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HomePopkulturHayao Miyazaki gestaltet erneut Neujahrskarte für Ghibli-Fans

2023 ist in Japan das Jahr des Hasen

Hayao Miyazaki gestaltet erneut Neujahrskarte für Ghibli-Fans

In Japan war es lange Zeit Tradition, eine Neujahrskarte (Nengajo) an Familie, Freunde und Menschen zu schicken, die dem Absender im letzten Jahr Gutes getan haben. Zwar nimmt die Beliebtheit dieses Brauches allmählich ab, aber das Studio Ghibli lässt es sich nicht nehmen, ihn für seine Fans up-to-date zu halten. Über die sozialen Netzwerke können sich Fans überall auf der Welt über eine Nengajo freuen, die das Regie-Genie Hayao Miyazaki wieder selbst gestaltet hat.

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Eine beliebte Darstellung auf den Neujahrskarten ist das Tier, in dessen Kreiszeichen das kommende Jahr steht. Deshalb konnten sich die Fans im Jahr 2022 über einen niedlichen Tiger freuen, während dieses Jahr für Japan das Jahr des Hasen begonnen hat. Bereits im letzten Jahr hat Hayao Miyazaki die Neujahrskarte für die zahlreichen Fans des Anime-Studios entworfen.

Neujahrsgrüße von Hayao Miyazaki an Ghibli-Fans

Um Punkt Mitternacht veröffentlichte das Studio seinen Gruß an die Fans für das Jahr 2023. Jedes Jahr gibt es zudem eine kleine Botschaft zur Karte. In diesem Jahr wünscht das Studio seinen Fans ein frohes neues Jahr und bestätigt, dass auch diese Illustration von Hayao Miyazaki erstellt wurde. Das Kaninchen trägt den Namen Uu-chan und soll einen Zwilling namens Fuu-chan haben. Gleichzeitig bedankt sich das beliebte Anime-Studio für die Treue der Fans im letzten Jahr.

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Das 81-jährige Regie-Genie von Ghibli wird immer wieder für seine Fähigkeiten im Bereich Charakter-Design gelobt, deswegen ist es nicht verwunderlich, dass es eine Hintergrundgeschichte zu Uu-chan (gesprochen Ooh-chan) gibt. „Usagi“ ist das japanische Wort für „Kaninchen“, wobei Fuu-chan eine Abkürzung für „Futago“ (Zwilling) und „Fuku“ (Glück) ist.

Mit viel Glück ins neue Jahr

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„Fuku“ ist in diesen Zeiten in Japan vielerorts anzutreffen, in Form der sehr begehrten Fukubukuro-Glückstaschen, die ebenfalls pünktlich zum neuen Jahr angeboten wurden. Viele Fans freuen sich darüber, dass Miyazaki selbst die Karte gestaltete, allerdings sind viele jetzt auf der Suche nach Fuu-chan, von dem in der Geschichte die Rede ist. Die Ghibli-Fans spekulieren darüber, wie Fuu-chan aussehen mag und ob das andere Kaninchen genauso niedlich ist wie Uu-chan. Ob oder wann es weitere Informationen zu dem Zwillingskaninchen geben wird, steht aktuell noch nicht fest. Bis dahin bleiben die Details der Fantasie der Fans überlassen.

Die Fukubukuro-Tüten, die das Studio Ghibli in diesem Jahr anbot, erwiesen sich ebenfalls wieder als sehr beliebt. Die Neujahrsbeutel mussten vorbestellt werden und waren vielerorts in Rekordzeit vergriffen. Zwar stieg auch in diesem Jahr der Preis für den besonderen Beutel, trotzdem stand der Inhalt der Fukubukuro-Taschen erneut in keinem Verhältnis zum Preis von 5.000 Yen (etwa 35 Euro).

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