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Erste Story wurde von Tetsuya Chiba veröffentlicht

Kodansha startet Projekt mit mehr als 50 Zeichnern, die über ihr Leben in der Corona-Krise berichten

In Japan sollten die Menschen in den letzten Wochen zu Hause bleiben, um eine Ansteckung mit Covid-19 zu verhindern. Die Menschen kämpften dabei alle mit ihren eigenen großen und kleinen Problemen. Mehr als 50 Manga-Zeichner sollen nun im Rahmen eines Projektes von Kodansha über ihr derzeitiges Leben berichten.

Am Freitag kündigte der Verlag Kodansha Ltd. das ungewöhnliche Projekt an. Die Zusammenarbeit läuft unter dem Namen „Manga Day to Day“ und soll auf der Seite Comic Days erscheinen, einer Manga-Seite von Kodansha.

Geschichten sollen lange erhalten bleiben

Den Anfang macht der Zeichner Tetsuya Chiba, der für die Serie Ashita no Joe bekannt ist. Sein kurzer Manga-Strip trägt den Namen Aku-dama, was Dämonenseelen bedeutet. Der mittlerweile 81 Jahre alte Mangaka versucht des dabei mit Humor zu nehmen. In seiner Geschichte erzählt er davon, wie er Schwierigkeiten hat, sich den Virus als fiktiven Charakter vorzustellen.

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Ein Vertreter des Verlages erklärt zu dem Projekt, dass sich das alltägliche Leben der Menschen plötzlich verändert hat. Die persönlichen Storys sollen deswegen nicht den Lesern jetzt die Veränderungen zeigen, sondern auch noch für die nachfolgenden Generationen in den kommenden 100 oder 200 Jahren da sein.

Kurzgeschichten sind alle kostenlos

Wenn alle Kurzgeschichten von den Künstlern veröffentlicht sind, will Kodansha sie zusammen als Sammelband Anfang 2021 veröffentlichen. Die kurzen Manga-Strips von den Zeichnern sind dabei komplett kostenlos verfügbar. Offizieller Start des Projektes auf der Seite ist am 15. Juni. Die Geschichte von Chiba ist allerdings bereits auf dem offiziellen Twitter-Account zu finden, wo die anderen Storys ebenfalls veröffentlicht werden.

Es ist dabei nicht das erste Projekt von Kodansha, bei dem es um die derzeitige Lage geht. Schon vor einigen Tagen wurde eine ähnliche Kollaboration mit mehr als 50 Autoren gestartet. Auf der Kunstnachrichtenseite Tree veröffentlichten sie ihre Eindrücke vom Social Distancing und wie sie die Zeit erleben.

MS

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