Next View: Big Order – Episode 2

Ein Order namens Fran erscheint und entführt Eiji, Sena und Rin ins Hauptquartier der Regierung. Was soll mit ihnen geschehen und wieso hilft Rin Eiji beim Ausbruch? Hier ist unser Rückblick auf Episode 2 zu Big Order.

Ganz wichtig: Es gibt in diesen Artikeln massive Spoiler und es handelt sich hierbei nur um die subjektive Meinung des jeweiligen Redakteurs. Also: Lesen auf eigene Gefahr.

Und um die allgemeine Handlung noch einmal in Erinnerung zu rufen, haben wir hier nochmal eine kurze Beschreibung:
Eiji Hoshimiya hatte einst einen bestimmten Wunsch – die Zerstörung der Welt. Durch die Fee Daisy bekam er die Möglichkeit dazu, seinen Wunsch wahr werden zu lassen, doch ist er nicht der einzige. Überall auf der Welt gibt es Menschen wie ihn – Menschen, deren Wünsche erhört und als besondere Kraft geboren werden. Jene Menschen werden auch Order genannt. Seit dem schrecklichen Vorfall vor 10 Jahren schwor Eiji sich, seine Kraft nie wieder einzusetzen und versucht seither, diese unter Kontrolle zu halten. Doch war sein Wunsch tatsächlich nur die pure Zerstörung der Welt? Und weshalb wünscht er sich so etwas?

Mal ganz zu Anfang, bevor wir zur eigentlichen Episode übergehen: Nicht nur, dass die Vorlage zu Big Order vom selben Mangaka und der Anime vom selben Studio ist, wie Mirai Nikki – nein, jetzt ist auch noch das Opening von derselben Band. Das dürfte natürlich pure Absicht gewesen sein, aber ich finde auch, dass das Opening ziemlich gut zu Big Order passt und die Band auch genau die richtige ist. Aber kommen wir nun zur Episode…

Zu Beginn der Episode wird uns nochmal vor Augen geführt, wie die letzte Episode ihr Ende nahm. Nach dem kurzen Kampf mit Rin, kann Eiji den Sieg eindeutig für sich beanspruchen, doch dann taucht plötzlich dieser Order namens Fran auf und entführt die beiden sowie Sena ins Hauptquartier der Regierung, aus dem die beiden Order wiederum versuchen, auszubrechen.

Der Beginn der Episode war ganz nett gemacht und war bis zur Mitte ziemlich unterhaltsam – vor allem wegen all der tragischen Versuche Rins, Eiji umzubringen ohne gegen die Gesetze seines Territoriums zu verstoßen. Wie man sehen konnte, ging dies jedoch jedes Mal mächtig in die Hose und sie starb jedes Mal selbst. Sowas ist natürlich normalerweise keineswegs lustig, doch in Anbetracht ihrer Unsterblichkeit dann doch irgendwie schon ein bisschen.

Was zunächst nach einer eher albernen Episode aussieht, entpuppt sich im späteren Verlauf auch deutlich als spannende Folge, die grundlegend für den späteren Handlungsverlauf sein dürfte.

Big Order / © Asread / BIG ORDER ANIME PROJECT

Außerdem kommt natürlich noch der emotionale Teil der Episode dazu, bei dem man ein wenig mehr über Eijis und Senas Vergangenheit erfährt. Aber mal ganz abgesehen davon, dass das Ganze sehr tragisch und ergreifend war, wem ist denn noch alles das Buch von Philosoph Nietzsche aufgefallen? Nicht nur, dass die kleine Sena so unglaublich nett, liebenswert und sympathisch ist – jetzt kommt auch noch gebildet dazu. Ich bin gespannt, was wir von der kleinen Dame eventuell noch erwarten können – wenn es überhaupt dazu kommen sollte.

Des Weiteren hatte ich gedacht, dass der „Showdown“ mit Fran (wenn man so will) das Highlight der Episode sein würde, doch dem war nicht so. Es war eher die doppelte Wendung oder besser gesagt beinahe doppelt, da die erste Wendung auch irgendwie zu erwarten war. Wer nicht ganz versteht, was gemeint ist: Mit der ersten Wendung ist der Auftritt der 10 Hände der Regierung gemeint, die ich persönlich ziemlich interessant finde und die dann gestehen, dass alles nur ein Test für Eiji gewesen sei, um dessen Entscheidung und Fähigkeiten auf die Probe zu stellen. Es ist zwar eine Wendung für den Verlauf, doch war dies natürlich zu erwarten. Die zweite Wendung war es dann jedoch, die mich persönlich überrascht hat. Was zunächst nach einem Friedensprojekt aussieht, entpuppt sich als Vorbote für einen bevorstehenden Krieg, bei dem Eiji als Marionette in Form des Königs herhalten soll. Obwohl man ihm die Entscheidung überlässt, bleibt ihm dennoch keine Wahl, da die 10 Hände bereits seine wahre Identität als den ersten Order verbreitet haben soll und er ansonsten auf sich alleine gestellt sei – ebenso seine Schwester.

Die erste Episode fand ich bisher ganz in Ordnung, doch das Ende der zweiten hat wirklich mein Interesse geweckt und ich freue mich schon auf die weiteren Folgen. Obwohl Eiji nämlich am Ende seine Kräfte benutzt, um die 10 Hände unter seine Kontrolle zu bringen, grinst sein angeblicher Berater einfach nur hinterhältig, nachdem er sich vor ihm verbeugt. Na, wenn das mal nicht ein klischeehaftes Zeichen für ein bevorstehendes Chaos und Spektakel ist…

Wie fandet ihr die Episode denn so? Und wenn ihr bisher nicht überzeugt wart (wie meine Wenigkeit), hat sich dies möglicherweise geändert?