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HomePopkulturMangaJunji Ito und Asahi Shimbun suchen neuen Horror-Mangaka

Die Zeitschrift verleiht den "Asahi Horror Comic Awards" an aufstrebende Künstler

Junji Ito und Asahi Shimbun suchen neuen Horror-Mangaka

Der japanische Verlag hinter der Asahi Shimbun sucht ab sofort zusammen mit der Online-Künstler-Community Pixiv einen neuen Horror-Manga-Meister. Der „Asahi Horror Comic Awards“ soll noch in diesem Sommer an vielversprechende Nachwuchs-Mangaka vergeben werden.

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Die Jury ist hochkarätig besetzt, wobei der unangefochtene König der Horror-Manga, Junji Ito, der Jury vorsitzen wird. Eingesendet werden können Horror-Manga, die auch auf realen Erlebnissen basieren können, aber auch Comics werden akzeptiert. Selbstverständlich können die Geschichten auch rein fiktiv sein. Außerdem können auch Romane und Light-Novels eingereicht werden.

Eine perfekte Start-Möglichkeit

Dem Sieger winkt neben einer Geld-Prämie auch die Veröffentlichung seines Werkes in den Magazinen HONKOWA und Nemuki+. Zusätzlich wird dem Siegel ein Redakteur zur Seite gestellt, der ihm dabei hilft Fortsetzung-Geschichten für beide Magazinen zu schreiben, sofern Interesse besteht. Nachwuchs Horror-Mangaka können ihre Grusel-Geschichten auf Pixiv hochladen um an dem Wettbewerb teilnehmen zu können.

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Der Preis wird in verschiedenen Bereichen vergeben. Um in der Abteilung „HONKOWA“ zu gewinnen, muss der Jury ein Manga vorgelegt werden, der auf einer echten Erfahrung beruht, wobei man vor allem die persönliche Komponente der Geschichte herausstellen sollte. Für den Preis der „Nemuki+“ sollte man einen Beitrag einreichen, der auf einer möglichst originellen Idee beruht, aber nicht weniger gruselig ist. In der Kategorie „Gensaki“ (Original-Werk) können sowohl Romane als auch aufwendige Szenen-Bilder vorgelegt werden.

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Geschichten, die Gänsehaut verursachen
Kategorien, die von Junji Ito bewertet werden Bild: Pixiv

Hochkarätige Horror-Jury

Die Jury des Wettbewerbs besteht aus vier Personen, die sich alle mit Horror-Geschichten auskennen, wobei Junji Ito den meisten Manga-Lesern bekannt sein dürfte. Er wird der Jury vorsitzen und hat im Zweifelsfall das letzte Wort. Mit seinen Werken „Tomie“, „Uzumaki“ oder „Soichi“ erlangte er internationalen Ruhm. Für seine Manga „Remina“ und „Venus in the Blind Spot“ gewann er vor Kurzem erst den renommierten Eisner-Award in gleich zwei Kategorien.

Seine Geschichte „Hanging Balloons“ ging erst in jüngster Vergangenheit in die sozialen Netzwerke, nachdem ein Kunst-Projekt, das einen riesigen schwebenden Kopf darstellte, in Tokyo in den Himmel aufstieg. Die anderen Jury-Mitglieder sind Mangaka Akiko Hatsu, Hiroyuki Goto, der unter anderem als Produzent der Reihe „Scary Stories“ von sich reden machte, sowie Hyo Nen, Leiter des Entwicklungsteams für visuelle Effekte bei der Toho Corporation.

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