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Heiratsvermittler ToraCon bringt Anime-Fans im Herzen von Akibahara unter die Haube

In Japan ist es schwer, einen Partner zu finden, und lebt man für seine Subkultur, ist es um so schwerer. Das kennen Anime-, Manga- & Game-Fans aus Deutschland auch, allerdings ist es hier nicht ganz so schwer, wie im Mutterland des Manga und der Anime.

Der Heiratsvermittler ToraCon möchte hier nun helfen und eröffnet direkt in Akihabara ein Vermittlungsbüro. ToraCon ist Teil des IBJ, dem japanischen Eheratgeberverband. Der Anbieter hat einen Datensatz von ca. 58.000 Singles, die Mitarbeiter suchen den passenden Partner und vermitteln Treffen.

ToraCon geht allerdings etwas weiter, denn die Kunden müssen eine “Prüfung” ablegen, damit die Firma beurteilen kann, wie “geeky” sie sind, um zu vermeiden, dass Singles darunter sind, die nichts mit der Szene zu tun haben. Zusätzlich werden Single-Partys für Anime-Fans angeboten, zu denen nur Singles eingeladen werden, die die gleichen Hobbys haben. Außerdem bietet die Firma eine Datingsimulation für schüchterne Klienten an.

ToraConDie Preise für diesen Service erstrecken sich von 0 Yen für einen Eintrag auf eine Party-Mailingliste (man muss allerdings Eintritt zahlen) über den “My Place Plan” für 98.000 Yen (ca. 827 Euro), der einen dazu berechtigt die Datenbank zu benutzen. Bis hin zum Komplettpaket für 230.000 Yen (1.941 Euro), der persönliche Beratung, einige Simulationen und Eintritt zu den Partys umfasst.

Wer seinen Partner findet, was 90% der IJB Kunden innerhalb von 3 Monaten tatsächlich tun, muss man eine sogenannte “Close Gebühr” zahlen. (Zwischen 100.000 bis 200.000 Yen).

Um einen Service zu buchen, muss man mindestens 20 Jahre als sein und nachweisen, dass man Single ist. Männer müssen zusätzlich nachweisen, dass sie einen sicheren Job haben.

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Kommentare

3 COMMENTS

  1. Japan muss es wirklich schlecht gehen, wenn sie tatsächlich sowas umsetzen wollen. Ja, klar, natürlich, als ob das jetzt was bringen wird. Wie will mal diese ganzen ungepflegten NEETs miteinander verkuppeln, wenn diese ganzen Otakus doch bloß mit ihren Dakimakuras kuscheln wollen? Ganz klar, das wird nicht funktionieren.

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