First View: Working!!!

    Shonen Gangan
    Shonen Gangan

    Viewster läutete die neue Simulcast Season mit der dritten Staffel von Working!!! ein. Nachdem ich nun endlich auf die Folge zugreifen konnte, musste ich natürlich die erste Folge gleich mal einer Rezension unterziehen.

    Worum geht es?
    Die Geschichte von Working!!! folgt dem frisch in die Oberschule gekommenen Sōta Takanashi der als Aushilfe in einem Restaurant mit seltsamen Angestellten arbeitet. Als er seinen Job beginnt, trifft er die kleinere, aber ältere, Popura, die Männer scheue Mahiru, die fröhliche Yachiyo, den stoischen Küchenschef Satō, den Klatsch-liebenden Koch Sōma und die gefräßige, faule Managerin Kyōko.

    Die Story:
    Tja es geht genauso weiter wie man es aus den beiden vorherigen Staffeln gewohnt ist. Die Story wird also in kleinen Stücken mit vielen Schnitten erzählt. Das passt aber, denn der Anime ist sowieso chaotisch. Ob man dieses mal wieder neben den vielen kleinen Geschichten auch eine größere Story erwarten kann, war in der ersten Folge noch nicht ersichtlich. Dafür war sie schon so schräg, dass man auf jeden Fall sagen kann: Das wird wieder ein Angriff auf das Zwerchfell.

    Die Idee:
    Na ja dritte Season, da kann man keine frische und neue Idee erwarten, muss man aber auch nicht. Die Grundidee ist für eine dritte Season locker zu gebrauchen, denn seien wir doch mal ehrlich: Ein Cafe mit so schrägen Angestellten lässt einfach viel Luft nach oben. Daher muss man hier eher positiv hervorheben, dass an der Idee nicht geschraubt wurde, sondern es halt so weiter geht, wie man es gewohnt ist.

    Die Charaktere:
    Auch hier hat sich nicht viel verändert, es gab natürlich in den letzten beiden Staffeln eine „dezente“ Charakterentwicklung, die natürlich auch noch vorhanden ist, aber ansonsten ist jeder Charakter so wie man ihn kennt. Also alles beim Alten bedeutet, man hat immer noch den Liebhaber kleiner Mädchen (nein, kein Lolicon wohlgemerkt), das Mädchen mit der Männerphobie usw. Jeder hat hier halt seine kleinen Macken.

    Die Animation:
    Hier ist auch alles beim alten, die Animation von Working war nie besonders, eher kann man sie im Mittelfeld ansiedeln. Vielleicht hätte man bei der dritten Season doch mal ein wenig daran arbeiten können. Trotzdem passt die Animation und das nicht nur, weil man sie gewöhnt ist.

    Der Sound:
    Tja wie immer, passt alles und weder das Opening, noch das Ending, sind besondere Ohrwürmer.

    Die Synchronisation/Untertitel:
    Also erst einmal ist der gesamte Voice Cast der vorherigen Season wieder mit an Bord. Daher ist die Synchronisation wie immer, eigentlich ganz gut, allerdings nerven mich zwei Stimmen immer noch. Aber gut, das ist Geschmackssache und daher lasse ich das mal so im Raum stehen.

    Beim Untertitel gab es dieses mal nichts auszusetzen, die Übersetzung stimmte und er war gut lesbar.

    Erster Eindruck:
    Hach ja, eine neue Working Staffel super, immerhin bin ich Fan der ersten Stunde. Allerdings wirkt es langsam angestaubt, das sich die Idee nicht ändert ist gut, aber man hätte vielleicht mal überlegen können, ob man die Animation nicht mal etwas aufpoliert. Ansonsten ist alles beim alten, ein kräftiger Angriff auf das Zwerchfell, gefolgt von ein paar Minuten langweile und dann wieder ein Angriff. Genau genommen ist es zweischneidig, auf der einen Seite ist es natürlich gut, dass alles beim alten ist, denn der Fan ist es gewohnt, auf der anderen Seite wirkt es angestaubt, was schade ist. Fazit daher: Leicht angestaubt, aber immer noch gut und eine Empfehlung wert.

    Auf den ersten Blick:

    Positiv:
    Working wie man es kennt

    Negativ:
    Wirkt langsam etwas angestaubt

    Info
    Working!!!
    Original Name: Working!!!
    Transkription:
    Studio: A-1 Pictures
    Deutscher Publisher: Viewster
    Regisseur: Yumi Kamakura
    Drehbuch: Takao Yoshioka
    Musik: Monaca
    Erschienen am: 04.06.2015
    Länge: ?
    Freigegeben ab:
    Genre: Comedy
    Sprachen: japanisch mit deutschen Untertitel
    Medium: VoD
    Micha
    Ein alter Hase im Geschäft. Seit Akira 1991 in die deutschen Kinos kam, brennender Anime-Fan und noch die gute alte Zeit miterlebt als Carlsen Manga in Farbe und Bunt auf den Markt brachte. Ghost in the Shell Fan der ersten Stunde und bevorzugt mittlerweile Slice of Life Anime