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Fans fordern mit Petition die Freigabe von Denki-Groove-CDs nach Drogenskandal

Der Drogenskandal rund um den Schauspieler und Musiker Pierre Taki schlug in den letzten Wochen hohe Wellen. Der Frontmann der beliebten Band Denki Groove war mit massiven Konsequenzen konfrontiert. Nicht nur, dass die Polizei ihn festnahm, Unternehmen versuchten jegliche Verbindung zu ihm auszulöschen. Was die Fans der Band besonders traf, war der Verkaufsstopp sämtlicher CDs und anderer Produkte. Nun fordern Tausende mit einer Petition, den Stopp aufzuheben.

Mehr als 64.000 Menschen unterschrieben die Petition, die CDs wieder freizugeben. Es befinden sich darunter Unterschriften aus 79 verschiedenen Ländern. Schon einen Tag nach der Festnahme am 12. März starteten die Fans die Aktion. Am Montag legten die Fans nun der Plattenfirma von Sony Music die Petition vor.

Im Rahmen einer Pressekonferenz wandte sich einer der Promoter der Kampagne, Natsuki Nagata, persönlich an Sony. Die Soziologin bat darum, den Hörern wieder die Freiheit zu geben, selbst zu entscheiden, welche Musik sie hören wollen. Musik sei nicht nur wertvoll für die Schöpfer, sondern ebenfalls für die Zuhörer.

Andere Unternehmen stoppen ebenfalls den Verkauf

Sony Music Labels stoppte nach Bekanntwerden des Skandals die Lieferung von CDs, DVDs und anderen Produkten der Band. Gleichzeitig entfernten sie aus sämtlichen Geschäften die Waren, um die Verbindung zu Denki Groove komplett zu kappen. Bis jetzt ist immer noch nicht klar, ob das Unternehmen je vorhat, die Produkte wieder in den Handel zu bringen.

Die Petition nahm Sony Music Labels allerdings wahr. Sie sehen ein, dass Denki Groove viele Fans besitzt. Den Stopp wollen sie zwar noch nicht aufheben, sie überlegen jedoch, Maßnahmen zu ergreifen, je nachdem, wie sich die Untersuchungen und das Urteil zu Pierre Taki entwickeln.

Besonders gute Nachrichten gibt es allerdings nicht. Der 51-Jährige gab bereits offen zu, dass er schon seit Jahren Kokain konsumiert. Ihm drohen deswegen bis zu sieben Jahre Haft nach dem japanischen Gesetz. Sollte dazu noch Drogenhandel kommen, könnte sich die Zeit noch einmal deutlich erhöhen. Bestraft ist er jedoch schon jetzt. Neben Sony reagierten noch andere Unternehmen extrem. Disney änderte umgehend die Stimme des Schneemanns Olaf aus Die Eiskönigin, den Taki bis jetzt immer sprach. Sega stoppte hingegen sofort den Verkauf von dem Game Judgment. Zusätzlich änderten sie den Charakter, den Taki spielte, und ersetzten seine Stimme.

Quelle: NHK

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