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Gesehen: Lupin the Third – Der Meisterdieb

Am 26.Juni 2015 veröffentlicht Splendid Film den Live Action Film Lupin the Third in Deutschland auf DVD und Blu-Ray.
Starbesetzt erwartete man eine spannende Banditenjagt auf den Schatz der Kleopatra. Doch hält der Film auch das, was er verspricht?

Worum geht es?
Der Boss der geheimen Diebesgilde „The Works“ wird während eines Treffens umgebracht und die Kette der Kleopatra wird gestohlen. Lupin, Mine Fujiko, Jigen Daisuke und der Samurai Goemon schwören Rache und möchten die Kette samt das ‚Das Herz der Kleopatra‘ zurück stehlen.
Doch der Inspektor Zenigata möchte dem ganzen ein Strich durch die Rechnung machen, da er Lupin zur Strecke bringen möchte.

LUPIN III
© Splendid Film

Die Story:
Der Film beginnt rasant und sehr interessant, dadurch bekommt man Hoffnung auf eine durchgängig spannend erzählende Geschichte. Doch leider verliert der Film an Spannung kurz nach Anfang und es dauert erst seine Zeit bis wieder die nächsten interessanten Situationen den Film wieder antreiben.
Es ist ein steter Wechsel zwischen rasanten Action- und ruhigeren Dialog-Szenen.
Man wartete regelrecht darauf, bis der große Höhepunkt des Films endlich beginnt, doch oft muss man da noch immer etwas warten.

Die Idee:
Die Thematik von Meisterdieben ist jetzt nicht wirklich neu, doch macht hier das Team der Banditen und die Beziehungen zwischen den speziellen Charakteren den Film aus.

Der Film war außerdem ein richtiger asiatischer Multikulti-Streifen. Sowohl von den Drehorten, als auch von den Darstellern selbst.
Zudem wurden ein paar interessante Wendepunkte mit eingebaut, die einem dazu brachten, Lupin bis zum Ende seiner Mission zu begleiten.

Die Charaktere und Schauspieler:
Ich kann leider nicht wirklich einschätzen, ob die Charaktere des Live Action Movies den Originalen aus dem Manga gleichen, doch von den Charakteren her war wirklich für jeden was dabei.
Lupin war immer sehr spitz und frech, Jigen war eher der Typ weniger Worte und Fujiko war eine Power-Frau bei der man nie wirklich wusste, wo man bei ihr ist.
Alle drei Rollen wurden von fabelhaften Schauspielern verkörpert, die in Japan alles andere als unbekannt sind und denen man diese Art von Charakteren beruhigt überlassen konnte.
Außerdem gab es den „Samurai“ Goemon, der ebenfalls ausgezeichnet von Ayano Go gespielt wurde. Dieser hat in die recht moderne Welt der Waffen einwenig traditionellen Touch mit reinbrachte.

Auffällig war, dass nicht nur japanische Schauspieler im Cast dabei waren, sondern auch so einige Darsteller aus Taiwan, Korea, Thailand oder sogar Australien, was für eine bestimmte Frische und Abwechslung sorgte.

Der Cast

RolleDarstellerDeutscher Sprecher
Arsène Lupin IIIOguri ShunMichael Deffert
Mine FujikoKuroki MeisaGhadah Al-Akel
Jigen DaisukeTamayama TetsujiJesco Wirthgen
Ishikawa GoemonAyano GoJulien Haggége
Inspektor ZenigataAsano TadanobuOliver Siebeck

 

Die Synchronisation:
Ich muss zugeben, dass ich mich allgemein schwer damit tue Japanische Filme mit Synchronisation anzuschauen. Nicht aus dem Grund, weil ich Angst vor der Qualität habe, sondern weil ich einfach mehr an den Originalstimmen der Schauspieler gewöhnt bin.

Doch muss ich sagen, dass die meisten Stimmen wirklich gut von Splendid ausgewählt wurden und ich mich sehr schnell mit ihnen anfreunden konnte. Es kann sein, dass die Stimmen vielleicht nicht immer den Originalen ähnelten, doch passen sie zumindest zu den Rollen selbst. Einzig allein mit Tamayama Tetsujis Stimme konnte ich mich den gesamten Film einfach nicht anfreunden. Der Schauspieler hat eigentlich eine recht männliche Stimmlage, doch im Deutschen wurde eine etwas zu sanfte gewählt, die zudem auch noch der von Ayano Gos ähnelte.

Anmerken sollte ich vielleicht auch, dass Fujiko von Ghadah Al-Akel gesprochen wird, der gleichen Synchronsprecherin die auch Fujiko im Anime ihre Stimme lieh.

Die Umsetzung:
Man merkte in einigen Action-Szenen, dass der Film auf einen Manga basierte, da sie etwas übertrieben waren, trotzdem auf eine gute und professionelle Weise umgesetzt wurden.
Im Bereich Action wurde hier mit nichts gespart und es ist von allen etwas dabei. Wilde Schießereien, Verfolgungsjagden auf der Straße, Explosionen und sogar Kampfszenen mit den Katana.
Da der Film tatsächlich in Thailand, Hong Kong, Singapur und den Philippinen gedreht wurde, kam die ganze kulturelle Atmosphäre wunderbar herüber.

Fazit:
Fans des Action Genres werden diesen Film mögen, da es davon wirklich genug gibt.
Doch wirkt der Film leider an manchen Stellen ein wenig zu langgezogen, ein paar Minuten weniger hätten nicht geschadet und hätten so vielleicht den Story-Verlauf auch schneller vorangetrieben.
Doch die guten Schauspieler bieten einem hier trotzdem eine interessante und unterhaltsame Jagt auf einen Schatz, der mit ein paar Wendepunkten etwas mehr Schwung verliehen wird.

Info
Lupin Sansei

Deutscher Titel: Lupin the Third – Der Meisterdieb
Originaltitel: ルパン三世
Format: Film
Produktion: Toho
Deutscher Publisher: Splendid Film
Originalidee: Monkey Punch (Manga)
Regie: Ryuhei Kitamura
Drehbuch: Monkey Punch, Mataichiro Yamamoto
Produktionsjahr: 2014
Länge: 128 Minuten
Genre: Action, Live Action
Sprache: Deutsch, Japanisch mit deutschen Untertitel

Im Web:
Offizielle Website
Lupin the Third – Der Meisterdieb bei Splendid Film

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