Gelesen: Assassins Creed – Awakening

Assassins Creed – Awakening ist die Manga Adaption der erfolgreichen Spielserie. In dem Manga wird auf die Geschichte von Black Flag zurück griffen, aber ob das wirklich so eine gute Idee ist?

Worum geht es?
Seijin Yanao soll ein neues Virtual Reality Game testen. Aber ist der Animus wirklich nur ein Spiel?

Er taucht ein in das Leben von Edward Kenway, der sich im 18. Jahrhundert aufmacht, um in der Karibik sein Glück zu suchen. Als gefürchteter Piratenkapitän macht er sich durch seine Fähigkeiten mit dem Schwert und seine völlige Respektlosigkeit gegenüber der Obrigkeit schnell einen Namen unter Legenden wie Black Beard. Doch schon bald droht das Reich, das die Piraten sich auf den Inseln der Karibik aufgebaut haben, zerstört zu werden …

Die Story:
Da ich auch einer der Menschen bin, die eigentlich gerne Assassine Creed spielen, ist es natürlich um so interessanter, einmal etwas mehr über die Hintergründe zu erfahren. Allerdings wurde diese Erwartung recht schnell zu Nichte gemacht. Die Story setzt zwar dort an, wo auch Black Flag angesetzt hat, allerdings wird die Geschichte von Grund auf neu erzählt. Das wiederum verdreht die Geschichte etwas, es kommen neue Aspekte hinzu, andere werden verschluckt. So wurde der Hauptcharakter, der den Animus mit seinen Erinnerungen füttert, kurzerhand nach Japan verpflanzt und das ganze Drumherum ist anders. Die Geschichte, von Edward Kenway ist allerdings genau die Gleiche wie im Spiel. Wenn man jetzt aber davon ausgeht, dass der Leser die Story nicht kennt, ist das, was man serviert bekommt gar nicht mal so schlecht.

Die Zeichnungen:
Die Zeichnungen von Kenzi Oiwa sind nicht übel, aber ich habe ehrlich gesagt mehr erwartet. Gerade bei Edward wurde anscheinend wert darauf gelegt, dass er manchmal ziemlich „irre“ wirkt. Auch sonst wirken die Charaktere nicht sonderlich gut ausgearbeitet, zwar nicht „Grotten“ schlecht, aber hier hätte man mehr draus machen können.

Fazit:
Also, die Story ist durchaus interessant, auch wenn ein Fan der Spielserie wohl mehr erwartet hätte. Die Zeichnungen sind durchschnitt, mehr leider nicht. Die Charaktere wirken ein wenig hölzern und Edward wiederum durch die Bank weg irre. Unter dem Strich ist es kein schlechter Manga, aber er wirkt etwas wie eine „schnelle“ Auftragsarbeit. Unter dem Strich hat man einen Manga, der alles andere als herausragend ist, zwar bietet er eine interessante Story, aber das reicht nicht aus, damit man am Ball bleibt.

Info:
Assassins Creed – Awakenig

von Kenzi Oiwa (Zeichnung) und Takashi Yano (Text)
Verlag: Tokyopop
Verfügbar: 1 Bände z.Z. (stand Oktober 2014)
Preis: 6.95 EUR.
Genre: Action
Empfehlung: 13+
ISBN: 978-3-8420-1058-1

Erhältlich in jeder gut sortieren Buchhandlung oder direkt bei Tokyopop

Leseprobe

Im Web:
Webseite Tokyopop
Facebook Seite Tokyopop

Weitere Info:
Assassines Creed bedeutet auf Deutsch Credo des Assassinen.
Am 15 September 2007 erschien der erste Teil des Spiels auf der PlayStation 3 und XBox 360. Die PC Version folgte am 10 April 2008.
In Japan wurde der erste Teil zuerst auf der XBox veröffentlicht (am 29 November 2007).
Das Aussehen von Desmond und damit auch von Altaïr und Ezio, wurden dem kanadischen Models Francisco Randez nachempfunden.