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Versailles no Bara – Sapporo entschuldigte sich fürs unerlaubte Verwenden einer Grafik!

Die Stadt Sapporo, Hokkaido, entschuldigte sich vor Kurzem bei Riyoko Ikedas Unternehmen Ikeda Riyoko Production, einen Charakter aus Versailles no Bara (Die Rosen von Versailles) unerlaubt für ein Pamphlet verwendet zu haben.

In einem Pamphlet – auch Schmähschrift genannt – äußert sich jemand engagiert, überspitzt und polemisch zu einem wissenschaftlichen, religiösen oder politischen Thema. Die Ausgaben erscheinen monatlich und in der neusten Ausgabe tauchen die Charaktere Marie Antoinette und Oscar auf. Diese erhielten einen anderen Namen und erklärten dem Leser, wie man ein Fahrrad und die öffentlichen Verkehrsmittel verwenden. Allerdings geht das Pamphlet auch darauf ein, wie man Müll entsorgt.

Sapporo - Versailles no Bara

Sapporo entschuldigte sich bei Ikeda Riyoko Production, nachdem das Unternehmen am 6. Juni 2018 eine Beschwerte eingelegt hatte. Ein Vertreter der Stadt erklärte: »Wir haben nicht daran gedacht, dass das Verwenden einzelner Charaktere eine Straftat ist, jedoch führte die Darstellung zu Missverständnissen.«

Wiederum meint ein Vertreter von Ikeda Riyoko Production: »Die Angelegenheit ist bedauerlich, vor allem weil die Broschüre “gute Manieren” vermittelt. Wir planen aber nicht, rechtliche Schritte einzuleiten.« Das Unternehmen sprach sich zudem für die Verwendung der Grafiken aus, möchte jedoch künftig vorher um Erlaubnis geben werden.

Riyoko Ikedas Original-Manga Versailles no Bara lief von 1972 bis 1973 und umfasst zehn Bände. Hierzulande teilte Carlsen Manga! ihn in sieben Ausgaben auf. Die 40 Episoden umfassende Anime-Serie erhielt von 1979 bis 1980 ihre Erstausstrahlung. Im deutschsprachigen Raum kennt man diese unter dem Titel Die Rosen von Versailles (oder Lady Oscar). In den vergangenen Jahren setzte Ikeda den Manga in Form von Kurzgeschichten fort. Am 23. März 2018 erschien in Japan der 14. und letzte Band der Serie.

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