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Mangaka bekommt Überstunden von mehreren Jahren als Assistent ausgezahlt

Mangaka Shunsuke Kakuishi (Yawara no Michelangelo) kündigte bereits im Januar an, dass er seine Überstunden von Norifusa Mita (Dragon Zakura) bezahlt bekommen hat.

Kakushi schrieb, dass er sich an Labour Standards Inspection Office gewandt hatte und schließlich eine Zahlung für Überstunden, die er über zwei Jahre und vier Monate, in denen er mehr als acht Stunden pro Tag gearbeitet hat, bekommen habe. Außerdem schrieb der Mangaka, er habe gehört, dass auch andere Mitarbeiter ähnliche Vergütungen erhalten haben.

Shunsuke Kakuishi arbeitete viele Jahre als Assistent, vergangenen Oktober wurde dann sein Manga Yawara no Michelangelo veröffentlicht. Dass er seine Überstunden vergütet haben möchte, schrieb der Mangaka im Januar auf seinem Blog als Antwort auf ein Interview, in dem Mita Maßnahmen beschrieben hat, die er anwendet um seine Mitarbeiter fair zu behandeln. In seinem Blogbeitrag schrieb Kakuishi, dass er und seine Mitarbeiter oft lange Überstunden machen mussten.

Danach habe Kakuishi einen Brief von Mita erhalten, in dem der Mangaka ihn nicht kritisierte, sondern bedankte. Dass er mit seiner Bitte, die Überstunden bezahlt zu bekommen, Erfolg gehabt habe, liege daran, dass er Zeitkarten aus der Zeit habe, in der er für Mita gearbeitet hat, so Kakuishi.

Er glaube allerdings, dass viele Assistenten gar keine Zeitkarten verwenden können, er hofft jedoch, dass seine Situation mehr Assistenten dazu ermutigen wird, genaue Aufzeichnungen über die Arbeitsstunden zu führen.

Außerdem hofft Kakuishi, dass Mangaka mehr darauf achten werden, die Arbeitszeit ihrer Mitarbeiter vernünftig zu regeln. Er betonte, dass die Überstunden bezahlt werden müssten oder dass sie keine Überstunden leisten sollten. Zudem sehe er auch die Verleger in der Pflicht, dass die Zahlungen für Manuskripte, die sie den Urhebern zahlen, auch die Kosten decken und bei der Bezahlung auch die Assistenten berücksichtigt werden müssen.

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