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Mangaka starb bereits im März

Kontroverser Mangaka George Akiyama verstorben

Am 1. Juni wurde bekannt gegeben, dass der Mangaka George Akiyama im Alter von 77 Jahren plötzlich verstorben ist. George gehörte in den 70er zu einen der bekannten Zeichner von Big Comic Original und galt als ein kontroverser Künstler.

Nach der offiziellen Bekanntgabe verstarb Akiyama, der mit richtigen Namen Yuji Akiyama heißt, bereits am 12. Mai. Details zu seinem Tod wurden nicht veröffentlicht. Es wurde jedoch bestätigt, dass seine Familie bereits im privaten Rahmen die Beisetzung hatte. Zuletzt hatte Akiyama bekannt gegeben, dass er an einer neuen Serie arbeite, ohne genauere Details bekannt zu geben.

Manga, der schockiert

Bekanntheit erlangte der Mangaka besonders durch die Reihe Haguregumo, die seit 30 Jahren läuft, 80 Bände umfasst und mit dem Shogakukan Manga Award ausgezeichnet wurde. Für Aufsehen sorgte er schon früher mit Asura von 1970, der für schockierte Leser sorgte und ein Verbot in mehreren Regionen Japans führte.

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Grund dafür war das erste Kapitel der Reihe, die in der Weekly Shonen Magazin erschien, in dem Kannibalismus durch eine Frau dargestellt wurde. Eine Szene, die zu dem Zeitpunkt viele empörte. Genauso ungewöhnlich war Kokuhaku bei der Weekly Shonen Sunday, wo er jede Woche ein Geständnis machte, wobei das nicht unbedingt immer stimmen musste. So gab er in einer Ausgabe zu, ein Mörder zu sein, was sich die Woche darauf als Lüge herausstellte.

Rassismus gegenüber Chinesen

Später zeichnete Akiyama eine Manga-Version der Bibel, die 2005 von Gentosha veröffentlicht wurde. Eine erneute Welle der Empörung verursachte er ebenfalls 2005 mit dem Manga An Introduction to China: A Study of Our Bothersome Neighbors.

In dem Werk zeigt er eine große Abneigung gegenüber Chinesen. Er stellte sie als Menschen mit einer Obsession für Kannibalismus und Prostitution dar. Zusätzlich leugnet er das Massaker von Nanking, was besonders bei ausländischen Fans zum Bruch mit dem Künstler führte.

Umso erschreckender fanden es viele, dass der Manga in Japan ein Bestseller wurde. Akiyama veröffentlichte danach jedoch kein weiteres neues Werk. Bis zu seinem Tod äußerte sich Akiyama nicht zu dem letzten Manga und entschuldigte sich nicht für den offenen Rassismus sowie die Leugnung des Massakers.

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