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Algernon ni Hanataba wo – TBS Interview mit Yamashita Tomohisa

Inzwischen sind bereits 3 Folgen des Dramas im japanischen Fernsehen gelaufen. TBS veröffentlichte auf seiner Internetseite ein Interview mit dem Hauptdarsteller Yamashita Tomohisa. Wir haben dieses für euch einmal zusammengefasst.

„Algernon ni Hanataba wo“ basiert auf dem Roman “Flowers for Algernon“ von Daniel Keyes. Sein Roman wurde bereits mehrmals verfilmt.
Für die Verfilmung 2015 übernimmt Yamashita Tomohisa die Hauptrolle des Shiratori Sakuto, der 28 Jahre alt ist, jedoch die Intelligenz eines 6-jahre alten Kindes hat. Er arbeitet in einem Blumenladen und wird von vielen als lieb und gutmütig beschrieben.
Eines Tages jedoch lässt dich Shiratori auf eine vielversprechende Operation ein. Diese gelingt und ab diesem Moment ist er ein Genie. Ab sofort ist er in der Lage Liebe und Hass, Einsamkeit und Freude voneinander zu unterscheiden und zu verstehen.
Dieses plötzliche Verständnis menschlicher Emotionen bringt Shiratori jedoch in eine Dilemma. Er sieht andere nun als unter seinem Nievau an, muss jedoch auch mit der Einsamkeit zurecht kommen, die ihm seine neue Rolle in der Gesellschaft bringt.

© TBS
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Auf der TBS Seite findet man ein Interview mit Yamashita Tomohisa, der über das Original des Dramas sowie seine Vorbereitung auf die Rolle spricht.

Yamashita Tomohisa hat sich intensiv auf die Rolle vorbereitet. Er hat die Romanvorlage in der englischen Originalfassung gelesen.
Er erzählte, dass er die Bücher, bei deren Verfilmung er mitspielt, sonst nicht liest um sich nicht zu stark beeinflussen zu lassen. Diesmal hat er jedoch eine Ausnahme gemacht, da das Original einen anderen kulturellen Hintergrund hat.

Er äußerte sich sehr positiv über Daniel Keyes Werk. Besonders beeindruckt hat ihn die Fähigkeit des Autors das Leben gleichermaßen aus Sicht einer intelligenten Person sowie aus Sicht einer psychisch eingeschränkten Person zu beschreiben.
Während der Lektüre begann Yamashita darüber nachzudenken, ob es besser ist glücklich zu leben ohne alles zu wissen. Oder ist es besser die Wahrheit hinter dem Handeln der Menschen zu erkennen, was allerdings dazu führen kann, dass man unzufrieden und enttäuscht ist.
Er denkt, dass ein glückliches Leben besser ist und begründet es damit, dass er manchmal Angst davor hat zu viel zu wissen und zu verstehen.

© TBS
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Seinen Charakter, Sakuto Shiratori, sieht Yamashita als Menschen mit dem Herz eines Engels an. Als er das Skript gelesen hat, weckte dieses Gefühle in ihm, die er schon fast vergessen hatte.

Die Darstellung des Sakuto Shiratori ist eine schwere Aufgabe. Im Grunde genommen muss Yamashita Tomohisa zwei Charaktere spielen.
Die größte Schwierigkeit besteht darin den Unterschied zwischen dem kindlich, reinen Sakuto und dem intelligenten, erwachsenen Sakuto darzustellen. Dies kann nur durch Veränderungen im Verhalten dargestellt werden.
Um ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erreichen, hat sich Yamashita oft mit dem Regisseur beraten.
Außerdem besuchte er eine Heim für psychisch eingeschränkte Menschen. Obwohl er vor dem Zusammentreffen sehr nervös war, empfand Yamashita Tomohisa den Besuch am Ende als sehr angenehm. Auch hier traf er auf Menschen mit kindlichem und somit unschuldigem Charakter, was ihn eigene, schon fast verlorene Gedanken und Gefühle, erinnern ließ. Er fühlte sich entspannt und hofft, das Heim bald wieder besuchen zu können.

© TBS
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Yamashita verbrachte viel Zeit damit, sich genau zu überlegen wie er die Behinderung des Sakuto darstellt. Er wollte nicht zu sehr übertreiben, aber auch nicht zu wenig zeigen. Schritt für Schritt arbeitete er sich gemeinsam mit dem Regisseur an den Charakter heran, bis beide mit dem Ergebnis zufrieden waren.
Aber auch die Veränderung zu einem Mann, der sehr intelligent ist, musste gut durchdacht werden. Yamashita sagt, dass er trotzdem versucht einige Charakterzüge des früheren Sakuto beizubehalten, da es sich letztendlich immer noch um die selbe Person handelt.
Um den Unterschied vor und nach der Operation noch besser zu verdeutlichen trägt Yamashita als Sakuto vor der OP kein Make-up und verwendet auch keine Stylingprodukte für das Haar. Für den Sakuto nach der Operation hat Yamashita 3kg abgenommen und musste nun mehr Zeit in der Maske verbringen.

Auf die Frage, welche Eindrücke Yamashita vom Drehbuchautor Shinji Nojima hat, antwortete er, dass er als Kind mehrere seiner Werke gesehen hat und von den dargestellten Gefühlen wie Freundschaft, Schmerz und Traurigkeit immer sehr beeindruckt war.
Da Shiratori Sakuto ein Charakter ist, den Yamashito Tomohisa zuvor noch nie gespielt hat, hofft er, dass die Zuschauer, von Jung bis Alt, das Drama genießen können und die Wichtigkeit von Familie und Freundschaft erkennen bzw. sich wieder bewusst machen.
Yamashita hat das Gefühl, dass dieses Drama, dessen Drehbuch Shinji Naojima geschrieben hat, eine Wendepunkt in seiner Schauspielkarriere ist.

© TBS
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Am Ende des Interviews erzählte Yamashita dass er schon lange auf eine Rolle gehofft hat, die er noch nicht gespielt hat. Dass er nun einen Rolle angeboten bekommt, deren Charakter auf der ganzen Welt geliebt wird, macht ihn sehr stolz und er verspricht mit aller Mühe an der Umsetzung dieser Rolle zu arbeiten.
Die Schwierigkeiten die ihm die Dastellung des Sakuto brachten, ermöglichten es ihm jedoch auch eine neue Seite an sich zu sehen. Da er in der Realität eher selten seine Gefühle zeigt, macht es ihm Spaß eine Person zu spielen, die ihm nicht ähnlich ist.
Obwohl das Drama in die Kategorie Sci-Fi eingeordnet werden kann, möchte Yamashito den Charakter so darstellen als wäre es eine Geschichte, die ihm normalen Alltag geschehen könnte.
Außerdem empfindet es Yamashita Tomohisa als spannend, Sakuto in der Zeit in der er vom Kind zum Erwachsenen wird, darzustellen. Er denkt, dass die Zuschauer eine Sympathie für Sakuto entwickeln und manchmal auch traurig werden, wenn sie Dinge erkennen, die Sakuto noch nicht verstehen kann.

Das Original des Interviews könnt ihr euch hier noch einmal auf Englisch durchlesen.
Die offizielle Webseite des Dramas findet ihr unter diesem Link.

„Algernon ni Hanataba wo“ wird jeden Freitag um 22.00 Uhr auf dem Sender TBS ausgestrahlt.

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