• Popkultur
  • Podcast
Home Popkultur Musik Ehemaliges Idol von AKB48 spricht über die mentalen Probleme der Mitglieder
Anzeige

Ehemaliges Idol von AKB48 spricht über die mentalen Probleme der Mitglieder

In den letzten Tagen gab es vermehrt Meldungen zur Idolgruppe NGT48, die zu AKB48 gehört. Eins der Idols entschuldigte sich als Opfer eines Stalker-Vorfalls und sorgte bei den Fans für Empörung. Das Management musste sich daraufhin entschuldigen und entließ den zuständigen Mitarbeiter. Der Vorfall machte erneut klar, dass Idol sein kein einfacher Job ist. Wie schlecht es um die Mädchen der Gruppe AKB48 steht, berichtete nun ein ehemaliges Mitglied in einer Talkshow.

Die 19-jährige Miki Nishino war zwischen 2012 bis 2017 ein Mitglied der Gruppe und ein gefeiertes Idol. Mittlerweile ist sie solo unterwegs und singt weiterhin als Idol. Dass nicht alles so süß und niedlich in der Branche ist, sagt sie in der Ogiya Hagi no Busu TV Talkshow von Abema TV am 14. Januar. Vor der Kamera gab sie an, dass viele der Mädchen mental Probleme haben und es ihnen nicht gut geht.

Als Beweis ihrer Aussage zeigte sie die Line-Profile einiger Mitglieder. Teilweise standen Sätze wie „Eines Tages werden die Dinge so laufen, wie ich will“ oder „Wenn ich weiter nach vorne schaue, kann ich sehen, wie es besser wird“ auf den Seiten. Einige Mitglieder hingegen besaßen kein Profilfoto, lediglich ein komplett schwarzes Bild. In einigen sozialen Netzwerken steht das für Trauer und Depressionen.

Leistungsdruck und ein voller Terminkalender

Nishino erklärte weiter, dass die Bilder und Zitate Hilferufe von den Mädchen sind. Laut ihr wäre es das Beste, wenn die Betroffenen öffentlich sagen, wie es ihnen geht und dass sie Hilfe brauchen. AKB48 besitzt eine gewisse Mitschuld an dem mentalen Zustand der Mitglieder. Die Gruppe hat immer einen vollen Terminkalender und die oft sehr jungen Mädchen müssen viel leisten. Die große Konkurrenz auf dem japanischen Markt und die Fan-Wahlen sorgen für zusätzlichen Druck, der die Idols krank macht. Strenge Regeln, Gruppenzusammenhalt und die Forderung von Perfektion setzen ebenfalls zu.

Aufgrund des harten Jobs in der Branche ist in Japan mittlerweile kaum jemand mehr verwundert, dass Idols über ihre Grenzen hinausgehen. Teilweise stacheln die Fans sogar die ungesunde Lebensweise an, indem sie Idols anfeuern, ihr Bestes zu geben und noch besser zu werden. Es ist deswegen eher unwahrscheinlich, dass die Mitglieder demnächst in der Öffentlichkeit über den Druck und ihre Gesundheit sprechen.

Quelle: Abema Times

Rolling Sushi - der Japan-Podcast von Sumikai

Rolling Sushi - Japan für die Ohren

Anzeige

Anzeige

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here

Anzeige

Cookie-Einstellung

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und Werbung einblenden zu können,verwenden wir Cookies. Datenschutz | Impressum

Treffen Sie eine Auswahl um fortzufahren

Ihre Auswahl wurde gespeichert!

Hilfe

Hilfe

Um fortfahren zu können, müssen Sie eine Cookie-Auswahl treffen. Nachfolgend erhalten Sie eine Erläuterung der verschiedenen Optionen und ihrer Bedeutung.

  • Alle Cookies zulassen:
    Jedes Cookie wie z.B. Tracking- und Analytische-Cookies.

Sie können Ihre Cookie-Einstellung jederzeit hier ändern: Datenschutz.

Zurück