Popkultur Japan - Gericht verurteilt Künstler für realistische CG-Bilder wegen Kinderpornografie

Japan – Gericht verurteilt Künstler für realistische CG-Bilder wegen Kinderpornografie

Das Bezirksgericht in Tokyo verurteilte den Grafiker Akashi Takahashi am Dienstag für die Erstellung und den Verkauf von CG-Bildern, die nackte minderjährige Mädchen darstellen.

Der Künstler fertige Bilder an, die sich auf ein Fotobuch, dass er in den 1980er Jahren auf den Markt brachte, bezog. Die Verteidigung argumentierte, dass diese Bilder nicht unter Japans Pornografie Gesetz fiele, da keine Kinder verletzt und sie nicht für den Rest ihres Lebens gezeichnet wurden. Das Gericht entscheid, dass drei der 34 Bilder zu realistisch genug seien und man ein Mädchen identifizieren kann und daher verstoßen diese Bilder gegen das Gesetz.

“Der Wiederkennungswert mit den Original Fotos ist gegeben und wurde nicht genügend retuschiert. Der Beklagte hat versucht, die ursprünglichen Fotografien so gut wie möglich nachzubilden”: so das Urteil, “Solch obzöne Bilder, die das Kinderpornografie Gesetz verletzten, können im vollen Umfang bestraft werden, wenn sie normale Menschen, deren Gesichter, ihre Brust und den Genitalbereich zeigen.”

Takahshi wurde zu einer Strafe von 300.000 Yen (umgerechnet ca. 2.386,36 Euro) und ein Jahr Haft, ausgesetzt für drei Jahre verurteilt. Er plant Berufung einzulegen. “Es ist bedauerlich, dass das Gericht nicht den Wert meiner künstlerischen Tätigkeit versteht. Er hatte aber nie vor Kinderpornografie zu erschaffen.”

Der Künstler wurde 2013 verhaftet, er war die erste Person in Japan, die wegen CG-Bildern nach dem Gesetz zur Prostitution und Kinderpornografie verhaftet und verurteilt.

Japan verabschiedete 2014 ein Gesetz, dass den Besitz von Kinderpornografie unter Strafe stellte, allerdings sind Hentai nicht davon betroffen.

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