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Home Popkultur Manga Masashi Kishimoto erklärt, wie Charaktere in Naruto eigentlich hätten heißen sollen

Masashi Kishimoto erklärt, wie Charaktere in Naruto eigentlich hätten heißen sollen

Mangaka und Redakteure diskutierten zahlreiche Varianten

Obwohl sowohl die Manga-Reihe als auch die Anime-Serie zu „Naruto“ bereits seit einiger Zeit beendet sind, erfreut sich die Geschichte von Mangaka Masashi Kishimoto immer noch großer Beliebtheit. Die Nachfolge-Reihe „Boruto“ läuft ebenfalls sehr gut. Viele Japaner benennen heute noch ihre Kinder nach Figuren aus „Naruto“.

Auch Nachrichten zu „Naruto“ werden immer noch mit Interesse aufgenommen und vor allem online diskutiert. Ein japanischer Twitter-Nutzer veröffentlichte vor Kurzem Informationen auf seinem Account, die er aus einer Fernsehsendung hatte, in der Kishimoto über frühe Ideen zu „Naruto“ und der Story sowie den Figuren sprach. Während einige Dinge für die Fans wirklich überraschend waren, sorgten andere Ideen eher für Gelächter.

Ein Held namens Zabuza?

So wollte der Mangaka eine Hauptfigur Momotaro nennen, während ein Redakteur den Namen Zabuza vorgezogen hätte. Später favorisierte Kishimoto Kotaro, während sich sein Redakteur für den Namen Gaara erwärmen konnte und vor allem sollte der Mangaka Kakashi nicht immer wie einen Opa reden lassen.

Zabuza ist in Japan der Dämon des Nebels, der mit einem riesigen Schert kämpft. Während Momotaro die Hauptfigur einer klassischen japanischen Geschichte namens „Peach-Boy“ darstellt. Der kleine Junge Momotaro wird aus einem Pfirsich geboren und verlässt später seine Heimat, um Dämonen zu jagen. Die Story ist auch heute noch bei Kindern sehr beliebt.

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Auch Kotaro entstammt der Geschichte, die Legende des Kotaro Koizumi. Dabei geht es um das Kind eines menschlichen Mannes und einer Schlangenfrau. Die Kindergeschichte und ihren kleinen Protagonisten kennt in Japan jedes Kind.

Legende als Vorlage für „Naruto“

Selbstverständlich bediente sich „Naruto“ trotzdem großzügig an alten japanischen Legenden und Geschichten. So stammen Orochimaru, Jiraiya und Tsunade aus Jiraiya Goketsu Monogatari und Sarutobi Sasuke war der Name eines Ninja, der Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts in zahlreichen japanischen Geschichten erschien.

Der Tweet listet noch weitere Änderungen auf, die sowohl der Mangka als auch sein Redakteur für „Naruto“ mal im Gespräch hatten. So war Sasuke ursprünglich gar nicht für die Geschichte vorgesehen, gleichzeitig sollten Figuren wie Rock Lee und andere Chunin eigentlich ganz anders aussehen. Außerdem sollten alle Helden schmale Augen bekommen, während die Bösewichte diesmal die großen Augen abkriegen sollten.

Also sind viele Dinge, die die Fans aus „Naruto“ kennen und für selbstverständlich gehalten haben, Dinge die erst die Redakteure und Lektoren in die Handlung eingebaut haben. Es zeigt, selbst wenn die Autoren immer mit Leidenschaft und Kreativität dabei sind, braucht es ab und zu doch die Verantwortliche, die ein wenig zusätzlichen Input geben.

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