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HomePopkulturManga-Museum zu "Attack on Titan" in Oita eröffnet

Mangaka Hajime Isayama wurde in der Präfektur geboren und lebte eine Zeit lang auch dort

Manga-Museum zu „Attack on Titan“ in Oita eröffnet

Sein Werk „Attack on Titan“ machte Mangaka Hajime Isayama weit über die Grenzen Japans hinaus bekannt. Fans des internationalen Hit-Mangas rund um die Titanen und ihre Jäger können ab sofort in Hita (Präfektur Oita) ein eigenes Museum rund um den Manga besuchen.

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Die Bewohner hoffen, dass man mithilfe der Bekanntheit des Manga den Tourismus in der Stadt Hita und der gesamten Präfektur Oita ankurbeln kann. Denn auch viele andere japanischen Städte profitieren von ihren international beliebten Künstlern. Anime-Touristen, welche die Orte, an denen ihre Lieblingsreihe spielt oder die jeweiligen Schöpfer herkommen, besuchen, sind in bestimmten Gebieten mittlerweile ein fester Wirtschaftsfaktor. Sie erwiesen sich bisher als zahlungskräftige Besucher.

Anime-Touristen herzlich willkommen

Die Stadt arbeitete bereits seit einiger Zeit daran, für „Attack on Titan“-Fans interessanter zu werden, indem man Statuen der Figuren überall in Hita und der Umgebung aufstellte. Das neue Museum ist eine weitere Attraktion für die Fans. Das „Attack on Titan in HITA Museum“ zeigt verschiedene Exponate, darunter zahlreiche Original-Zeichnungen des Mangaka Hajime Isayama, der bis heute seiner Heimat sehr verbunden ist.

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Sein Manga, der zwischen September 2009 und April 2021 in Japan erschien, brachte dem Mangaka aus Oita internationale Bekanntheit ein. Die Reihe erzählt die Geschichte des Protagonisten Eren und seiner Freunde, die sich gegen riesige Monster, genannt Titanen, zur Wehr setzen müssen. Während die Titanen in der Story die Welt gewaltsam überrannten, war der Manga gleichfalls ein internationaler Hit, der verschiedene Adaptionen als Anime-Serie oder Real-Filme nach sich zog.

Der Eintritt ins Museum ist frei. Neben vielen „Attack on Titan“-Ausstellungsstücken präsentiert das Museum aber auch Werke aus der Jugendzeit des 34-jährigen Künstlers.

„Attack on Titan“ in verschiedenen Formen

Hajime Isayama zeigt neue Werke in eignem Museum
Originale von Hajime Isayama Bild: Kyodo
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Seit 2009 lief die Reihe im Bessatsu Shonen Magazin. Anfang 2021 überraschte der Verlag die Fans mit der Mitteilung, dass die Geschichte im April enden soll. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Manga, laut Angaben des Verlags, weltweit eine Gesamtauflage von über 100 Millionen Exemplaren in gedruckter oder digitaler Form erreicht. Die Reihe wurde in mehreren Sprachen veröffentlicht. Hierzulande erscheint der Manga beim Carlsen Verlag, während der Publisher Kazé den Anime in Deutsch vertreibt. Die aktuellste Staffel läuft dagegen gerade bei Wakanim im Simulcast.

Der Anime zu „Attack on Titan“ umfasst vier Staffeln, von denen drei in Deutschland bereits im Stream erhältlich sind. Auf Disc kündigte Kazé die Veröffentlichung für Mitte Juni 2021 an. Gemäß Angaben des Verlags Kodansha bestehen seit 2018 Pläne, die Geschichte auch in Hollywood umzusetzen.

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