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Künstler macht aus „One Piece“ einen Shojo-Manga

Shojo-Mangaka schickt Ruffy auf eine Mädchen-Schule

Keine derzeit laufende Manga-Serie im Shonen-Stil (Manga für Jungen) ist so erfolgreich wie „One Piece“ von Eiichiro Oda. Seine Piratensaga handeln von Leidenschaft, Abenteuer und dem Überwinden von Herausforderungen. Allerdings sorgen seine schrägen Helden auch immer wieder für Lachtränen bei männlichen und weiblichen Lesern.

Aber was wäre, wenn „One Piece“ eine Shojo-Geschichte sein würde, die vor allem auf junge Mädchen ausgelegt ist. Dann würden Ruffy und seine Freunde ein wenig anders aussehen.

„One Piece“ als Shojo

Die Shojo-Mangaka Yoko Maki, zu deren Werken „Aishiteiru Ze Baby“, „Romantica Clock“ oder „Kirameki no Lion Boy“ gehören, zog sich eigentlich 2019 aus dem Mangaka-Dasein zurück. Jetzt nahm die Zeichnerin allerdings wieder Bleistift und Feder in die Hand und schuf eine Reihe von Illustrationen, die unter anderem Figuren aus „One Piece“ als Shojo-Charaktere zeigen.

Mehr zum Thema:  One Piece erreicht eine weltweite Auflage von mehr als 460 Millionen

Die Idee hinter den Bildern geht davon aus, dass Ruffy als Austauschschüler an die Whole Cake Academy geschickt wird, an der bisher nur Mädchen erlaubt waren. Während der ursprüngliche Ruffy seine äußerst dehnbaren Gliedmaßen dafür verwendete, um gegen Bösewichte zu kämpfen, nutzt der Shojo-Ruffy diese dazu, sich zu einem romantischen Stelldichein mit Mädchen zu treffen.

Allerdings zieht der Junge als einziger Schüler mit seinen Fähigkeiten die Aufmerksamkeit von Charlotte Linlin, alias Big Mom, auf sich, die über die Ordnung an der Schule wacht. Viele der Mädchen an der Schule sind von dem neuen Mitschüler sehr angetan und verlieben sich reihenweise in ihn.

Verträumte Piraten

Zu diesen „Fans“ gehört unter anderem Nami, die auch als Shojo-Figur ihr typisches Türkis-Weiß gemustertes Oberteil trägt, auch wenn es natürlich wesentlich sittsamer ausfällt als im ursprünglichen „One Piece“ Manga. Auch andere Mitglieder der Strohhut-Bande sind mit von der Partie.

Momentan gibt es acht Illustrationen, die von Yoko Maki angefertigt wurden. Diese wurden im Rahmen einer Werbe-Aktion für ein kommendes „One Piece“-Videospiel in der Reihe „Pirate Warriors“ veröffentlicht. Dabei sollen aus den unbesiegbaren Piraten eher verträume Seeräuber werden. Da passen natürlich die Shojo-Ausgaben eher dazu als die knallharten „One Piece“-Originale.

PW

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