• Popkultur
Home Popkultur Movie & TV Gesehen: Otome-san
Anzeige

Gesehen: Otome-san

Der Titel „Otome-san“ bedeutet so viel wie „Konterne Schwiegermutter-san“. Der Drama liefert eine klischeehafte Handlung eines MutterxSchwiegertochter-Konfliktes.

Worum geht es?
Mizusawa Asako lebt im ständigen Konflikt mit ihrer Schwiegermutter, bis sie vor zwei Jahren stirbt. Gerade dann, wenn sie denkt sie kann ihr Leben nun genießen, heiratet ihr einziger Sohn Yuta eine Frau namens Ririka. Asako und ihr Ehemann sind gegen die Heirat, es hilft jedoch nichts. Sie akzeptieren die Heirat nur, wenn die beiden zustimmen bei Yutas Eltern wegen dessen finanziellen Engpass einzuziehen.
Asako ist fest entschlossen eine gute Schwiegermutter zu sein, jedoch hat sie immer ein unangenehmes Gefühl, wenn sie an Ririka denkt. Sie scheint zwar die perfekte Schwiegertochter zu sein, trotzdem wird sie das Gefühl nicht los, dass sie ein Geheimnis verbirgt. Zudem kommt, dass jemand aus ihrer Nachbarschaft plötzlich verschwunden ist. Asako vermutet, dass vielleicht Ririka etwas damit zutun hat und will dem ganzen auf den Grund gehen.

Die Story:
Dieser klischeehafte Konflikt zwischen Mutter und Schwiegertochter ist nicht gerade etwas neues, hier wurde jedoch noch ein mysteriöser Fall, indem ein Mann verschwunden ist, mit reingemischt, um das ganze noch eine gewisse Spannung zu verleihen.
Jedoch finde ich, dass die Spannung nicht merklich zum Vorschein kam und den Zuschauer dazu drängte, den Drama unbedingt weiter zu verfolgen.
Trotzalldem war die Geschichte noch sehenswert, vor allem wen man zur Mitte des Dramas kam, wo sich der Konflikt zwischen Asako und Ririka immer weiter zuspitzte und es zur Aussprache und zu einem gefährlichen Vorfall kam.
In der letzten Folge flaute die Geschichte leider ziemlich ab, ich fand die letzte Folge sogar etwas belanglos und unnötig, jedoch rundete die letzte Szene den Drama auf eine sehr schöne Weise ab.

[metaslider id=45326]

 

Die Charaktere:
In Otome-san erwarten einen vier sehr unterschiedliche Charaktere. Von Asako der sehr besorgten Mutter, bishin zu Yuta dem ehrlichen Sohn, der an seinem Selbstvertrauen noch arbeiten muss. Die Charaktere waren sehr gut dargestellt und besaßen eine gewisse Tiefe. Das fand ich sehr positiv.
Ich muss zugeben, Aibu Saki hat hervorragend die Rolle der Schwiegertochter gespielt, man nahm ihren Charakter einfach ab und konnte auf ihre Art hereinfallen.
Kuroki Hitomi spielte die Besorgnis einer Mutter und Ehefrau auch unglaublich gut. Auch wenn ihr Handeln oft etwas übertrieben wirkte, konnte man sie doch verstehen. Es war schon ein deftiger Schlag, als sie sich von ihrer Familie ausgestoßen fühlte und sie alle für verrückt hielten. Kuroki Hitomi war perfekt in dieser Rolle.

Die Umsetzung:
Von der Umsetzung her fand ich es im Großen und Ganzen gelungen. Der Konflikt zwischen Asako und Ririka wurde sehr gut in Szene gesetzt und auch der Ausgang war gut. Durch die Musik bekam der Drama auch eine bestimmte mysteriöse Atmosphäre, die das Mutter und Schwiegertochtergespann noch einmal unterstrich. Das Elemten mit der Rose fand ich auch sehr passend zur Geschichte. Nur mit der Spannung lief ein wenig was schief. Es hat einem nicht so richtig gepackt, was natürlich den Spaß an der Sache raubte.

Fazit:
Ein Familien-Drama den man sich durchaus anschauen kann, aber man darf keine überaus spannende und packende Umsetzung erhoffen. Ein paar Flauten gab es zwischen durch hier und dort.
Die Schauspieler haben ihre Sache sehr gut gemacht und haben hervorragend in ihre Rollen gepasst.
Besonders gelungen fand ich die letzten paar Szenen, in denen einige entscheidene Sätze fielen, wie „Die ‚Familie‘ ist nicht etwas, das man wie ein Handy einfach so ausschalten kann“.
Die Länge von nur 9 Folgen war durchaus angemessen. 1-2 Folgen mehr, hätte den Drama nur unnötig in die Länge gezogen, vor allem weil Folge 9 eh schon etwas belanglos war.

Info:
Otome-sanOriginaltitel: おトメさん
Format: Renzoku (Serie)
Produktion: TV Asahi
Regie: Motohashi Keita, Hoshino Kazunari
Drehbuch: Inoue Yumiko
Titelsong: Tasogare Dairy von Takeuchi Mariya
Hauptrollen: Kuroki Hitomi, Aibu Saki, Ishida Junichi, Kaku Tomohiro
Länge: 9 Episoden á 46 Minuten
Genre: Spannung, Familiendrama
Sprache: Japanisch
Ausstrahlungsdatum: 17.Januar – 14.März 2013
Lizenziert: Nein (Stand November 2014)
Deutscher Sub: Nein (Stand November 2014)

Unser Podcast

Rolling Sushi - Japan für die Ohren

Anzeige

Anzeige

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here

Anzeige

Cookie-Einstellung

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und Werbung einblenden zu können,verwenden wir Cookies. Datenschutz | Impressum

Treffen Sie eine Auswahl um fortzufahren

Ihre Auswahl wurde gespeichert!

Hilfe

Hilfe

Um fortfahren zu können, müssen Sie eine Cookie-Auswahl treffen. Nachfolgend erhalten Sie eine Erläuterung der verschiedenen Optionen und ihrer Bedeutung.

  • Alle Cookies zulassen:
    Jedes Cookie wie z.B. Tracking- und Analytische-Cookies.

Sie können Ihre Cookie-Einstellung jederzeit hier ändern: Datenschutz.

Zurück