Interview mit M.Lang zu »HERZBLUT«

Im Januar veröffentlichte die deutsche Zeichnerin M.Lang in Eigenproduktion den ersten Band ihres vampirischen Boys-Love-Titels HERZBLUT (wir berichteten). Ich habe die Veröffentlichung zum Anlass genommen, um der Künstlerin bezüglich ihres Werkes in einem Interview etwas auf den Zahn zu fühlen.

HERZBLUT ist ein Boys-Love-Manga mit Vampiren. Was fasziniert dich am Genre Boys Love und an Vampiren?

HERZBLUT Band 1 © 2014 M.Lang

M.Lang: Boys Love zählt mit zu den Genres, die ich selbst sehr gerne lese. Angefangen hat das bei mir mit Zetsuai von Minami Ozaki und Seimaden von You Higuri – ich mochte die entsprechenden Charaktere unheimlich gerne und fand die Dynamik zwischen den Pärchen sehr spannend und in gerade den beiden genannten Fällen ganz großartig erzählt. Dadurch kam ich wohl vor allem zum Thema Boys Love.

Was die Vampire angeht … nun ja, ich habe allgemein eine große Vorliebe für Monster und Übernatürliches. Was mich an Vampiren besonders gereizt hat, war das Thema ewiges Leben und welche Problematiken sich dem anschließen. So etwas ist ja wie geschaffen für Drama und Herzschmerz und somit automatisch für ebensolche Erzählungen!

Wie treten die Vampire im HERZBLUT-Universum auf? Was für Fähigkeiten und Schwächen besitzen sie? Was hat es mit den Tätowierungen auf sich?

M.Lang: Es gibt ja allerhand Geschichten rund um Vampire, deren Schwächen und Fähigkeiten. In manchen Geschichten können sie beispielsweise nicht über fließende Gewässer gehen oder sie müssen immer etwas Erde aus ihrer Heimat in ihrem Sarg aufbewahren, wenn sie darin schlafen.

Für meine Vampire habe ich mir manche Mythen gespart, weil sie mir als durchweg unpraktisch oder unwichtig für die Geschichte erschienen. So müssen meine Vampire beispielsweise nicht zwingend in einem Sarg schlafen, aber sehr wohl darauf achten, dass sie nicht ins Sonnenlicht geraten (denn was dann passiert, lässt sich in einem späteren Kapitel auch ganz gut sehen …). Fließende Gewässer machen ihnen nichts aus, ebenso wenig wie Kreuze (tatsächlich trägt der Hauptcharakter gerne kreuzförmige Ohrringe oder eine entsprechende Kette).

Tödlich wäre für sie – neben der Sonne – der typische Pflock durch’s Herz.
Zu ihren Fähigkeiten gehört neben der Unsterblichkeit und dem Nicht-Altern eine sehr schnelle Wundheilung. Sie können gut im Dunklen sehen und haben ein ausgezeichnetes Gehör. Auch das Lesen von Auren ist manchen möglich.

Eine Ausnahme bilden bei mir die Erzvampire. Die sind immun gegen die Sonne und somit tatsächlich nur durch den besagten Pflock zu töten. Das macht sie natürlich auch dementsprechend mächtiger.

Tätowierungen haben ja einige der Charaktere, ganz vorne mit dabei Kalidas, der wohl über die meisten verfügt. Gestochen wurden ihm seine Tätowierungen von seinem Meister Vladimir, aber was genau es damit auf sich hat, darf ich leider noch nicht verraten … 😉

Was hat dich dazu inspiriert, HERZBLUT zu zeichnen?

M.Lang: Das Ganze fing eigentlich damit an, dass ich eben mit einer damaligen Freundin ein Vampir-Rollenspiel hatte, in dem ich Pran, den Hauptcharakter aus HERZBLUT, gespielt habe. Nachdem das Rollenspiel komplett im Sande verlaufen ist, wollte ich den Charakter, den ich so lieb gewonnen hatte, unbedingt weiter verwenden, und da kam mir eben der Gedanke, dass ich seine Geschichte einfach unabhängig von besagtem Rollenspiel erzählen könnte.

Ich konnte mir gut vorstellen, dass Pran sich auf eine Reise begibt, um praktisch seinen Platz in der Welt zu finden – oder zumindest einen Zwischenstopp einzulegen, wo auch immer es sich lohnen könnte, etwas länger zu verweilen. Er strebt nach Halt und Gesellschaft, einem Ort, an dem er sich zugehörig fühlen kann. Als herrenloser Vampir ist er da zu seinem Glück recht flexibel und trifft bei seiner Wanderung ja auch schon recht bald auf andere seiner Art.

Zu der Zeit, als ich angefangen habe, an HERZBLUT zu arbeiten, war bei mir auch ziemlich viel im Umbruch. Ich steckte mitten im Abi und wusste selbst noch nicht so ganz, wohin es mich verschlagen würde. Das spiegelt sich sicherlich auch etwas in der Geschichte wider.

Steht die Handlung schon von Beginn an auf einem festen Konzept oder kommen jetzt noch frisch erdachte Wendungen und Ereignisse dazu? Hast du eventuell Szenen sogar letztendlich gestrichen?

M.Lang: Überhaupt nicht! Oder besser gesagt, ich habe ein paar Hauptpunkte in der Story, auf die ich zuarbeite. Alles, was zwischen diesen Hauptpunkten passiert, ist aber so locker gehalten, dass ich da ganz flexibel arbeiten kann. Das ermöglicht es mir, sehr spontan noch besondere Aspekte näher zu beleuchten oder mehr auf Charaktere einzugehen, die andernfalls zu kurz kämen.

Gestrichen habe ich bislang noch keine Szene. Wie gesagt, wenn mir spontan noch etwas einfällt, was ich gerne noch einschieben möchte, kann ich mir das zum Glück erlauben.  Dazu zählen beispielsweise auch die Hintergrundgeschichten der Charaktere, die im eigentlichen Handlungsbogen an sich nicht eingeplant sind, die ich aber dennoch gerne als kleine Zwischenkapitel einstreue, um den Lesern ein besseres Verständnis für die Charaktere zu ermöglichen.

Ob es in der Haupthandlung nun noch zu ganz ungeplanten Wendungen kommt … das lässt sich schwer sagen! Sollte mir eine andere, bessere Idee kommen als die, die ich bislang verfolge, so schließe ich das sicherlich nicht pauschal aus. 😉

Auf Animexx existiert der Dojinshi bereits seit 2007. Warum hast du dich (erst) jetzt für eine Druckversion entschieden?

M.Lang: HERZBLUT war zu Beginn einfach als ein kleines »just-for-fun«-Projekt gedacht, von dem ich ehrlich gesagt auch nie erwartet hätte, dass es so groß wird! Ehe ich mich versah, gehörte die Arbeit daran praktisch zu meinem Alltag (und wenn es nur darum ging, sich Gedanken über die Story zu machen oder Illustrationen anzufertigen), und ich hatte plötzlich eine so große Leserschaft, wie ich es nie und nimmer für möglich gehalten hatte.

Aus dem »just-for-fun«-Projekt wurde also nach und nach ein etwas ernsteres Anliegen meinerseits, nicht zuletzt wegen all des tollen und ermutigenden Feedbacks, das ich über die Jahre hinweg bekommen habe! Mit der Zeit war ich dann auch ziemlich sicher, dass ich das Projekt bis zum Ende durchziehen werde und nicht mittendrin abbrechen würde.

Eine Druckversion kam für mich dennoch sehr lange Zeit nicht infrage, obwohl ich immer wieder mal danach gefragt wurde. Das Ganze war eben in erster Linie ein Webcomic, und noch dazu hatte ich die Seiten auch gar nicht entsprechend bearbeitet, als dass ich es hätte drucken lassen können. So war zum Beispiel die Auflösung für’s Web zwar ausreichend, für einen guten Druck aber viel zu niedrig!

Um es also drucken zu lassen, musste ich erst einmal alle Seiten wieder hervorkramen, neu scannen (diesmal in entsprechend hoher Auflösung), neu rastern und neu lettern … und das war allein schon für das erste Heft sehr zeitaufwendig.

Was waren die bisherigen Höhe- und Tiefpunkte in sechs Jahren HERZBLUT?

M.Lang: Höhepunkte erlebe ich eigentlich jedes Mal, wenn ich eine neue Seite fertiggemacht habe und weiß, dass es weitergeht! Und wenn ich dann sehe, dass es selbst jetzt nach all der Zeit noch Leute gibt, die die Geschichte weiterhin mitverfolgen, sich freuen, dass es weitergeht und sogar Feedback hinterlassen …! Das ist das Größte für mich! 😀

Besonders begeistert bin ich immer, wenn die Leser in den Kommentaren ihre Vermutungen äußern, was als nächstes passieren könnte, oder sich gar echte Diskussionen unter den Lesern entwickeln! Das verfolge ich immer mit großer Spannung und freue mich, dass es den Lesern offenbar Spaß macht, meine Geschichte zu lesen.

An Tiefpunkten gab es eigentlich nichts Nennenswertes. Natürlich habe auch ich immer wieder mal eine Zeichenblockade, und dann funktioniert es nicht mit dem nächsten Update. Oder ich habe schlichtweg auch mal keine Zeit, die neue Seite zu zeichnen. Eine ganze Weile lang habe ich mich damit sehr unter Druck gesetzt, eben wöchentlich eine neue Seite zu zeichnen, bis ich einsehen musste, dass ich mir selbst den Spaß an dem Projekt nehme, wenn ich mich so stresse. Also habe ich mich irgendwann zwingen müssen, das Ganze wieder gelassener zu sehen, und seitdem geht es mir damit auch wieder viel besser – auch wenn das bedeutet, dass ich nicht mehr eine Seite pro Woche schaffe.

Worauf müssen Zeichner achten, wenn sie ein Werk drucken lassen wollen? Was für Erfahrungen hast du gemacht, und welche Tipps kannst du anderen mit auf den Weg geben?

M.Lang: Auf jeden Fall in einer entsprechend hohen Auflösung scannen! Selbst wenn ihr anfangs auch nur für’s Web zeichnet, kann immer mal der Punkt kommen, an dem ihr denkt »Hey, ich will das drucken lassen!« – erspart euch die unnötige Arbeit, alles noch mal zu scannen und zu bearbeiten und arbeitet lieber von Anfang an so, als würdet ihr es drucken lassen wollen.

Gut ist es auch, wenn ihr Freunde habt, die mal über eure Seiten drüber schauen können. Vielleicht entdecken sie noch Tippfehler oder Ähnliches, die euch sonst durch die Lappen gehen würden!

Wenn ihr eure Sachen als Büchlein drucken lassen wollt, denkt auch unbedingt daran, dass (zumindest bei der Klebebindung) ein ganzes Stück der Seite nicht mehr so gut zu sehen sein wird. Packt also keine wichtigen Bilder oder gar Texte zu sehr an den Rand, da das sonst Gefahr läuft, in der Bindung verschüttet zu gehen.

Fragt am besten mal bei der Druckerei eures Vertrauens nach, ob sie vielleicht sogar so etwas wie Schablonen hat, an denen ihr euch orientieren könnt, was die Ränder angeht.

Und zuletzt: Fragt Freunde, die vielleicht selbst schon mal etwas haben drucken lassen! Vielleicht haben die noch nützliche Tipps oder können euch eine gute Druckerei empfehlen! 😀

Gibt es Unterschiede zwischen der Online-Version und der gedruckten Auflage?

M.Lang: Da ich die Seiten für die gedruckte Version alle noch einmal neu gescannt, gerastert und gelettert habe, unterscheidet sie sich allein dadurch schon von der Online-Version. Die Zeichnungen selbst sind dieselben geblieben, allerdings habe ich der Druckversion noch ein paar kleine Extras beigefügt, die es online nicht gibt und einzig und allein im Heftchen zu finden sind. Das möchte ich auch bei den kommenden Heften so handhaben, damit diejenigen, die sich die Druckversion leisten, auch etwas Exklusives haben, was es nicht im Web gibt. 😀

Im ersten Volume wird ein zweiter Band erwähnt. Wann soll dieser ungefähr erscheinen?

M.Lang: Momentan stecke ich bis über beide Ohren in den Vorbereitungen zur Leipziger Buchmesse! Liebend gerne hätte ich Volume 2 passend dazu herausgebracht, aber allein an Heft 1 saß ich mehrere Monate, sodass ich das leider nicht schaffe. Nach der Buchmesse aber habe ich vor, die Arbeit an Heft 2 zu beginnen, sodass ich schätze, dass es im Sommer 2014 zu haben sein wird!

HERZBLUT ich noch nicht abgeschlossen. Kannst du schon ungefähr abschätzen, wie lang die Serie wird?

M.Lang: Momentan befinden wir uns in Kapitel 13 – über den Daumen gepeilt schätze ich, dass damit gut 2/3 der Story hinter uns liegen. Es ist abhängig davon, wie viele Zwischenkapitel ich noch einschiebe, aber am Ende sind es vielleicht in etwa 20 Kapitel. Das wäre zumindest eine schöne Zahl, die ich gerne anstreben würde! Allerdings kann es je nach Bedarf auch etwas mehr werden, da ich mich ungern da festlegen wollen würde.

HERZBLUT hat eine Fülle an Charaktere. Wen zeichnest du am liebsten, wer macht dir eher Probleme?

M.Lang: Oh, das ist sehr stimmungsabhängig. Inzwischen glaube ich, dass ich am meisten Spaß habe, Edmond zu zeichnen, weil er ein etwas kantigeres, erwachseneres Gesicht hat. Aber auch Fabien zeichne ich sehr gerne. Richtig arge Probleme bereitet mir eigentlich keiner. Ein wenig anstrengend zu zeichnen sind aber Hyacinth und Masamba, beide wegen ihrer Haare.

In Eigenkreationen fließt immer etwas von einem selbst mit ein. Welchen Charakter findest du dir am ähnlichsten und warum?

M.Lang: In gewisser Weise ist das wohl Pran, mit dem ich mich am ehesten identifiziere. Zumindest war das so, als ich mit der Arbeit an HERZBLUT begonnen habe. Wie gesagt, damals war ich ebenso in Aufbruchsstimmung wie Pran selbst, also quasi eine Reise ins Ungewisse für uns beide!

Auch heute ist das wohl noch so. Wir haben beide eine Vergangenheit, die uns nicht gänzlich loslässt, auch wenn wir uns inzwischen mit anderen Leuten umgeben. Manche Dinge vergisst man einfach nicht, und ich denke, dass diese Erinnerungen, die sowohl Pran hat, wie auch ich selbst, uns quasi miteinander verbinden.

Im ersten Volume von HERZBLUT haben sich auch Gastzeichner verewigt. Wie sieht dein Kontakt zu anderen Zeichnern aus der deutschen Manga-Szene aus?

M.Lang: Oh ja, und sind die Guestarts nicht wunderschön geworden? 😀 Vielen lieben Dank an dieser Stelle noch mal! <3

Die meisten meiner Freunde sind Zeichner und es findet täglich ein reger Austausch zwischen uns statt! Das ist mir selbst sehr wichtig, weil es mich auch ungemein motiviert, mit anderen Zeichnern zu reden und zu diskutieren, sich gegenseitig Tipps und Anregungen zu geben … Ohne diesen Kontakt wäre es wohl ziemlich trist.

Ich bin immer sehr gespannt, was andere Zeichner zum Beispiel auf Conventions anbieten und wie einzelne Projekte so voranschreiten!

Wie empfindest du die deutsche Manga-Szene? Haben es hiesige Zeichner schwerer oder einfacher als vor ein paar Jahren, ein Publikum für ihre Werke und Publikationen zu finden?

M.Lang: Ich persönlich glaube, dass es einfacher geworden ist. Ich kann nur von mir selbst sprechen (und von den Freunden, mit denen ich mich darüber unterhalte), aber ich bin zum Beispiel inzwischen immer Feuer und Flamme, wenn jemand aus der deutschen Zeichner-Szene etwas selbst publiziert. Gerade nachdem ich nun selbst weiß, wie viel Arbeit hinter so einem kleinen, gedruckten Werk steckt, bin ich selbst nur noch interessierter daran, was sich so in der Szene tut.

In letzter Zeit bringen immer mehr Zeichner selbst gedruckte Comics oder Dojinshi heraus, und soweit ich es mitverfolge, besteht daran in der Regel auch immer großes Interesse. Ich finde diese Entwicklung super und hoffe, dass es sich weiterhin so positiv in der Zeichner-Szene entwickelt!

Welche Mangas stehen in deinem Regal? Hast du unter den Zeichnern auch Vorbilder?

M.Lang: Viel zu viele…!
Zu meinen größten Vorbildern zählen Minami Ozaki, CLAMP und You Higuri, aber das ist nur die Spitze des Eisbergs. Neben den Werken der genannten Künstler liegt mir auch Pet Shop of Horrors von Matsuri Akino sehr am Herzen.

Allgemein lese ich eigentlich alle Genres gerne, von Fantasy über Horror bis hin zu Romance ist alles mit dabei. Wichtig ist mir aber stets eine gute Story. Solange die stimmig ist und Spaß macht, ist es mir im Grunde gleich, welchem Genre der Manga angehört.

Wie sieht dein Alltag als Zeichnerin aus? Was für Utensilien benutzt du?

M.Lang: Aktuell bin ich im 3. Semester meines Illustrationsdesign-Studiums, mein Alltag besteht also erst einmal aus der Zeit an der Akademie, an der ich studiere! Aber auch darüber hinaus zeichne ich natürlich auch daheim noch. Ich habe mir vorgenommen, jeden Tag zumindest eine Kleinigkeit zu zeichnen, egal wie wenig Zeit ich habe.

Am ehesten komme ich aber am Wochenende dazu, mich meinen privaten Sachen zuzuwenden. Dann arbeite ich entweder an der nächsten Seite für HERZBLUT oder an Illustrationen und Kakao-Karten – je nachdem, was gerade ansteht! In letzter Zeit versuche ich auch immer öfter mal, Livestreams anzubieten, bei denen ich vor der Webcam zeichne und mich über das Mikro oder den Chat mit den Zuschauern – meistens auch alles Zeichner – austauschen kann.

Ich arbeite fast ausschließlich mit traditionellen Medien, vor allem mit Copic Markern und Aquarell. Zum Skizzieren nehme ich immer Druckbleistifte, für’s Lineart verwende ich in der Regel die Copic Multiliner, da die sowohl Copic- wie auch wasserfest sind.
Den PC verwende ich eigentlich nur zur Bildbearbeitung, ab und zu koloriere ich aber auch mal schnell eine Skizze in openCanvas.

Nur für die Comicseiten verwende ich den PC mehr. Das Rastern und Lettern passiert in Manga Studio Debut 4 und Photoshop.

Hast du bereits Ideen für weitere Werke?

M.Lang: Jawoll! 😀
Zum einen arbeite ich an einer weiteren Fantasy-Boys-Love-Story, die aktuell aber etwas auf Eis liegt, weil ich so viel anderes um die Ohren hab …

Zum anderen möchte ich gerne etwas mit Monster Girls & Girls Love machen, quasi fast wie ein Pendent zu HERZBLUT.

Und dann wären da noch meine personifizierten Vögel, an deren Story ich nebenbei auch noch am Basteln bin …

Man darf also gespannt sein!

Auf welchen Veranstaltungen treffen dich Fans 2014 an?

M.Lang: Ganz sicher ist bislang nur die Leipziger Buchmesse (bzw. die MCC, wie sie für unsereins ja nun heißt). Dort bin ich in der Zeichnerallee mit einem eigenen Stand vertreten! 😀

Wenn alles klappt, bin ich ansonsten dieses Jahr nur noch auf der AniMaCo in Berlin. Es ist immer ein bisschen schwierig, alles unter einen Hut zu bekommen, aber vielleicht schaffe ich es 2015 auch mal auf die Connichi oder eine andere Con. 🙂

Das Team bedankt sich herzlich bei M.Lang für dieses Interview.