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Miss Hokusai gewinnt 2 Awards beim Fantasia Int’l Film Festival

Wie Indiewire.com berichtet, hat Miss Hokusai beim Fantasia Int’l Film Festival 3 Awards bekommen.

The Sequence Award für den besten asiatischen Film, den Satohsi Kon Award für den besten animierten Film und den Gold Audience Award für den besten animierten Film.

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© 2014 Hinako Sugiura, MS HS/Sarusuberi Film Partners

Der Satoshi Award ist eine Auszeichnung für sehr gute Animation, der Sequenz Award wird von einer unhabhängigen Jury, bestehend aus Filmkritikern, vergeben und der Audience Award wird an einem von drei Filmen des Festivals vergeben.

Die Geschichte von Miss Hokusai beschreibt Production I.G. folgendermaßen:

Die Zeit: 1814.
Der Ort: Edo, das heutige Tokyo. Einer der dichtbesiedelten Städte der Welt, voller Bauern, Samurais, Bürger, Kaufleute, Künstler, Kurtisanen und vielleicht sogar übernatürliche Dinge.

Eine der bekannteste Künstler und jetzt Mitte fünfzig, Tetsuzu hat Kunden aus allen Teilen des Landes. Er arbeitet in dem Müll beladenden Chaos seines Atelier. Er verbringt die Zeit damit, Kunstwerke zu erschaffen. Aufbrausend, äußerst sarkastisch und ohne Leidenschaft für Sake und Geld, könnte er ein Vermögen mit seinen Kunstwerken verdienen, doch daran ist er nicht interessiert und stell auch keine Rechnungen.
Seine Tochter aus zweiter Ehe, die 23-jährige O-Ei hat das Talent und die Hartnäckigkeit geerbt. Ihre Kunst zeugt von Kraft und führt oftmals zu Problemen. „wir sind Vater und Tochter, mit zwei Pinsel und 4 Essstäbchen, ich glaube wir können alles managen.“

Jahrzehnte später wird das immense Talent Tetsuzos in Euro entdeckt. Er wurde bekannt mit einem seiner vielen Namen: Katsushika Hokusai. Er wird oft in einem Atemzug mit Renoir und van Gogh, Monet und Klimt genannt.

Es ist jedoch heute nur sehr wenig bekannt über die Frau, die ihm während seines ganzen Leben unterstütze und viel zu seiner Kunst beigetragen hat. Das ist die unbekannte Geschichte der O-Ei, Meister Hokusei´s Tochter. Eine lebendige Darstellung einer freigeistigen Frau, die von ihrem Vater überschattet wird.

Sugiura veröffentlichte den Manga 1980 im Garo Magazin. Der Manga stach durch die genaue Darstellung mit geschichtlich Korrekten Fakten hervor über Japan in der Edo Epoche. 1984 gewann sie den Cartoonist Association Award und 1988 deb Bushun manga Award. Ihr Manga Sarusuberi, erschien von 1983 bis 1987 im Manga Sunday Magazin. Sugiura starb 2005 im Alter von 46 Jahren.

Im Juni gab Kazé bekannt, dass Miss Hokusai 2016 auch in Deutschland in die Kinos kommen wird.

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