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Japans Musikindustrie fordert Apple auf, gegen unautorisierte Musik-Apps vorzugehen

Reaktion von Apple erwartet

Japans Musikindustrie ist unzufrieden damit, wie Apple mit unbefugten Musikapps im Apple Store umgeht und forderte das Unternehmen auf, etwas gegen diese Apps zu unternehmen.

Japanische Firmen investieren viel Energie, um gegen Urheberrechtsverletzungen vorzugehen. Mehrere japanische Musikindustrie-Organisationen und Streaming-Anbieter setzen sich entschieden gegen unbefugte Apps ein. Sie bitten jetzt auch Apple, etwas dagegen zu unternehmen.

Die Recording Industry Association of Japan, die Japan Association of Music Enterprises, die Music Publishers Association of Japan und die Federation of Music Producers sind nur vier der an Bord befindlichen Organisationen. Mehrere Streaming-Dienstleister in Japan sind ebenfalls Teil der Aktion, darunter AWA Co. Ltd., KKBOX Japan LLC, LINE MUSIC Corporation und Rakuten Inc.

Diese Organisationen schlossen sich zusammen, um am 28. Juni einen gemeinsamen Antrag an Apple Inc. zu richten. Sie fördern Apple die Kontrolle über nicht autorisierte Musik-Apps zu verschärfen.

Unbefugte Musikanwendungen sind definiert als solche, die außerhalb der ursprünglichen Absicht des Urheberrechts und der benachbarten Rechteinhaber liegen. Dazu gehören unmittelbare Verstöße, aber auch Lücken im Urheberrecht, die große Unternehmen für „unbefugt“ halten.

Die protestierenden Unternehmen behaupten, dass die jüngste Flut von nicht autorisierten Musik-Apps es den Nutzern ermöglicht, Musik kostenlos zu hören. Die Betreiber dieser nicht autorisierten Apps profitieren dann durch Anzeigenverkäufe. Während dessen verlieren die ursprünglichen Rechteinhaber ihr Geld. Unbefugte Betreiber begehen Urheberrechtsverletzungen und stehlen Gewinne, so die Beschwerde.

Die Aufsicht von Apple ist unbefriedigend

Die RIAJ sagt ausdrücklich, dass Apples Takedown-Verfahren für nicht autorisierte Apps nicht mehr ausreichen.

Der App Store kommt häufig nicht mit Takedown-Anfragen zurecht, und viele Apps werden unter neuen Namen veröffentlicht. Da diese Maßnahmen gescheitert sind, fordern die Unternehmen Apple nun um zwei Zugeständnisse:

  1. Stärkung des Überprüfungsprozesses vor der Registrierung und Veröffentlichung von Apps. Außerdem Kontaktaufnahme und Zusammenarbeit mit RIAJ für Apps, bei denen der Verdacht besteht, dass es sich um unbefugte Music Apps handelt.
  2. Beschleunigte Reaktion auf die Anfrage des Rechteinhabers nach Apps, die gegen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Apple Inc. verstoßen.

Grundsätzlich ist der RIAJ der Meinung, dass Apple nicht schnell genug handelt, um das Wachstum dieser Apps zu verhindern. Es scheint auch, dass der RIAJ einen größeren Einfluss auf die App-Moderationsrichtlinien von Apple haben will – da wird es schwierig.

Quelle: digitalmusicnews.com

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