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Mangaka zeichnet Retro-Illustrationen für Bubble Tea

Ein gutes Bild als Statement gegen schlechte Presse

Der Trend des Bubble Tea kam von Japan zu uns. Während hierzulande der Hype bereits wieder abklingt, ist das Mix-Getränk in Japan immer noch sehr beliebt. In jeder größeren Stadt gibt es mindestens einen Bubble-Tea- oder Tapioka-Laden, wie das Tee-Getränk in Japan genannt wird. Viele dieser Geschäfte werden von Ausländern betrieben, sodass es die einheimischen Läden schwer haben, sich durchzusetzen.

Eine Bubble-Tea-Zeichnung begeistert das Internet

Sakuma Asana, ein Illustrator und Mangaka, der bisher vorrangig online seine Werke veröffentlichte, stellte auf seinem Twitter-Account eine Illustration online, die er eigentlich nicht als Werbeanzeige für einen Bubble-Tea-Shop erstellt hatte – sie wäre allerdings sehr gut dafür geeignet. Die im Retro-Stil der Showa-Ära gehaltene Illustration stieß im Internet direkt auf Begeisterung.

Das Motiv der beiden Schülerinnen entnahm der Zeichner einem anderen Gemälde namens Utsuriyuku Sugata des Künstlers Kasho Takabatake. Allerdings legt Asana Wert darauf, dass seine Zeichnung nicht einer bestimmten Epoche zugeordnet werden soll, weswegen er eine andere Schriftart und ein modernes Logo für seine Illustration wählte. Ihm gingen die negativen Mitteilungen, die im Zusammenhang mit dem leckeren Tee in der letzten Zeit durchs Netz gingen, auf die Nerven, weswegen er diesen ein positives Bild entgegensetzen wollte.

Gemälde von Kasho Takabatake
Bild: Kasho Takabatake

Der Kampf gegen Vorurteile und schlechte Presse

Vorrangig ist Bubble Tea bei jungen Frauen beliebt, während sich die Herren der Schöpfung noch ein wenig schwertun. Vor allem die teilweise sehr auf Niedlichkeit ausgerichteten Bubble-Tea-Läden in Japan stoßen bei den männlichen Gästen auf weniger Gegenliebe. Besonders schwierig wird es, wenn die Betreiber nicht wirklich in das vorher bereitgestellte Bild passen. Nachdem ein entsprechender Kommentar online ging, entbrannte eine Diskussion über einen sexistischen Hintergrund bei Leuten, die Bubble Tea trinken.

Gleichzeitig werden den Betreibern einiger Geschäfte Kontakte in kriminelle Kreise nachgesagt. Vor allem in Harajuku und Omotsando gibt es viele Bubble-Tea-Läden. Hier ist auch Abfall ein Problem, denn viele Gäste lassen ihre Plastikbecher einfach auf die Straße fallen, wenn die bereitgestellten Mülltonnen voll sind. Oder sie verstopfen die öffentlichen Abfalleimer mit ihren großen Bechern, obwohl diese dafür nicht ausgelegt sind.

Quelle: Twitter

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