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Made in Asia Brüssel – Ein Traum für alle Figuren-Fans

Es war mal wieder so weit: Die Made in Asia in Brüssel öffnete ihre Pforten und bot wie immer ein buntes Programm für alle Gundam-Fans.

Uns hat der Stand von Red Comet eingeladen. Dies ist Brüssels größte Gundam-Fangruppe. Mit dabei waren mehrere Gundam-Clubs aus ganz Europa. Vor Ort wurde das erste offizielle Treffen der European Federation of Gundam Fanclubs abgehalten.

Der Clubpräsident von Red Comet, Oliver Colson, hat mit der Hilfe seiner Mitglieder und weiteren Clubs aus Europa einen großartigen Stand zum 40-jährigen Jubiläum von Gundam aufgebaut.

Zu Besuch kamen die italienische Gundam-Gruppe Gundam Italian Club (GIC), der französische Club Association pour l’essor de l’universe Gundam (AEUG) und die deutsch-niederländische Gruppe We do Gunpla. Diese Vereine bilden zusammen die EFGF. Sie hielten vor Ort ihr großes Treffen ab mit dem Ziel, den Austausch zwischen den einzelnen Ländern zu fördern, die Gruppen europaweit zusammenwachsen zu lassen und damit Gundams und Gunpla bekannter und populärer zu machen.

Red-Comet-Stand – Ein Gundam-Mekka in Brüssel

Viele Mitglieder haben einige ihrer Gunpla-Modelle zum Ausstellen mitgebracht. Red Comet hat seinen eigenen Contest abgehalten und die Besucher konnten darüber abstimmen, welches der modifizierten und handbemalten Kits ihr Favorit ist.

We Do Gunpla und Red Comet sorgten auch dafür, dass die Besucher selber etwas bauen konnten. Bandai sponserte dazu Rx 78-2 Modelle. Wer etwas Herausforderung suchte, konnte beim Speedbuilding-Contest von Animeimport mitmachen. Ziel dabei war, einen Petitbearguy so schnell wie möglich zu bauen. Den Gewinnern winkten kleine Preise.

Wer wollte, konnte sein Glück auch gleich an dem Airbrush-Stand versuchen, um seinen neu gewonnenen Modellen einen persönlichen Touch zu geben. Abseits von den Modellen konnten die Besucher ihr Können beim PS3-Spiel Gundam vs Gundam Full Boost unter Beweis stellen oder sich einen Fan-Film der italienischen Gruppe anschauen.

Bandai-Stand – Gundam, DBZ, One Piece, alles da

Für den einen oder anderen Gundam- und Dragonball-Fan gab es auf der Messe eine überraschende Besonderheit. Bandai Spirits hatte vor Ort einen eigenen Stand, ein wahr gewordener Traum für jeden Plamo-Fan.

Die Auswahl war auch nicht zu bemängeln, so sollte für jeden etwas mit dabei gewesen sein. Es wurden auch schwer erhältliche, limitierte Modelle verkauft, die normalerweise in Europa nicht erhältlich sind. Für Neueinsteiger gab es auch einen Promo-Gundam-Bausatz. Es gab abseits der Mecha auch u. a. Son-Goku-Modelle zum Ausprobieren.

Japanische Modelle mal anders

Man stellte nicht nur Gundam aus, sondern auch andere Kunststoff-Modelle, abgesehen von den beliebten Gunpla, am Stand von Mokei Senshi. Dort gab es eine bunte Mischung aus verschiedenen Genres und Franchises, unter anderem Dragonball, Frame Arms Girl und Mazinger Z. Auch ein seltenes Holz-Modell eines japanischen Schlosses gab es zu sehen.

Made in Asia, reiner Figuren-Wahnsinn

Die vielen tollen Figuren und Statuen, die auf der Messe verteilt ausgestellt wurden, hatten es uns besonders angetan. Es wurde gefühlt von jedem Genre etwas ausgestellt, seien es Gundams, Mechas, Anime- oder auch einige Gaming-Statuen.

Wer das nötige Kleingeld hatte, konnte sich die Meisterwerke mit nach Hause nehmen, solange er die schweren Figuren auch transportieren konnte. Ansonsten konnte man sich auch mit kleineren Dingen begnügen, Bandai und weitere Stände haben nämlich an Interessierte kostenlose Promo-Gundam-Modelle verteilt.

Es gab einige Räume, in denen nur selbst erstellte Dioramen aus verschiedenen Genres ausgestellt wurden. Die meisten Dioramen bestanden aus handelsüblichen Figuren, aus denen die Künstler mit viel Arbeit ein wahres Meisterwerk erschaffen haben.

Ehrengäste, für manche der Grund für die Messe

Für den einen oder anderen Fan ging mit der Chance, Takahiro Yoshimatsu – Charakterdesigner von berühmten Anime wie Hunter x Hunter, Trigun und der aktuellsten Serie Overlord – zu treffen, wahrscheinlich ein Traum in Erfüllung. Yoshiharu Sato, Charakterdesigner von dem berühmten Ghibli-Film Mein Nachbar Totoro, war ein weiterer besonderer Gast auf der Messe. Die Stände der beiden waren sehr stark besucht. So stark, dass zu Messebeginn unter den Fans ein Wettlauf um die Stehplätze stattfand. Die Plätze waren so begehrt, dass die Belegschaft die Besucher aufzählen musste, und so manchen Fan auf die nächste Autogrammstunde verwies.

Wie man sich sonst auf der Messe amüsiert 

Wenn man genug von Figuren und Co. hatte, gab es natürlich auch andere Möglichkeiten, sich zu amüsieren. Ob RC-Drifting-Action oder ein Besuch am Ghibli-Fotostand, es gab viel zu erleben.

Für die Gamer gab es extra eine Gaming-Area, wo sie ihre Gaming-Skills mit Arcade-Games wie Tekken gegen andere Besucher unter Beweis stellen konnte. Es gab auch einiges an GameCube-Spielen, die man zocken konnte – ein wahres Spielerparadies.

Doch es wurde nicht nur gezockt. Besucher konnten auch ihre Karten mitbringen, um mit den anderen Leuten Pokemon-Tradingcards zu spielen oder auch, um zu tauschen. Und wenn man darauf keine Lust hatte, gab es die Möglichkeit, einfach mit Pikachu zu kuscheln und ein Erinnerungsfoto zu schießen. Gotta catch ’em all.

Für One-Piece-Fans ist gesorgt

Mit einer riesigen Ansammlung an One-Piece-Figuren und Manga-Prototypen hatten wir nicht gerechnet. Bei dieser Menge konnte man dazu schon fast meinen, dass dies ein Museum ist. Viele tolle Statuen waren zu sehen und eine Menge Manga-Prototypen von geliebten und herzbewegenden Szenen wurden hier ausgestellt. Auch eine lebensgroße Chopper-Statue konnten Besucher betrachten und mit ihr Fotos machen. Eine würdige Ausstellung, die jeden One-Piece-Fan bestimmt befriedigen würde.

Es lebe die Szene

Für große Gundam-Fans war die Convention wie ein wahr gewordener Traum. Zahlreiche Menschen besuchten den Stand von Red Comet und staunten, was man alles mit den kleinen Plastikmodellen machen kann.

Es kam einem so vor, als wäre man in einem Popkultur-Museum. So wurden viele sehenswerte Figuren und Dioramen präsentiert. Darunter waren viele ältere Exemplare ausgestellt, zu denen die jüngeren Anime-Fans wohl keinen Bezug mehr haben. Die älteren Modelle erfreuen eher die ältere Generation, die zum Teil ihre Kinder auf der Messe begleitet haben. So konnten die Eltern ihren Kindern einen Teil ihrer Kindheit zeigen.

Die Messe bot genug Unterhaltungsmöglichkeiten. Es gab viel zu sehen, zu staunen und zu unternehmen. Man musste sich die Zeit genau einplanen, wenn man wirklich alles erleben wollte. Die Messe war wie eine Zeitkapsel. Die Kombination aus der Retro-Szene und den Neuerscheinungen hat einfach gepasst. So konnte der moderne Gamer eine Runde auf den Arcade-Automaten spielen und schauen, wie man früher gezockt hat. Ansonsten konnte man verschiedene VR-Spiele ausprobieren. Manche Spiele grenzten an ein Erlebnis wie in dem Film Ready Player One. Auf jeden Fall bereitete uns der Besuch Spaß. Ein Besuch im kommenden Jahr ist definitiv empfehlenswert.

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