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Mikiko Ponczeck gewinnt Max und Moritz-Publikumspreis

Crash ’n‘ Burn von Mikiko Ponczeck ist bereits durch das Publikumsvoting ins Finale beim Max und Moritz-Publikumspreis gekommen. Auch beim abschließenden Voting hatte der Boys-Love-Manga nun die Nase vorn. Wir gratulieren der Mangaka ganz herzlich!

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Gestern Abend fand in Erlangen die Max und Moritz Gala statt, bei der unter anderem auch der Sieger des Publikumspreises gekürt wurde. Nachdem 2010 bereits Daniela Winkler mit Grablicht den Sieg einfahren konnte, ist es auch in diesem Jahr eine deutsche Mangaka, welche die meisten Stimmen auf sich vereinen konnte.  Zwei deutsche Titel konnten sich für die finale Runde qualifizieren, wobei der Manga von Mikiko Ponczeck bereits durch das Publikum bis ins Finale getragen wurde.

© 2012 Crash’n’Burn by Mikiko Ponczek

Erneut hat sich die enge Verbundenheit der Zeichnerin zu ihrer einheimischen Fan-Gemeinde ausgezahlt. Seit 2007 veröffentlichte Zombiesmile, so der damalige Künstlername, der Mangaka mit deutsch-japanischen Wurzeln ihre Werke sowohl online als auch in gedruckter Form. Crash ’n‘ Burn erschien 2012 in zwei Bänden bei Tokyopop und ist der bisher größte Erfolg für Mikiko Ponczeck.

Der Manga, welche zum Boys-Love-Genre gehört, handelt von Tyler und Kyle, zwei Musikern, die sich bei einer ausgewachsenen Prügelei während eines Musikcontests kennen lernen. Nicht gerade der beste Start für eine romantische Liebesbeziehung. Aber in der Musikszene geht es ja generell mit harten Bandagen zur Sache, also ist es doch der passende Einstand für eine fruchtbare Verbindung.

SCARS © Mikiko Ponczeck, 2015

Mit SCARS erschien Ende letzten Jahres das neueste Werk aus der Feder der begabten Zeichnerin. Der Hentai-Manga erschien beim noch jungen Verlag PYRAMOND und handelt vom weiblichen Paladin Tova. Nachdem die Kommandantin während der letzten Kriegsjahre immer mehr Freunde und Vertraute zu Grabe tragen musste, verliert sie langsam ihren Glauben in die Götter ihrer Welt. Als sie auf dem absoluten Tiefpunkt angelangt, folgt Aasim, einer ihrer Soldaten, ihr ins Heiligtum der Götter, um ihr beizustehen. Zwar tut er dies auf äußerst unkonventionelle Art und Weise, kann Tova aber trotzdem zeigen, wofür es sich zu leben lohnt.

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