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Popkultur Musik Arashi Fans belagern Schreine in Fukuoka

Arashi Fans belagern Schreine in Fukuoka

Die Nachricht, dass die Boygroup Arashi nächstes Jahr eine Auszeit einlegt, sorgte bei vielen Fans für feuchte Augen. Die meisten wollen nun die restliche Zeit nutzen, um noch einmal ihrer Konzerte besuchen und ihren Tribut zu zollen. Aus dem Grund pilgern aktuell zahlreiche Menschen zu Schreinen in Fukuoka.

Der Sakurai- und Uruu-Schrein in der Stadt Itoshima und der Ninomiya-Schrein in Fukuoka gelten als sogenannte Arashi-Schreine. Grund dafür sind die Namen, die Teile der Namen der Sänger enthalten. So sind Sakurai und Ninomiya die Familiennamen von Sho Sakurai und Kazunari Ninomiya. Uruu ist hingegen das chinesische Schriftzeichen für Jun von Jun Matsumoto.

Viele Fans besuchen deswegen die Schreine und beten für ihre Idole. Gleichzeitig gibt es viele Botschaften zu der Gruppe auf den Ema-Tafeln. Einige wünschen auf den kleinen Holzschildern am Sakurai Schrein den Mitgliedern viel Glück für ihre Zukunft. Andere hoffen, dass sie noch Konzertkarten bekommen und Arashi sein Bestes gibt.

Sakurais Oberpriester freut sich über die Fans

Die meisten Fans sind traurig, dass die Gruppe Ende 2020 vorerst aufhört. Trotz alledem wollen sie die fünf Männer weiter unterstützen, sodass sie sich erholen können vom turbulenten Leben als Popstar. Oberpriester Minoru Toyama vom Sakurai Schrein stören die Fans nicht, eher im Gegenteil. Er freut sich über die vielen jungen Menschen, die extra zu dem Schrein kommen.

Der 72-Jährige sieht sogar noch eine Verbindung zwischen der Boygroup und seinem Arbeitsplatz. Laut der lokalen Legende errichtete 1610 ein heiliger Geist den Schrein, der aus einer göttlichen Höhle entsprang. Ein Gewitter soll die Höhle geöffnet haben und Gewitter heißt zufälligerweise auf Japanisch ebenfalls Arashi. Toyama sieht deswegen darin noch eine Verbindung zu den Stars.

Der Sakurai Schrein ist jedoch nicht nur mit Mythen verbunden. Er steht ebenfalls in Verbindungen mit der Kuroda-Feudalfamilie. Sie herrschte lange über Fukuoka. Die Haupthalle und das Sakura-mon-Tor gelten hingegen sogar als Kulturobjekte der Präfektur. Der Schrein ist also ebenfalls ein Besuch für Menschen wert, die mit der Boygroup eher weniger anfangen können.

Quelle: Mainichi Shimbun

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