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Mangaka mit 60 Jahren verstorben

„Yu-Gi-Oh!“-Schöpfer mit 60 Jahren verstorben

Gestern wurde über den japanischen Nachrichtensender NHK bekannt, dass Kazuki Takahashi, der Schöpfer des „Yu-Gi-Oh!“-Franchise, tot aufgefunden wurde.

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Am Morgen des 6. Juli hatte ein Person der Küstenwache einen treibenden Körper im Meer vor Nago in der Präfektur Okinawa gemeldet. Eintreffende Rettungskräfte konnten etwa 300 Meter von der Küste entfernt nur noch einen leblosen Körper bergen.

Todesursache noch unklar

Eine Untersuchung ergab einen Tag später, dass es sich um Kazuki Takahashi handelte. Der Mangaka trug laut Küstenwache Schnorchelausrüstung als er gefunden wurde. Seinen Mietwagen entdeckten die Beamten auf einer Landstraße in der Nähe des Strandes von Onna, der etwa 12 Kilometer weit weg von dem Ort ist, an dem Takahashi gefunden wurde.

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Wie genau der Künstler zu Tode kam, ist bis jetzt nicht klar. Erste Untersuchungen ergaben nur, dass sein Körper keine sichtbaren Verletzungen aufwies. Es soll deswegen eine Obduktion durchgeführt werden, um die genaue Todesursache zu klären. Es wird darum gebeten, aus Respekt von Spekulationen zurzeit abzusehen.

„Yu-Gi-Oh!“ bis heute ein Dauerbrenner

Die Todesmeldung löste weltweit für tiefe Betroffenheit aus. Takahashi erlangte dank seiner Manga-Reihe „Yu-Gi-Oh!“, die 1996 in der Weekly Shonen Jump startete, internationale Berühmtheit. Aus der Reihe gingen nicht nur zahlreiche Anime und Games hervor, sondern auch das gleichnamige Kartenspiel.

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Das Spiel erfreut sich bis heute einer sehr großen Beliebtheit und erhält regelmäßig neue Karten. 2009 erhielt das Sammelkartenspiel einen Eintrag in den Guinness World Records als meistverkauftes Sammelkartenspiel mit 22,5 Milliarden Karten.

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