemacht. Hier hat man also definitiv einen besseren Anime vor sicht.

    Der Sound:
    Opener ist okay, Ending auch, nicht weltbewegend aber ganz okay. Die Klangkulisse ist dafür sehr gut, jeder Ton sitzt.

    Synchronisation/Untertitel:
    die Stimmen passen zu den Charakteren, keine viel bisher negativ auf. Sehr gut auch, wenn sich die Damen wundern, denn hier wurde der Chor sehr gut abgestimmt. Beim Untertitel hat Kazé / Anime on Demand alles richtig gemacht. Die Übersetzung stimmt, die Untertitel sind sehr gut lesbar, passt also.

    Erster Eindruck
    Tja und hier liefert Anime on Demand ein weiteres Sahnestückchen in der relativ Mauhen Season ab. Der Anime fällt da eindeutig aus der Rolle, sowohl Animation, als auch die Story selber bieten viel. Die Geschichte ist kurios und verspricht viele Lacher, die Animation ist definitiv eine der besseren dieser Season. Fazit also: Leute, hier hat Anime on Demand einen Anime, den man nicht verpassen sollte. Anschauen lohnt sich.

    Erster Eindruck:

    Positiv:
    Interessante Story
    Gute Animation

    Negativ:
    Könnte zu sehr in Harem abstürzen

    Info

    Ore ga Ojō-Sama Gakkō ni ‘Shomin Sample’ Toshite Usarareta Ken
    Ore ga Ojō-Sama Gakkō ni ‘Shomin Sample’ Toshite Usarareta Ken © 七月隆文・閏月戈・一迅社/清華院桜藤会

    SHOMIN SAMPLE
    Original Name: 俺がお嬢様学校に「庶民サンプル」として拉致られた
    Transkription: Ore ga Ojōsama Gakko ni „Shomin Sanpuru“ Toshite Rachirareta Ken
    Studio: Silver Link
    Deutscher Publisher: Kazé / Anime on Demand
    Regisseur: Masato Jinbo
    Drehbuch: Kento Shimoyama
    Musik: Hiromi Mizutani
    Erschienen am: 7.10.2015 Japan / 14.10.2015 Deutschland
    Länge: 12 Episoden
    Freigegeben ab:
    Genre: Comedy, Romance
    Sprachen: japanisch mit deutschen Untertitel
    Medium: VoD

    Micha
    Ein alter Hase im Geschäft. Seit Akira 1991 in die deutschen Kinos kam, brennender Anime-Fan und noch die gute alte Zeit miterlebt als Carlsen Manga in Farbe und Bunt auf den Markt brachte. Ghost in the Shell Fan der ersten Stunde und bevorzugt mittlerweile Slice of Life Anime