Magazin-Talk: Shonen Jump, Ausgabe 32

Seit 11. Juli können Interessierte die diesjährige 32. Ausgabe von Shueishas Shonen Jump im japanischen Handel erwerben. Wie üblich, berichtet die Sumikai-Redaktion über serienspezifische Highlights oder Tiefpunkte.

Achtung! Wer weiterlesen möchte, sollte sich der Spoiler im Klaren sein.

Boruto: Naruto Next Generations

In dritten Kapitel von Boruto: Naruto Next Generations startet die erste Phase der Chuunin-Prüfung in Konoha, bei welcher es gilt die Zusammenarbeit der jeweiligen Gruppen zu testen. Natürlich nimmt auch das Trio Boruto, Sarada und Mitsuki daran teil. Vom Sohn des siebenten und Enkel des vierten Hokage werden große Erfolge erwartet, welche Boruto sich selbst noch nicht zutraut. Kurz vor der Prüfung hat der Junge einen Prototyp der neuen Ninja-Waffe von einem Wissenschaftler bekommen, welche jegliche Jutsus speichern und auf Knopfdruck abrufen kann. Wird Boruto auf diesen Betrug zurückgreifen oder durch ehrliche Arbeit seinen Ninja-Rang verbessern?

Boruto ist immer noch bei Sasuke im Training, sieht jedoch ein, dass er noch einen weiten Weg zu gehen hat, um seinen Vater zu übertreffen. Wo im zweiten Kapitel noch nicht ganz klar war, wie der Sohn des Hokage plötzlich von einer Szene auf die nächste solche Fortschritte machen konnte, ist nun das Geheimnis gelüftet. Der Junge ist offensichtlich auf den Deal des Wissenschaftlers eingegangen, welcher ihm schon letzten Monat die neuartige Ninja-Waffe angeboten hat. Wer Boruto – Naruto the Movie gesehen hat, wird Ähnlichkeiten erkennen, denn Boruto: Naruto Next Generations ist bis jetzt bloß eine Manga-Adaption des animierten Filmes, der bereits letztes Jahr in japanischen Kinos lief.

Auch im dritten Kapitel bleiben die Szenen sprunghaft. Im einen Moment ist man noch bei der ersten Prüfung des Chuunin-Exams, während man im nächsten Panel bereits zurück bei Sasuke im Training angelangt ist. Zeichnerisch hat sich auch nicht viel getan. Die Charaktere sind zwar dem Original von Masashi Kishimoto nachempfunden, fallen jedoch nicht so detailreich aus wie gewohnt. Selbes gilt auch für die Hintergründe im Manga. (Exitos)

Black Clover

In Black Clover 69 hat sich Asta wieder aufgerappelt. Aber er und Noelle können allein nichts gegen einen Feind wie Vetto ausrichten. Dieser macht sich indes daran, die bereits besiegten und ohnmächtigen Gegner vollständig zu pulverisieren. Zum Glück greifen jedoch Vanessa mit ihren Spinnenfäden und Finral mit seiner Portalmagie ein. Während Noelle die Verletzten beschützt, machen sich die restlichen drei auf, Vetto hoffentlich endgültig das Handwerk zu legen.

Das Kampfgeschehen im Unterwassertempel entwickelt sich mehr und mehr in ein typisches Gefecht in Black Clover. Der Opponent ist übermächtig, die Kameraden jeweils allein zu schwach. Der Kampf unterteilt sich in mehrere Phasen, in denen verschiedene Freunde fallen oder einsteigen. Dadurch soll der Kampf wahrscheinlich komplexer erscheinen, wirkt aber letztendlich nur linear und gezogen lang. Durch das ganze Hin und Her werden einzelne Höhepunkte abgeschwächt, und die Spannung sinkt. Asta beginnt mich bereits zu langweilen, aber zumindest zeigt Yuuki Tabata endlich mehr von Vanessa und Finral, die sich beide bisher aus Kämpfen herausgehalten haben. Vielleicht schafft es dieses Trio ja, den feindlichen Magier zu überwältigen. So ganz kann ich es jedoch nicht glauben. (fallenshadow)

Toriko

In Toriko 378 sind Brunch und Aimaru am Ziel angelangt, dem Eingang zu Bereich 0. Dort trennen sich die Wege der beiden. Während Aimaru seinem Appetit folgt, möchte Brunch zu den anderen zurückkehren, als er etwas Merkwürdiges entdeckt. Otake bereitet indes GOTT weiter zu. Dabei erinnert er sich an die gemeinsame Lehrlingszeit mit Komatsu und Nakaume zurück.

Mitsutoshi Shimabukuro präsentiert dieses Mal ein ruhigeres Kapitel mit wenig Kampfhandlung. Stattdessen treten Nebencharaktere wie Brunch, Aimaru und Otake in den Vordergrund. Wir dürfen nicht vergessen, dass die aktuelle Handlung an mehreren Orten spielt. Nicht überall stehen Action und Kampf im Vordergrund. Schließlich ist Toriko seit Kapitel 1 ein Manga, in dem brutale Auseinandersetzungen und die Finesse des Kochens Hand in Hand gehen. Aber natürlich dürfen sich Leser für die Zukunft auf die Fortsetzung des Schlagabtauschs mit NEO gefasst machen. Das Ende des neuesten Kapitels spielt bereits darauf ab, wo weitere – bereits vermisste – Kämpfer am Schauplatz erscheinen. (fallenshadow)

Bleach

Mittlerweile ist bekannt, dass Tite Kubo Bleach irgendwann im August abschließen wird. Soll heißen: All zu viele Kapitel folgen nicht mehr. Chapter 681 knüpft an den vorangegangenen Ereignissen an. Hashwalth wurden die Mächte geraubt und ist kurz davor zu sterben. Doch dieser bereut nicht, dass er Yhwach dienen konnte. Nun kommt ein Vorschlag seinerseits an Uryuu, denn ich bei aller Liebe nicht so ganz nachvollziehen kann. Hashwalth macht Uryuu das merkwürdige Angebot, dass er dessen Wunden auf ihn selbst übertragen könne, damit Uryuu seinen Freunden helfen kann und er im Endeffekt keine Reue verspürt, nicht alles versucht zu haben. Aus welchen Grund auch immer ist es Hashwalth wichtig, Uryuu zu helfen, auch wenn das Endresultat in seinen Auge dasselbe sein wird.

Wieder bei Ichigo: Dieser zeigt sich zunächst, trotz Rukias und Renjis Auftauchen, hoffnungslos. Renji versucht ihn zum Bewegen zu bringen. Schließlich wird Ichigo von einem Schwert erwischt: nämlich von Tsukishimas, der ihn gleichzeitig mit seinem Fullbring “infiziert”. Ginjo taucht ebenso auf und meint, sie wollen ihre Schuld begleichen. Dies möchte Tsukishima in Zusammenarbeit mit Orihime tun. Diese regenerieren mit seiner Hilfe Ichigos Zanpakuto, woraufhin der Protagonist wieder Feuer und Flamme ist.

Mal von Hashwalths unlogischem Verhalten abgesehen: Das Auftauchen von Tsukishima und Ginjo kam für mich doch recht unerwartet. Zugegeben, nach all der Zeit musste selbst ich Bände wälzen, um diese Logik hinter dem Vorgehen zu verstehen. Holen wir es uns mal in Erinnerung zurück. Tsukishimas Fullbring “Book of the End” hat zwei verschiedene Schnitttypen: der eine kann tödlich sein und mit dem anderen kann sich Tsukishima in die Vergangenheit bzw. in die vergangene Geschichte seines Opfers begeben und diese “umschreiben”. In diesem Fall sorgte Tsukishima dafür, dass es keine Vergangenheit gab, in der das Schwert zerbrach.

Orihime kann ihre Mächte also auf Ichigos Schwert anwenden, ihm mit dem reparierten Zanpakuto seine Kräfte wiedergeben. Dies konnte sie zuvor nicht, was laut Tsukishima daran lag, dass Yhwachs Machteinfluss für Orihimes Mächte zu enorm ist. Dadurch das Tsukishima die Vergangenheit manipuliert hat, kam es nicht zu diesem Machteinfluss auf Ichigos Zanpakuto, weshalb Orihime Ichigo in seinem ursprünglichen Zustand zurückversetzen konnte (sprich, die Mächte zurückgeben, die Yhwach geraubt hat). Wer jetzt denkt, was schreibt die sich zusammen (lol): So hab ich es aus dem Geschehen interpretiert. Findet gerne eure eigene Logik, so ganz lückenlos ist Kubos Erläuterung nämlich nicht. Nach dem Motto: How cares, Ichigo is back on the battlefield. (Gina)

Die 33. Shonen Jump-Ausgabe erscheint am 18. Juli.

Line-up für die Shonen Jump-Ausgabe 32, 2016: |1| Haikyuu!! |2| Black Clover |3| Boku no Hero Academia |4| Boruto |5| Samon-kun wa Summoner |6| Kimetsu no Yaiba |7| Food Wars! Shokugeki no Souma |8| Hinomaru Zumou |9| Seshiji o Pin! to – Shikakou Kyougi Dance-bu e Youkoso |10| Toriko |11| Yuragi-so no Yuna-san |12| Gintama |13| World Trigger |14| Kochikame |15| Takuan to Batsu no Nichijou Enmachou |16| Saiki Kusuo no PSI nan |17| Mononofu |18| Bleach |19| Nisekoi |20| Isobe Isobee Monogatari: Ukiyo wa Tsurai yo

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