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Japanische Gamer sprechen über den Druck als Neueinsteiger in Online-Games

Das Beste an Videospielen, die einen Online-Multiplayer besitzen, ist unter anderem die Möglichkeit, die Erfahrungen mit einer großen Gruppe von Menschen zu teilen. Natürlich ist dieser Punkt auch der größte Nachteil an solchen Modi. Gerade diese Situationen stellen für japanische Gamer ein Problem dar.

Denn: Viele Menschen vergessen die Manieren, die sie tagtäglich nutzen, wenn es um Online-Gaming geht. Dabei kommt oftmals ein Mangel an Fingerspitzengefühl oder der Rücksichtnahme zu Tage. So hat nun ein japanischer Gamer über seine Online-Erfahrungen berichtet:

„In letzter Zeit leide ich an einer ‚Multiplayer-Phobie‘. Das ist ein von mir ausgedachter Begriff, der am besten beschreibt, wie ich mich beim Gaming fühle. Gerade wenn ich merke, dass ich im Gegensatz zum Team schlecht spiele, kommt bei mir das Gefühl hoch, eine Last im Spiel zu sein. Dadurch bekomme ich Angst, das Spiel weiterzuspielen. Ich hoffe, ich bin hier nicht der einzige, der so denkt.“

Der Twitter-Nutzer @shimesaba67 spricht vor allem über das von den anderen Mitspielern erzeugte Schuldgefühl, wobei er denkt, er ist eine Last für das Team, das kompetitiv und erfolgreich spielen will.

Doch die Antworten, die er bekam, zeigen, dass er nicht alleine mit diesem Gefühl ist:

  • „Ich verstehe völlig, was du sagst.“
  • „So sehe ich das auch.“
  • „Zwar fühle ich selbst nicht so, aber meinem Freund, der ebenfalls online spielt, geht es genau so.“
  • „Ich verstehe absolut, was du sagst. Es geht mir zum Beispiel super wenn, ich mit Freunden spiele, die ich auch persönlich kenne – sind es allerdings komplett fremde Personen, schlägt diese ‚Multiplayer-Phobie‘ bei mir auch aus.“
  • „Ich habe aufgehört, Spiele zu spielen, bei der man einer Gilde oder einem Clan beitreten muss – ich spiele da lieber Singleplayer-Spiele.“

Natürlich besteht kein Zweifel daran, dass das Verhalten der Gaming-Community, was Online-Games angeht, gerade bei Neueinsteigern eher unvorteilhaft ist. Gerade die erfahrenen Spieler haben oftmals das Gefühl, dass Neueinsteiger eher dem Team schaden, als helfen. Ein Twitter-Nutzer, der ebenfalls unter dem Thread kommentierte, sagte: „Es vergessen zu viele Spieler einfach, dass jeder einmal ein Anfänger gewesen ist und Fehler macht.“

Auf der anderen Seite zeigt die Tatsache, dass so viele Leute mit der ‚Multiplayer-Phobie‘ von @shimesaba67 sympathisieren konnten. Es gebe genug Spieler, die eine freundlichere Umgebung im Gaming schätzen würden.

Quelle: Jin, Twitter

 

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