Gelesen: Negative Happy Chainsaw Edge

Der Name ist Programm, Negative Happy Chainsaw Edge und wie viel Spaß er mit der Chainsaw hat.

Okay aber mal ganz von vorne also der Schüler Yosuke Yamamoto ist ziemlich durch mit der Welt, er weiß nicht, welchen Sinn sein Leben hat. Als er eines Tages, nach einer kleinen Diebestour, durch die Straßen zieht, trifft er auf auf ein Mädchen (Eri Yukisaki ), dass im tiefsten Winter auf der Straße sitzt und wartet. Wie es sich gehört, bietet er ihr seine Hilfe an, die sie allerdings ablehnt, da sie auf jemanden wartet. Und dann geht es los, ein Mann mit einer Kettensäge taucht auf und es entbrennt ein Kampf. Daraus entwickelt sich eine teilweise witzige Geschichte um Liebe, Tragödien, Mysterie und natürlich Action.

Textlich hat Tatsuhiko ein Meisterwerk hingelegt, auch die Zeichnungen von Junichi Saiki sind wirklich gelungen, allerdings mit ein paar Abzügen, denn ab und zu entgleisen die Gesichtszüge ein wenig. Es ist eine spannende aber auch teils etwas verwirrende Geschichte, die sich einen auf 8 Kapiteln präsentiert. Man verliert leider manchmal den Faden und muss einige Passagen zweimal lesen um zu verstehen um was es geht. Trotzdem, ist dieser Manga gar nicht mal schlecht.

Ach ja, es gibt ihn sogar als Spielfilm, der ist gar nicht mal so schlecht geworden.

Fazit:
Kein Meisterwerk im eigentliche Sinne. Interessante Story, wenn auch ab und zu etwas zu durcheinander, die Zeichnungen sind wirklich gut gelungen, bis auf einige Emotionen, die etwas überzogen gezeichnet worden. Trotzdem, empfehlenswert für alle, die auf Mysterie und Action stehen.

Info:
Negative Happy Chainsaw Edge
Text: Tatshuiko Takimoto
Zeichnung: Junichi SaikiSeitenzahl: 344
Genre: Mystery
Empfehlung: 16 Jahre +
ISBN: 978-3-8420-0288-3
Preis: 14,00 EUR

Tatsuhiko Takimoto:
Sozialphobiker (jemand, der sich zu Hause einschließt), Gewann 2001den Sonderpreis des 5. Kadokawa Schulromanpreises. Weitere Werke: Welcome to the NHK! Und Chojin-Keikaku

Junichi Saiki
Gewann den Färderpreis beim 7 Shonen Ace-Manga Newcomerpreis

Weitere Werke: Panda no Pom

Erschienen in Deutsch bei Tokiopop
Bild mit freundlicher Genehmigung von Tokyopop