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Nach Vorfall bei Kinderveranstaltung – Bürgermeister von Tokyoter Stadtteil entschuldigt sich bei Mangaka

Die Mangaka Saho Yamamoto (Okazaki ni Sasagu) besuchte letzten Montag die Setagaya-Bahnstation in Tokyo. Dort fand ein internationaler Manga-Workshop statt, der in Zusammenhang mit einem Partnerprogramm zwischen Japan und Australien stand. Als Yamamoto den Veranstaltungsort erreichte, lief es jedoch nicht so, wie sie es sich gewünscht hätte. Am Abend twitterte die Künstlerin, dass der Tag für sie schrecklich gewesen sei …

Am Dienstag veröffentlichte die Mangaka auf Twitter einen vierseitigen Kurzmanga, in dem sie die Ereignisse schilderte. Dort erklärte Saho Yamamoto, dass die Verantwortliche im Stationsbüro ihr bei ihrer Ankunft erklärte, dass ihre Präsentationsdateien dort verloren gingen. Gleichzeitig wurde ihr erklärt, dass für die Veranstaltung zwei Künstler engagiert wurden, wofür der Ausrichter ihr die Schuld gab. Aus diesem Grund sollte die Zeichnerin die Stornogebühren für den zweiten Gast von ihrer Gage bezahlen.

Da die Kinder darauf warteten, dass die Vorführung begann, leitete Yamamoto die Veranstaltung und wollte hinterher die Situation mit dem verantwortlichen Beamten klären. Dieser erklärte der Mangaka, dass es doch kein Problem gebe und entschuldigte sich bei ihr, bevor die Künstlerin ihren Heimweg antrat.

In einem separaten Tweet erklärte Yamamoto, dass sie auch die Materialien für diese Veranstaltung aus eigener Tasche finanzierte. Sie erklärte, dass dieser Auftrag, einschließlich der gesamten Planung und Vorbereitung, sie insgesamt vier Arbeitstage kostete.

Yamamotos Twitter-Follower bekundeten ihre Sympathie für die Arbeit der Mangaka und kritisierten die Beamten von Setagawa scharf. Der Tweet wurde seit Mittwoch fast 100.000 Mal retweetet. Angesichts der öffentlichen Empörung kontaktierten die verantwortlichen Beamten der Station die Zeichnerin.

Der Bürgermeister von Setagaya, Nobuto Hosaka, twitterte am Mittwoch eine offizielle Entschuldigung. Er erklärte, dass die Beamten den Vorfall zugaben und sich bei Yamamoto und allen anderen Teilnehmern entschuldigen wollten. Hosaka versprach, dass noch am selben Tag ein Treffen mit der Zeichnerin stattfinden würde, bei dem er und seine Mitarbeiter sich persönlich bei ihr entschuldigen wollen. Bei diesem Treffen sollten gleichzeitig die Ursachen der Probleme besprochen werden, um zu verhindern, dass sich ein ähnlicher Vorfall wiederholt.

Quelle: Yaraon!

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