Next View: 91 Days, Episode 2

Nachdem die erste Folge von 91 Days überaus fesselnd ablief, zudem mit einem interessanten Cliffhanger endete, ist die Spannung groß, wie die Anime-Serie weitergeht. Womit die zweite Episode aufwartet? Wir verraten es euch.

Ganz wichtig: Es gibt in diesem Artikel massive Spoiler. Lesen auf eigene Gefahr.

Es stellt sich heraus, dass die Beziehung zwischen den Vanettis und Orcas angespannt ist. Die Galassia-Familie versucht hier ein wenig zu vermitteln. Um den guten Draht zu ihnen nicht zu zerstören, soll sich nun eine unbeteiligte Person um Fango kümmern. Und so nimmt Avilio den Auftrag an, diesen umzulegen, im Gegenzug von der Vanetti-Familie aufgenommen zu werden. Die Angelegenheit nimmt allerdings eine unerwartete Wendung …

Die zweite Folge beginnt sehr spannend. So ermordet ein zunächst noch Unbekannter Vannos Begleitung, versucht selbiges auch bei ihm. Der Zuschauer verspürt förmlich die bedrohende Stimmung anhand von Vannos Ausdruck und dem Drumherum, was zum Mitfiebern verleitet.

Des Weiteren gerät die Galassia-Familie mit ins Spiel, die sich bei den Vanettis eingeheiratet hat. Avilio kommt seinen Zielen, welche die zweite Folge nach und nach offenbar, ein Stückchen näher. Das Geschehen wechselt hier zwischen einem irgendwann in der Zwischenzeit stattgefundenen Gespräch von Avilio und Colteo, in dem Ersterer seinem Sandkastenfreund anhand des Briefes erzählt, wer seine Eltern ermordet hat, und Avilios Aktivitäten für die Vanetti-Familie. Der Junge ist nicht auf dem Mund gefallen und das begeistert Vanno. Zuschauer lernen ebenso Neros Vater kennen, dessen Gesundheit angeschlagen ist. Nach einem Gespräch zwischen den Vanettis steht fest, dass sie sich unbemerkt an den Orcas (bzw. an Fango) rächen wollen.

So ganz unerwartet kam Vannos Angebot Avilio gegenüber schließlich nicht, diesen Rachefeldzug als Unbeteiligter zu übernehmen. Im Endeffekt kann Avilio, der Fango bei SM-Spielchen erwischt, den Auftrag nicht erfüllen, da er als Schütze zu unerfahren ist. Jedoch findet Vanno denjenigen, der seinen Kumpel zuvor ermordet hat, und möchte diesen wenig später hinrichten. Infolgedessen kommt es zu mehreren Wendungen, die Avilio in Bedrängnis bringen. Ich empfehle euch, die zweite Folge von 91 Days bis zum Schluss anzuschauen, denn nach dem Ending folgt der spannenden Cliffhanger. So nebenbei, der Protagonist wirkt etwas blind vor Rache, da er die im Brief erwähnten drei Täternamen nicht hinterfragt. Was wenn die Personen gar nicht die Mörder seiner Familie sind?

Die Animation sticht weiterhin positiv hervor. So transportiert das Charakterdesign Emotionen in seiner Mimik. Des Weiteren kommen die Thriller- bzw. Krimi-Elemente sehr gut zur Geltung, was dem Szenenablauf zu verdanken ist. Auch inkludierten die Macher kleine Details, die viel ausmachen: z. B. sah die Szene gut inszeniert aus, als Avilio sich selbst mit Alkohol bespuckte, oder der winzige Bluttropfen an Fangos Fuß, als er dem Jungen entkommen möchte.

Ab Folge zwei von 91 Days ist das Introlied von Ling Tosite Sigure zu hören. Der Sänger hat eine außergewöhnliche Stimme, gepaart mit den mystisch klingenden Rocksounds passt das sehr gut zur Serie. Im Ending erklingt weiterhin eine simple „La la la“-Melodie von ELISA. Der Soundtrack an sich wartet in Episode 2 gar mit Operngesang auf, der auf einem alten Schallplattenspieler mit Horn-Lautsprecher abgespielt wurde.

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