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Japan – Dōjinshi laut Premierminister Abe sicher unter TPP

Laut Premierminister Abe sind Dōjinshi nicht von dem Trans-Pacific Partnership (TPP) Abkommen zwischen den USA und Japan betroffen.

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Das TPP wurde im Februar zwischen 12 Staaten des pazifischen Raums beschlossen und verunsicherte Manga und Anime-Fans in Japan, da bereits angekündigt wurde, dass das Urheberrecht verschärft werden soll. Insbesondere wurde befürchtet, dass dies die Dōjinshi-Szene treffen könnte, denn oftmals werden dabei die Urheberrechte verletzt.

Am 8. April bezog Premierminister Abe zu diesem Thema Stellung und erklärte, aus was sich Fans einstellen müssten.

„Dōjinshi konkurieren nicht auf den Markt mit Original-Werken und schädigen nicht die Gewinne der Original-Schöpfer“, so der Premier und weiter: „Die von Fans angefertigten Parodien werden ohne Gewinnaussichten hergestellt und vertrieben. Sollte diese Bedienung erfüllt werden, handelt es sich nicht um ein illegales Werk im Sinne des Urheberrechts.“

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Das Ministerium für Bildung, Kultur, Sport, Wissenschaft und Technologie veranstaltete Anfang November eine Diskussionsrunde zum Thema TPP und die Auswirkungen auf das geistige Eigentum ab. Vertreter der Industrie, unter anderem die japanische Gesellschaft für die Rechte von Autoren, Komponisten und Verleger (JASRAC) und die Motion Picture Association of Japan (MPPA), begrüßen das Abkommen. Die JASRAC verlangt allerdings eine Klärung des Begriffes „gewerbsmäßig“ im Strafrecht, was eine erhebliche Auswirkung mit sich bringen würde. Die Organisation empfahl auch, dass Rechteinhaber in die Strafverfolgung mit einzubeziehen und sie entscheiden zu lassen, ob sie diese Verfolgung überhaupt wünschen.

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