First View: The Testament of Sister New Devil Burst

    The Testament of Sister New Devil Burst
    The Testament of Sister New Devil Burst

    Gerade startete bei Crunchyroll The Testament of Sister New Devil Burst, die zweite Season von The Testament of Sister New Devil. Wir haben natürlich geschaut, ob die erste Folge schon auf einen guten Anime schließen lässt.

    Worum geht es?
    Die Geschichte handelt von Basara Tôjô, ein High School Schüler, der durch eine plötzliche Frage seines exzentrischen Vaters verwirrt wird. “Hey, sagtest Du nicht, dass Du eine kleine Schwester wolltest?” Außerdem kündigt sein Vater direkt an, dass er wieder geheiratet wird und bringt zwei schöne Stiefgeschwistern mit ins Haus, nur um sich direkt auf eine Auslandsreise zu begeben. Schnell stellt sich heraus, dass die beiden Schwestern Mio und Maria Naruse eigentlich ein Teufel und ein Sukkubus sind. Basara wird fast durch einen Rahmenvertrag als Diener an den beiden gebunden, doch aufgrund eines Fehlers, ist der Vertrag nichtig und Basara wird zum Herr, anstelle des Dieners.

    Die Story:
    Die Story setzt etwas nach der ersten Season an und wird allerdings in der ersten Folge nicht so gut erzählt, wie es noch in der ersten Folge den Eindruck gemacht hat. Okay, viel darf man eh nicht erwarten, aber der Versuch Spannung aufzubauen klappt irgendwie nicht und der Rest ist halt typisches Ecchi, wen hier auch echt übertrieben.

    Die Idee:
    Ich zitiere mich mal selber: Man nehme: Einen Jungen, der eine große Kraft besitzt, ein Mädchen, dass auch eine Kraft in sich trägt, damit aber nicht umgehen kann und beschützt werden muss und natürlich eine Beschützerin des Mädchens, die auch noch ein Sukubus ist. Das ganze würzt man mit immer mehr Mädels, einen perversen Gegenspieler und einen Feind, der eigentlich ein Freund ist. Kommt euch das bekannt vor? Ist ja auch kein Wunder, das Setting ist alles andere als neu und so ist es auch kein Wunder, dass der Anime alle Elemente aus dem typischen Ecchi, Harmen Universum geboten hat. Wirklich neue Ideen fand man allerdings nicht.

    Die Charaktere:
    Die Charaktere sind stereotypisch wie eh und je, auch wenn man wohl versucht Basara irgendwie erwachsener darzustellen (halb einsamer Wolf), das klappt allerdings gar nicht. Schade, dass man immer noch nicht daran gedacht hat, den Charakteren mehr Persönlichkeit zu verleihen, so ist es immer noch ziemlicher Durchschnitt.

    Die Animation:
    Mittelfeld, zwar genauso gut, wie in der letzten Season, aber hier hätte man schon etwas mehr abliefern können. Gut, wenigstens ist es wie zur Winter Season, nur mit weniger schön gezeichnete Bilder.

    Der Sound:
    Dieses mal ist der Opener deutlich besser, der Rest aber genauso wie man es erwartet hätte: Durchschnitt und es wirkt immer noch wie Fliebandarbeit.

    Synchronisation/Untertitel:
    Die Stimmen sind immer noch gut gewählt, auch wenn die kleine Schwester von der Stimme her nervt, aber gut Geschmackssache.

    Beim Untertitel gibt es nichts zu meckern, Crunchyroll hat wieder gute Arbeit geleistet, keine Fehler und sehr gut ins Deutsche übersetzt.

    Erster Eindruck:
    Der Anime wirkt immer mehr wie „Fanservice“, viel Ecchi, eine durchschnittliche Story und Stereotypische Charaktere. Das macht aber immer noch keinen guten Anime aus. Gut, es ist die erste Folge, aber hier hätte man doch nun wirklich mehr erwarten können. Hoffen wir mal, dass sich das im Laufe der Serie noch bessert. Fazit also: Wer die erste Season möchte, wird zwar ein wenig enttäuscht sein, aber den Anime immer noch lieben. Wer ihn noch nicht gesehen hat, schaut euch erst die erste Season an.

    Auf den ersten Blick:

    Positiv:
    Story geht genauso weiter wie in der ersten Season
    Guter Opener

    Negativ:
    Zu wenig Veränderung
    Story viel zu Ecchi lastig

    Info
    The Testament of Sister New Devil Burst
    Original Name: 新妹魔王の契約者
    Transkription: Shinmai Maō no Tesutamento
    Studio: Production IMS
    Deutscher Publisher: Crunchyroll
    Regisseur: Hisashi Saito
    Drehbuch: Sumio Uetake
    Musik: Yasuharu Takanashi
    Erschienen am: 09.10.2015 (Simulcast)
    Länge: 12 Folgen á 25 Minuten
    Freigegeben ab:
    Genre: Fantasy, Fantasy, Action, Romance, Ecchi
    Sprachen: Japanisch und deutsche Untertitel
    Medium: VoD
    Micha
    Ein alter Hase im Geschäft. Seit Akira 1991 in die deutschen Kinos kam, brennender Anime-Fan und noch die gute alte Zeit miterlebt als Carlsen Manga in Farbe und Bunt auf den Markt brachte. Ghost in the Shell Fan der ersten Stunde und bevorzugt mittlerweile Slice of Life Anime