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Der Manga, der 2017 bis 2018 bei Kondansha erschien, steht bald allen kostenfrei zur Verfügung

Manga über Pandemie und Ausgangssperren kostenfrei online gestellt

Der Manga von Ao Akato „Rieux wo Machi Nagara“ („Während Rieux wartet“) wird aus aktuellem Anlass auf der Online-Manga-Plattform Comic Days von Kodansha neu aufgelegt. Das Werk mit medizinischem Hintergrund spielt in einer fiktiven Stadt irgendwo in Japan, die von einer unbekannten Krankheit, die sich zur Pandemie entwickelt, überrannt wird.

Ursprünglich lief die Geschichte von 2017 bis 2018 im Evening Magazin von Kodansha und umfasste insgesamt drei Bände. Der Titel der Geschichte ist dabei eine direkte Anspielung auf eine Figur aus Albert Camus klassischem Roman „Die Pest“.

Pandemie-Manga gerade jetzt sehr interessant

Dass Kodansha sich jetzt zu dieser Veröffentlichung entschied, ist direkt dem neuen Corona-Virus geschuldet, das sich aktuell auf der ganzen Welt ausbreitet. Erst entschied Kodansha nur die ersten acht Kapitel online kostenfrei zu veröffentlichen. Die überwältigend positive Resonanz überraschte selbst die Verantwortlichen beim Verlag und führte dazu, dass die Serie online weiter läuft.

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Obwohl die Geschichte Fiktion ist und die darin geschilderten Szenarien von der Realität abweichen, hofft der Verlag, dass der Manga eine Hilfe ist, wenn es darum geht, die richtige Art und Weise zu finden, mit der Angst umzugehen, die viele jetzt verspüren. Die gesamte Geschichte soll in einem wöchentlichen Rhythmus kostenlos erscheinen. Wer sich registriert und für ein kostenpflichtiges Angebot entscheidet, kann das neueste Kapitel bereits vorher lesen.

Corona-Pandemie Grenzen übergreifend


Auf ihrem Twitter-Account schrieb die Mangaka zum Re-Start, dass sie hofft, dass die Serie dazu beiträgt, die Situation in der realen Welt ein wenig zu beruhigen. Die ersten gemeldeten Corona-Fälle traten im Dezember 2019 in Wuhan (China) auf, von wo aus sich der Virus über die gesamte Welt ausbreitete.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erklärte am 30. Januar 2020 den Weltgesundheitsnotstand und erklärte am 11. März, dass es sich um eine Pandemie handelt. Mittlerweile gibt es weltweit mehr als 980.000 Infizierte und über 50.000 Menschen sind an der Krankheit gestorben.

Am Donnerstag gab es gemäß Angaben der WHO in Japan mehr als 2.380 bestätigte Corona-Fälle, mit über 55 Toten. In Folge dieser Umstände schränkte die japanische Regierung Reisen ins Land ein. Einreiseverbote und verschärfte Reisewarnungen folgten. Am vergangenen Mittwoch forderte die Regierung in Tokyo die Menschen auf, zu Hause zu bleiben, nachdem drei Tage in Folge Rekordzahlen bei den Neuansteckungen festgestellt wurden.

Kodansha

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