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RAPID EYE MOVIES bringt Kultfilm MISHIMA erneut in deutsche Kinos

Ein Meisterwerk aus dem Jahr 1985 mit Schauspieler Ken Ogata

Der Film „MISHIMA“ feierte 1985 seine Weltpremiere bei den Internationalen Filmfestspielen in Cannes. Nun kommt es in Deutschland zu einer Wiederaufführung des Films.

„MISHIMA“ ist ein Kultfilm und Meisterwerk des US-amerikanischen Regisseurs Paul Schrader. Das deutsche Filmlabel RAPID EYE MOVIES wird am 28. November eine restaurierte Director’s-Cut-Version in die deutschen Kinos bringen. In dem Film geht es um das Leben des gefeierten japanischen Autors Yukio Mishima, der 1925 geboren wurde und am 25. November 1970 Seppuku (traditioneller Selbstmord) beging.

Von einem kränklichen Jungen wuchs er zu einem der berühmtesten japanischen Schriftsteller der Nachkriegszeit heran. Er lehnte den Materialismus der Moderne ab und gründete seine eigene Privat-Armee, die den Kaiser erneut zum Staatsoberhaupt erheben wollte.

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Yukio Mishima -Autor, Regisseur, Schauspieler

Mit der außergewöhnlichen Kameraarbeit von John Bailey, den exquisiten Sets und Kostümen von Eiko Ishioka und der unvergesslichen, einflussreichen Musik von Philip Glass ist der Film „MISHIMA“ ein verwegener Tribut an diesen einzigartigen Menschen und ein Kunstwerk eigenen Ranges. Das Drehbuch schrieb Paul Schrader zusammen mit Chieko Schrader und Leonard Schrader.

Yukio Mishima wird in dem Film von Ken Ogata verkörpert. Der Schauspieler verstarb bereits im Alter von 71 Jahren im Oktober 2008 an Leberkrebs. Bis dahin war er aus der Filmindustrie nicht wegzudenken. So spielte er in zahlreichen Dramen und Filmen mit. Zuletzt nahm er eine Rolle im TV-Drama „Kaze no Garden“ ein, das vom Oktober bis Dezember 2008 im japanischen TV lief.

Paul Schrader ist seit 45 Jahren im Filmgeschäft tätig

Rückblickend ist der Film „MISHIMA“ einer von Paul Schraders Favoriten: „Mishima war die Art Persönlichkeit, die ich gern geschaffen hätte, hätte sie nicht schon existiert. Er besitzt alle Kraft der Fiktion. Tatsächlich ist er eine fiktive Gestalt, denn er ist ein Charakter, der von einem großen Schriftsteller geschaffen wurde […]“.

Mishima - Paul Schrader
Paul Schrader (Mitte), Bild: kinofreund eG 2019

Zunächst begann Paul Schrader seine Karriere als Drehbuchautor in den 1970er Jahren. „The Yakuza“, „Taxi Driver“ und „Raging Bull“ waren Filmprojekte, an denen er mitwirkte. Seine erste Regiearbeit konnte er im Film „Blue Collar“ im Jahr 1978 realisieren.

Es folgten weitere Filme, zu denen er mehrheitlich selbst das Drehbuch schrieb, darunter auch das Oscar-prämierte Drama „Affliction“ („Der Gejagte“) 1997. Sein letzter fertiggestellter Film „First Reformed“, der 2017 im Rahmen der Filmfestspiele in Venedig seine Premiere feierte, wurde von Kritikern und Zuschauern gefeiert und erhielt diverse Preise, unter anderem war er für die Oscars in der Kategorie „Bestes Drehbuch“ nominiert.

Quelle: Pressemitteilung

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