First View: Yamada-kun and the Seven Witches

    Gestern startete Yamada-kun and the Seven Witches bei Crunchyroll. Da ich den Manga feiere und auch die Live Action Serien Adaption wirklich gut fand, gibt es natürlich hier einen First View.

    Worum geht es?
    Yamada-kun and the Seven Witches erzählt die Geschichte von Yamada, einen “Problemkind§ an der High School. Eines Tages stößt er mit der hübschen Studentin Shiraishi auf der Treppe zusammen und während sie die Treppe herunter fallen, küssen sie sich. Als sie wieder zu sich kommen, stellen sie fest, dass sie ihre Körper getauscht haben und nach einiger Zeit erkennen beide, dass sie nicht die einzigen Schüler sind, die mysteriöse Kräfte haben.

    Die Story:
    Die Story wird interessant, wenn auch hier und da etwas schnell, erzählt. Der Humor kommt genau an den richtigen Ecken, so dass man eine gute Mischung zwischen „ernster“ Story und Humor hat.

    [toggle title=“Spoiler“ load=“hide“]Als kleines Beispiel die Frage: was würdet ihr als erste machen, wenn ihr in einem Frauenkörper steckt? Wahrscheinlich das gleiche wie Yamada.[/toggle]

    Die erste Folge erzählt natürlich noch nicht so viel und falls einer von euch den Manga kennt, dürfte wissen, dass sie sich eher langsam aufbaut. Daher gehe ich mal davon aus, dass es im Anime genauso sein wird, jedenfalls wenn Linden Films sich keinen groben Schnitzer erlaubt.

    Die Idee:
    Man nehme eine Schule und irgendwas kurioses und schon hat man, eine Idee wie eigentlich so viele, der kleine Unterschied ist allerdings, dass hier der Körpertausch ins Spiel kommt. Wer den Manga kennt, weiß dass da noch einiges mehr kommen wird. Somit greife ich mal vor und behaupte, dass die Idee sehr gut ist und einiges gutes Futter für Anime Fans bieten wird.

    Die Charaktere:
    Der Schulraudi, der Schönling und die Eifrige, mehr von den Hauptcharakteren lernt man erst einmal nicht kennen. Der Schulraudi ist da auch nicht so wirklich ein Raudi, eher ein „Lasst mich alle in Ruhe“ Typ, der aber das Herz am rechten Fleck hat. Bei der Eifrigen hat man typische Charaktereigenschaften, ein wenig hochnäsig und arrogant. Tja und der Schönling kam erst am Ende der Story, somit kann man hier noch nicht viel sagen. Gerade bei diesem Anime wird die Charakterentwicklung sehr interessant.

    Die Animation:
    Flüssige Bewegungen, aber viele Schnitte. Das ist manchmal ein wenig schwer zu folgen. Ansonsten ist die Animation aber gut geworden, wenn man sie ehrlicherweise definitiv im Mittelfeld ansiedeln muss.

    Der Sound:
    Der wiederum passt wie die Faust auf dem Auge, jeder Ton sitzt und ist da wo er hingehört. Auch das Opening und Ending passen zur Serie, sind zwar keine Ohrwürmer, aber auch nicht schlecht.

    Die Synchronisation/Untertitel:
    Die Stimmen passen, bisher nervte keine davon. Hier wurde also ein gutes Händchen, bei der Auswahl der Synchronsprecher, bewiesen.

    Bei der Übersetzung ist es wie immer, der Untertitel ist gut, aus einiger Entfehrnung aber schwer zu lesen.

    Erster Eindruck:
    Tja, da ich Yamada-kun and the Seven Witches sowieso gut finde, ist es kein Wunder, dass ich den Anime erst einmal ebenfalls als durchaus sehenswert bezeichne. Die Zeit wird zeigen, ob Linden Films hier alles richtig gemacht hat. Die Animation ist zwar nicht so toll geraten, aber das ist ja auch eher für das kritische Auge. Ansonsten passt aber alles. Fazit also: Schaut ihn euch an, es könnte sich lohnen, die erste Folge hatte auf jeden Fall alles, was ein guter Anime braucht, ernste Momente, viel Humor und das gut herüber gebracht.

    Auf den ersten Blick:Positiv:
    Abwechslungsreiche Story

    Negativ:
    Die Animation könnte besser sein.

    Info:
    Yamada-kun and the seven Witches
    Original Name: 山田くんと7人の魔女
    Transkription: Yamada-kun to 7-nin no Majo
    Studio: Liden Films
    Deutscher Publisher: Crunchyroll
    Regisseur: Tomoki Takuno
    Drehbuch: Michiko Yokote
    Musik: Masaru Yokoyama
    Länge: 12 Folgen á 25 Minuten
    Erschienen am: 12.04.2015
    Genre: Comedy, Romantic, Supernatural
    Sprachen: Japanisch und deutsche Untertitel
    Medium: VoD

    Hinweis zum First View:
    Es handelt sich hierbei um einen ersten Eindruck einer Serie. Eine abschließende Rezension erfolgt, wenn die Serie durchgelaufen ist. Daher können sich beide Bewertungen voneinander unterscheiden.

    Micha
    Ein alter Hase im Geschäft. Seit Akira 1991 in die deutschen Kinos kam, brennender Anime-Fan und noch die gute alte Zeit miterlebt als Carlsen Manga in Farbe und Bunt auf den Markt brachte. Ghost in the Shell Fan der ersten Stunde und bevorzugt mittlerweile Slice of Life Anime