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Es ist das erste Mal, dass der Nostalgie-Hit in Japan als Live-Action-Reihe adaptiert wird

Netflix Japan setzt „City Hunter“ als Real-Serie um

In letzter Zeit verhilft Netflix vielen Anime zu einer Adaption als Live-Action-Serie und begeistert damit Fans überall auf der Welt mal mehr und mal weniger. Nachdem die Serie zu „Cowboy Bebop“ mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen hatten, warten die Live-Action-Serien zu „One Piece“, „Gundam“ und anderen Klassikern auf ihr Real-Release.

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Mit einer Real-Serie zu „City Hunter“ versucht sich der Streaming-Anbieter jetzt an einem Nostalgie-Klassiker. Der Manga „City Hunter“ von Zeichner Tsukasa Hojo erschien zwischen 1985 und 1991 im „Shonen Jump“-Magazin. Der Manga erzählt die Geschichte von Ryo Saeba, der als eine Mischung aus Bodyguard und Privatdetektiv in Tokyo arbeitet. Die erfolgreiche Manga-Reihe wurde als Anime-Serie mit 100 Episoden sowie in einige Filme umgesetzt. Die letzte Adaption des Werkes erschien 2019 in Japan.

Netflix will Real-Adaption in Japan produzieren

Die Figur des Ryo Saeba gehört zu den bekanntesten Anime-Charakteren aller Zeiten. Ein Grund dafür besteht darin, dass in allen Anime der Seiyuu Akira Kamiya die Rolle des Frauenhelden übernahm. Dementsprechend groß sind die Erwartungen an den Schauspieler, der den Helden verkörpern soll. Mit Ryohei Suzuki setzt Netflix auf einen Darsteller, der bereits Anime-Erfahrung hat. Suzuki spielte bereits in den Real-Serien zu „Hentai Kamen“, „My Love Story“ und „Tokyo Tribe“ die Hauptrollen.

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Der 39-jährige Schauspieler ist sich bewusst, dass er eine Rolle mit großer Verantwortung übernimmt. Suzuki verspricht den Fans, alles zu geben, um der Coolness sowie der romantisch-idiotischen Art der Anime-Figur gerecht zu werden. Die besonderen Eigenheiten des Sweepers will Suzuki auch in der Serie zum Ausdruck bringen. Erste Bilder zeigen, dass sich Netflix beim Design ihres Ryo Saeba eher von der Darstellung der Anime-Movies statt dem der Serie inspirieren lässt.

Netflix plant neue Real-Serie zu City Hunter
Ryohei Suzuki als neuer City Hunter. Bild: Netflix

Der „City Hunter“ in all seinen Facetten

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Während Netflix bei der Produktion älterer Real-Projekte eher auf internationales Knowhow setzte, wird „City Hunter“ in Japan selbst gedreht. Ein Teil der Dreharbeiten soll in Shinjuku stattfinden, in dem Teil Tokyos, in dem Ryo in der Vorlage seinen Job ausübt. Die Handlung soll aber in die aktuelle Zeit versetzt werden, sodass auch die Charaktere leicht angepasst werden müssen. Suzuki folgt einer Vielzahl verschiedener Darsteller, die bereits die Rolle des Ryo Saeba verkörperten. Einer der bekanntesten von ihnen ist Jackie Chan, der den Helden in einer Verfilmung aus Hongkong übernahm. Dabei handelte es sich aber um eine eher lockere Umsetzung der „City Hunter“-Geschichte.

Verschiedene andere internationale Adaptionen des Themas aus der ganzen Welt folgten, aber bis jetzt gab es keine japanische Adaption der Geschichte. Ein Umstand, den Netflix jetzt behebt. Neben dem Originalschauplatz soll die japanische Sprache einen größeren Fokus innerhalb der Geschichte bekommen, um den besonderen Style des Originalwerkes noch einmal mehr hervorzuheben. Die Wahl des Hauptdarstellers kommt bei den Fans auf jeden Fall schon einmal sehr gut an. Die Live-Action-Serie „City Hunter“ soll 2024 bei Netflix weltweit im Stream veröffentlicht werden.

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