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Hayao Miyazaki kehrt aus Ruhestand zurück

In der April-Ausgabe des Magazins Bungei Shunjū gab Studio-Ghibli-Produzent Toshio Suzuki an, dass der Studio-Mitbegründer Hayao Miyazaki für ein Projekt aus dem Ruhezustand zurückkehrt. Miyazaki wird ohne zeitliche Befristung an dem Anime-Spielfilm Kimi-tachi wa Dō Ikiru ka (How Do You Live?) arbeiten.

Kimi-tachi wa Dō Ikiru ka
Bild: Studio Ghibli

Studio Ghibli experimentiert mit der Produktion ohne einen festen Termin zur Fertigstellung. Normalerweise sind bei ihnen festgelegte Produktionspläne üblich. Ursprünglich war ein fester Zeitplan vorgeschlagen worden. Dies wurde auch mit der Ankündigung des Films in einem Fernsehspecial verkündet. Inzwischen ist dieser Zeitplan verworfen worden.

Miyazaki kommt zurück, weil er einfach nicht für das normale Rentnerleben geeignet sei. So ist er am glücklichsten bei der Arbeit an einem Anime. Der finanzielle Aspekt spielte bei seiner Rückkehr keine Rolle.

Einige gehen davon aus, dass das jetzige Projekt sein letztes sein wird. Am wahrscheinlichsten ist aber, dass er so lange wie möglich an weiteren Filmen arbeiten wird.

Die ursprüngliche Schätzung ging von einer Produktionsdauer von 3 bis 4 Jahren aus. Inzwischen sind schon 2 Jahre vergangen. Studio Ghibli hat bei der Produktion viele neue Sachen ausprobiert, die vorher nicht möglich waren.

Der Name des Action-Abenteuer-Fantasy-Films leitet sich vom gleichnamigen Meisterwerk des Schriftstellers Genzaburō Yoshinos aus dem Jahr 1937 ab. Dieses Buch hat auch für den Protagonisten des Films eine große Bedeutung. Yoshinos Buch dreht sich um einen Mann namens Koperu und seinen Onkel. Es behandelt, wie man als menschliches Wesen leben kann.

In dem im November 2016 ausgestrahlten Kurzfilm-Special Owaranai Hito Miyazaki Hayao (Never-Ending Man: Hayao Miyazaki) berichtete Miyazaki, dass er nach seiner Kurzfassung „Kemushi no Boro“ für das Ghibli Museum (im März 2018 veröffentlicht) wieder einen Anime-Film drehen wollte. Dem zufolge war Miyazaki nicht damit zufrieden, nur den CG-Kurzfilm zu machen. Er legte im August 2016 einen Projektvorschlag für einen Spielfilm vor.

Obwohl Miyazaki zu diesem Zeitpunkt offiziell kein grünes Licht für den Spielfilm erhielt, entschied er sich dennoch, mit der Animation des Projekts zu beginnen. Suzuki berichtete im April 2017, dass Miyazaki seit Juli 2016 die Storyboards für das Projekt gezeichnet habe. Suzuki sagte damals jedoch, dass Miyazaki bisher nur 20 Minuten Storyboards gezeichnet habe.

Quelle: Bungei Shunjū April Ausgabe

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