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Chefredakteur der Shonen Jump erklärt die sinkenden Printzahlen

Hiroyuki Nakano, der neue Chefredakteur von Shueishas populären Magazin Shonen Jump, begründete in einem Livestream vom 31. Juli, warum die Printverkaufzahlen der Shonen Jump am Sinken sind.

Das was die Printversion an Käufern verliert, würde die digitale Fassung des Magazines dazu gewinnen, so Nakano. Er erklärte, zähle man die Gesamtverkaufszahlen beider Fassungen zusammen, dann wäre der Verkauf der Shonen Jump am Steigen. Nakano gab allerdings zu, er gehöre noch zu der „Papiergeneration“ und möchte den Printverkauf gerne erhöhen. (Minute 39:28 im unteren Video)

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Zuletzt berichtete die Japanese Magazine Publishers Association (JMPA), dass die Zirkulation von Shueishas Shukan Shonen Jump unter zwei Millionen gefallen ist. Auch andere populäre Manga-Magazine sinken hinsichtlich des Verkaufs der Printausgaben.

Die Shonen Jump wird seit Juli 1968 vom Shueisha herausgegeben. Zunächst erschien das Magazin im zweiwöchentlichen Takt. Nach nur einem Jahr wechselte dieser in einen wöchentlichen. Obwohl die Shonen Jump jünger ist als Konkurrenzmagazine wie Shukan Shonen Sunday oder Shukan Shonen Magazine, gilt dieses seit 1973 fast durchweg als Japans meistverkauftes Manga-Magazin. 1994 erreichte die Shonen Jump mit 6,53 Millionen verkauften Exemplaren pro Woche seine höchste Auflage. 2012 lag diese nur noch bei 2,85 Millionen, wenngleich die Verkaufszahlen aller japanischen Manga-Magazine im Laufe der letzten Jahre gesunken sind.

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