AfD Politikerin will Missstände im Jugendschutz auch bei „Ecchi“ bekämpfen

Die AfD Politikerin Verena Hartmann wird auf der Plattform Abgeordnetenwatch von einer besorgten Mutter zum Thema Jugendschutz befragt.

Die Mutter zweier Kinder (10 und 13 Jahre alt) hatte ihrem 13-jährigen Sohn zum Geburtstag Geld geschenkt und ihm erlaubt, sich ein seinem Alter entsprechendes Spiel zu kaufen. Laut eigener Aussage vertraue sie zwar auf den Jugendschutz, ließ sich den Titel als verantwortungsbewusste Mutter jedoch im Nachhinein zeigen. Ihr Sohn hatte sich das doch recht fragwürdige Spiel Senran Kagura: Deep Crimson für den Nintendo 3DS gekauft. Bei der Spielreihe wird den Damen bekanntlich die Kleidung vom Körper gerissen. Auch andere erotische Darstellungen sind im Spiel vorhanden.

Trotzdem darf das Spiel an Kinder ab 12 Jahren verkauft werden. Nun hat die Mutter die Politikerin ins Kreuzverhör genommen und wollte wissen, wie Verena Hartman und ihre Partei zum Thema Jugendschutz und Ecchi stehen. Die Mutter sorgte sich nicht nur um ihren Sohn, der aus dem Spiel nichts lernen kann, außer wie man Damen die Kleidung vom Körper reißen kann, sondern auch um ihre 10-jährige Tochter.

Auch aktuelle gesellschaftliche Probleme und Diskussionsthemen, die ebenfalls die AfD gerne aufgreift und anprangert (Vergewaltigung und Pädophile, genauso wie frisch zugezogene junge Männer), führt die besorgte Mutter auf. Immerhin würde laut der Mutter besonders jungen Männern aus anderen Kulturkreisen durch solche Spiele, Anime und Manga ein falsches Bild vermittelt.

Ob die Ideen der Politikerin allerdings in der heutigen Zeit noch umsetzbar sind, ist recht fraglich. Immerhin gehört das Spielen von Videospielen für viele Kinder und auch Erwachsene zu den Hobbys. Verena Hartmann sagt der besorgten Mutter nämlich unter anderem, dass sinnvollere Hobbys für die heutige Jugend besser wären. Entsprechende Hobbyvorschläge macht die AfD Politikerin auch direkt, die Kinder sollten lieber Sport treiben oder reale Freunde treffen. Außerdem antwortet sie:

[…]Sie ärgern sich zu Recht über diesen „Jugendschutz“ der keiner mehr ist. Dadurch findet eine Verrohung unserer Jugend und damit der Gesellschaft statt, in Bereichen wie der Liebe und Sex oder den Umgang miteinander werden körperliche und verbale Gewalt verherrlicht.

und

[…]Als besorgte Mutter, werde ich mich in den Ausschuss für Familie mit
ganzer Kraft einbringen und gegen diese Missstände ankämpfen.

(Die ganze Antwort könnt ihr im Forum lesen)

Danke Stephan für den Tipp

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