• Popkultur
Home Popkultur League of Legends erhält ersten homosexuellen Charakter
Anzeige

League of Legends erhält ersten homosexuellen Charakter

Riot Games schreibt die Geschichte vom League of Legends Charakter Varus um und macht ihn zum ersten homosexuellen Charakter in der Geschichte des Spiels.

Das MOBA League of Legends existiert nun bereits seit 8 Jahren und hat eine riesige internationale Fangemeinde. Neben eSport-Wettbewerben sorgt Riot Games auch regelmäßig für neue Champions und Inhalte. Mittlerweile gibt es sage und schreibe 138 spielbare Charaktere. Diese bekommen ebenfalls öfter mal Updates, neue Skins oder aufpolierte Hintergrundgeschichten.

Riot Games hat nun die Hintergrundgeschichte eines Charakters geändert, die einigen Fans ganz und gar nicht gefällt. Eigentlich hat Varus nämlich seit 5 Jahren eine Frau und Kinder als Familie gehabt, die ermordet wurden. Jetzt nach der Änderung hat er einen Geliebten, den er auf tragische Weise im Kampf verliert. Damit ist Varus der erste homosexuelle Charakter in der Geschichte des Spiels.

In einem Musikvideo und zwei Comics wird die komplette Geschichte zwischen den Beiden erzählt. Fans werfen jetzt den Entwicklern vor, krampfhaft für Gleichberechtigung zu sorgen und den Charakter kaputt zu machen. Producer Tyler Eltringham erklärt die Entscheidung in einem Interview mit Glixel. League of Legends ist nicht linear und man möchte den Fans immer mehr Storys erzählen. Man verfolgt schon seit einigen Jahren das Ziel komplexere Geschichten zu erzählen, die den Charakteren mehr Tiefe geben und sie mehr verbinden.

Auch Varus‘ Persönlichkeit wollte man besser darstellen und ein Musikvideo produzieren, das ihn mal nicht nur als taffen Kämpfer zeigt. So kam man zur Idee einer tragischen Liebesgeschichte. Das Team war sich dabei einig, dass das Geschlecht absolut keine Rolle spielt, deswegen wollte man daraus eine homosexuelle Beziehung machen.

Außerdem wies Eltringham darauf hin, dass man zwar eine Vielfalt an verschiedenen Charakteren haben, aber das auf keinen Fall erzwingen will. Man suche sich nicht einfach einen Charakter und entscheide, dass er homosexuell wird. Das Game Overwatch sei ein gutes Beispiel für mehr Vielfalt, die nicht erzwungen wirkt. League of Legends spielt auf Runeterra, einer Welt, die frei erfunden ist und in der man immer neue Regeln erschaffen kann. Es sollte also nicht besonders seltsam sein, wenn zwei Männer sich lieben, wenn auch Drachen existieren und man mit einem brennenden Teddy beworfen wird.

Rolling Sushi - Japan für die Ohren

Anzeige

Anzeige

Weitere Artikel

2 Kommentare

  1. @Lyth
    Naw es wird ein Drama gemacht weil er zum Schwulen umfunktioniert wurde. Es wurden schon etliche Stories geändert und nie wurde so ein Drama drum gemacht. Ich persönlich fand zB die Änderung von Sorakas Story viel schlimmer D:

  2. Die negativen Reaktionen kommen schätze ich eher deswegen weil bereits eine Hintergrundstory vorhanden war bei dem Charakter, mit Frau und Kindern. (wenn ich richtig gelesen habe) und nicht weil es einen schwulen Charakter gibt. Ich finde es auch unschön wenn man einen Charakter erstellt. Eine Story dazu bereits aufgebaut ist und das dann nach Jahren einfach ändert, weils einem nicht mehr gefällt. Wieso nicht einen neuen Charakter erstellen mit ’neuer‘ Story. Spieler würden sich über einen neuen Charakter freuen und man müsste keine bestehende Hintergrundstory eines anderen Charakers übern Haufen drehen.

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here

Anzeige

Anzeige

Cookie-Einstellung

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und Werbung einblenden zu können,verwenden wir Cookies. Datenschutz | Impressum

Treffen Sie eine Auswahl um fortzufahren

Ihre Auswahl wurde gespeichert!

Hilfe

Hilfe

Um fortfahren zu können, müssen Sie eine Cookie-Auswahl treffen. Nachfolgend erhalten Sie eine Erläuterung der verschiedenen Optionen und ihrer Bedeutung.

  • Alle Cookies zulassen:
    Jedes Cookie wie z.B. Tracking- und Analytische-Cookies.

Sie können Ihre Cookie-Einstellung jederzeit hier ändern: Datenschutz.

Zurück