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Die japanische Regierung kündigte vor Kurzem an, dass sie härter gegen Webseiten vorgehen will, die Raubkopien anbieten. Kurze Zeit später forderte die Regierung Provider auf, Zugänge zu bestimmten Seiten zu sperren. Aber auch die japanische Verlagsbranche steht nicht still.

Am 13. April fand eine Ministerkonferenz statt, auf der Maßnahmen beschlossen wurden. Kurz danach veröffentlichte der Verlag Kodansha eine Erklärung in der die Urheberverletzungen scharf kritisiert wurden. Der Verlag schrieb, dass die Verletzungen die Bemühungen der Autoren und ihre Talente mit Füßen treten. Es sei dem Verlag bewusst, dass wenn die Situation so stehen bleibe, das unweigerlich zum Zusammenbuch der Content-Industrie führen wird, so der Verlag. Zudem erwirtschaften die illegalen Webseiten enorme Gewinne, indem sie die Mühen vieler Autoren ohne Erlaubnis veröffentlicht haben.

Im Bezug auf künftige Maßnahmen, kündigte Kodansha an, weiterhin Strafanzeige zu erstellen und gegen alle Urheberrechtsverstöße gerichtlich vorgehen zu wollen, einschließlich Piraterie-Webseiten.

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